Iran – jetzt bekommen wir doch noch Winter ab

Unser Route weiter in den Nordiran führt uns von der schönen Stadt Esfahan nach Kermanshah. Auf dem Weg dorthin haben wir – wieder einmal – ein Problem mit den Reifen. Einer der in Dubai gebraucht gekauften “Contis” lässt Luft. Wir hatten fast schon damit gerechnet, da die Qualität der Reifen nicht ganz optimal war. Unsere Hoffnung, dass die Reifen bis Deutschland halten hat sich also hiermit vorerst zerschlagen. Stefan ist trotzdem guter Dinge es mit unserm Reifenkontingent an Bord bis nach Hause zu schaffen. Der Reifen wird also kurzerhand geflickt und dient zukünftig als Ersatzreifen. Einer unserer bisherigen Ersatzreifen wird auf Felge gezogen, montiert und weiter geht die Reise. Wir sind gespannt, ob und wie lange das gut gehen wird. Wie so oft, haben wir auch hier Unterstützung von hilfsbereiten Menschen. Nicht nur ein LKW-Fahrer findet Zeit und hilft, auch die Polizei packt mehr oder weniger mit an.
Heute scheint ein Pechtag für uns zu sein, denn ein weiteres Problem muss noch gelöst werden. Der Auspuff ist gebrochen und muss so bald als möglich geschweißt werden. Diesem Problem nehmen wir uns in Kermanshah an. Auf der Suche nach einer Werkstatt werden wir von einem netten Irani aufgegriffen, der uns behilflich ist und werden – nach getaner Arbeit – wie soll es anders sein direkt zu ihm nach Hause und danach sogar ins Restaurant eingeladen. Die Verständigung mit dem wenigen Englisch, welches die Iranis oft sprechen, klappt zwar mehr oder weniger gut, aber es wir auch in dieser Familie ein schöner und interessanter Abend mit viel Einblick hinter die Kulissen. Die Häufigkeit solcher Begegnungen (wir haben ähnliches bereits in auf der Insel Qeshm, in Jahrom und Esfahan erlebt) und die Neugier der Menschen mit ihrer unglaublichen Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft gibt es wohl nur hier im Iran.
Nächster Halt ist Hamedan, die (angeblich) älteste Stadt des Iran von der die heiligen drei Könige nach Bethlehem aufgebrochen sein sollen. Wir besuchen dort ausschließlich den Bazar und sind froh nicht direkt von einem Einheimischen angesprochen und eingeladen zu werden. So schön solche Begegnungen auch sind, aber tagtäglich und manchmal mehrmals in einer Stadt kann das ziemlich anstrengend werden. Vor allem weil die Iranis ein nachtaktives Volk sind und sogar die Kinder erst nachts um 3 schlafen gehen.
Auf der nächsten Zwischenetappe von Hamedan nach Zanjan erwischt uns tatsächlich der Winter. So lange waren wir froh dem Winter dieses Jahr ein Schnippchen geschlagen zu haben, indem wir uns einfach in warmen Ländern aufgehalten haben. Und jetzt im Frühling erwischt es uns doch noch. O. k., wir haben gewusst, dass die Nächte kalt werden können aber von Schnee hatten wir gehofft verschont zu bleiben. Wir bauen also erst einmal unseren Kamin ans Fahrzeug, um unseren Holzofen aktivieren zu können. In dieser Nacht sinken die Temperaturen auf minus 10 Grad. Gott sei Dank hält unser Ofen die Temperatur im Fahrzeug bis in die Morgenstunden bei Plusgraden, so dass die Kälte draußen nicht ganz so zu spüren ist. In Zanjan haben wir erneut eine interessante Begegnung mit einem netten iranischen Ehepaar, die uns zum Falafel-Essen und am Abend zu sich nach Hause einladen und in dessen Verlauf wir die komplette Familie samt Oma, Onkel, Tante, Nichte und Neffe (insgesamt ungefähr 12 Personen) kennen lernen. Am nächsten Morgen geht es mit Frühstück weiter. Als wir das Mittagessen ablehnen, ist das Paar eher enttäuscht. Nicht so oft kommen die Menschen im Iran mit Ausländern in Kontakt, so dass sie jede Gelegenheit nutzen diese zu treffen, zu bewirten und jede Menge Fragen zu stellen. Unsere Bekannte Heike, die derzeit mit dem Fahrrad über den Iran nach Turkmenistan unterwegs ist hat es einmal ziemlich  passend auf ihrem Blog www.pushbikegirl.com formuliert: Willkommen im Iran, dem Land der vielen Fragen!
Über das Höhlendorf Kandevan und die Stadt Tabriz, in welcher wir noch einige Ersatzteile für unseren “Manni” einkaufen, verlassen wir mit vielen neuen Eindrücken den wunderschönen Iran in Richtung Armenien und sind uns sicher irgendwann wieder zurück zu kommen…


Our route continues in northern Iran leads us from the beautiful city of Esfahan to Kermanshah. Along the way we have – once again – a problem with the tires. One of the ads in Dubai selling “Conti” lets air. We had almost thus expected, as the quality of the tires was not quite optimal. Our hope that the tires last until Germany has therefore hereby initially crushed. Stefan is still good things to make it with our tires contingent on board all the way home. The tire is so summarily patched and used in future as a spare tire. One of our previous spare tire is pulled on the rim, mounted and continues the journey. We are curious to see if and how long this will go well. As so often, we have support from helpful people here. Not just a truck driver takes time and helps the police packs more or less with at.
Today, a day with bad luck for us seems to be because another problem to be solved. The exhaust is broken and needs to be welded as possible so soon. This problem we take in Kermanshah. Looking for a workshop, we are picked up by a friendly Irani, who will assist us and will – after work – how is it different then even invited his right to his house and into the restaurant. The communication with the few English, which the Irani speak often, though works more or less well, but there we are with a lot of insight behind the scenes. Well in this family a beautiful and interesting evening. The frequency of such encounters (we have similar already on the island of Qeshm, in Jahrom and Esfahan experienced) and the curiosity of the people with their incredible hospitality and helpfulness, there is probably only here in Iran.
Next stop is Hamedan, the (allegedly) oldest city in the Iran of the three holy kings shall be broken to Bethlehem. We visit the bazaar there exclusively and are glad not directly addressed by a local and to be invited. As nice as these encounters are, but every day and sometimes several times in a city can be quite exhausting. Especially because the Iranis are a nocturnal people, and even the kids go to sleep at night until 3 .
On the next intermediate stage of Hamedan to Zanjan actually caught us the winter. As long as we were happy to have been mugged by the winter of this year, as we have just held us in warm countries. And now, in the spring it caught us yet. O.k, we have known that the nights can be cold but snow we had hoped to be spared. So we build our fireplace once to the vehicle in order to enable our wood stove can. That night the temperature drops to minus 10 degrees. Thank God keeps our oven, the temperature inside the vehicle until the wee hours at plus degrees, so that the cold is out there not quite feel that way. In Zanjan we have again an interesting encounter with a nice Iranian couple who invite us to falafel meal and evening to his home and in the course of which we the entire family including grandma, uncle, aunt, niece and nephew (a total of about 12 people) get to know. The next morning we continue with breakfast. When we reject the lunch, the pair is rather disappointed. Not so often, people in Iran come into contact with foreigners, so that they take every opportunity to make this to entertain and to ask a lot of questions. Our friend Heike, which is currently with the bike on Iran to Turkmenistan on the road once put it quite fit on her blog www.pushbikegirl.com :Welcome to Iran, the land of many questions!
About the cave village Kandevan and the city of Tabriz, in which we still buy some spare parts for our “Manni”, we leave with many happy memories of the beautiful Iran towards Armenia and are sure to come to us sometime back …

Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 13 IRAN II | Hinterlasse einen Kommentar

Iran – zurück im Land der Herzlichkeit

In Bandar Abbas kommen wir mit der Fähre wieder im Iran an. Wir freuen uns schon riesig darauf, dieses Land ein zweites Mal zu bereisen, denn es gibt nicht nur jede Menge historische Sehenswürdigkeiten und verschiedenartige Landschaften zu bewundern… Nein, wir freuen uns ganz besonders auf die Herzlichkeit der Menschen und deren enormer Gastfreundschaft.
Unser erstes Ziel ist die Insel Qeshm im persischen Golf, die mit der Autofähre in einer viertel Stunde zu erreichen ist. Eine zwar eher öde aber trotzdem reizvolle Insel, deren Bewohner vom Tourismus aber auch vom Schmuggel ins circa 70 km entfernte Khasab (Musandam) lebt.
Zurück auf dem Festland geht es schnurstracks Richtung Norden, denn das Visum für den Iran hat nur eine Gültigkeit von 30 Tagen und diese wollen schließlich sinnvoll genutzt sein. Wir haben wieder unseren Fremdenführer Vahid mit an Bord, der uns vergangenen September bereits so manches Kleinod gezeigt hat. Dieses Mal geht es in das kleine Städtchen Jahrom. Wir besuchen dort die größte handgemachte Höhle der Welt (die entnommenen Steine wurden für den Hausbau verwendet)  sowie eine Nomadenfamilie, die trotz Siedlungsprogramm des iranischen Staates nicht sesshaft werden möchte und mit ihrer Schaf- und Ziegenherde umherzieht. Außerdem sind wir pünktlich zum Jahresende des persischen Kalenders hier (Neujahr ist am 21. März) und zelebrieren mit einigen Freunden den letzten Mittwoch des Jahres mit einem Sprung über ein Lagerfeuer. Der Brauch soll alles Schlechte des vergangenen Jahres vernichten und die Seele frei machen für ein gutes neues Jahr.
Als nächstes führt uns Vahid in die für ihre Gartenkultur berühmte Stadt Shiraz, wegen ihrem Blumenreichtum auch “Garten des Iran” genannt. Außerdem hat sie eine alte Historie. Der früheste Hinweis auf die Stadt findet sich auf Schrifttafeln von 2000 v. Chr., die im Juni 1970 bei Bauarbeiten gefunden wurden.  Da es auch hier – wie übrigens in jeder größeren Stadt – speziell in den Abendstunden zum Verkehrschaos kommt, fahren wir mit dem Taxi ins Stadtzentrum und besuchen die Vakil-Moschee mit ihren atemberaubenden Fliesenfassaden, den Bazar und ein altes Hamam-Bad, welches jedoch nur noch als Museum dient. Zu früheren Zeiten wurde hier Körperhygiene zelebriert. Heute sind diese Art von Bädern nicht mehr notwendig, da jeder Haushalt ein eigenes Bad zu Hause hat.
Rund 60 km nördlich von Shiraz bleibt es historisch. Wir besichtigen die bekannteste Ausgrabungsstätte des Irans, die altpersische Residenzstadt Persepolis. Ein MUSS für jeden Iranbesucher. Sie war eine der Hauptstädte des antiken Perserreich und wurde 520 v. Chr. von Darius I gegründet. Der Name „Persepolis“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Stadt der Perser“. Über 14 Gebäude sind unter Darius I. und seinen Nachfolgern (u. a. Xerxes, Artaxerxes I. und Artaxerxes II.) errichtet worden. Die Palaststadt wurde 330 v. Chr. durch Alexander den Großen zerstört, ihre teils wiederaufgebauten Reste  zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Kaum 4 km von Persepolis entfernt befindet sich die Ausgrabungsstätte Naqsch-e Rostam mit vier imposanten Felsgräbern, die auf die Könige Darius I. (522–485 v. Chr.), Xerxes I. (485–465 v. Chr.), Artaxerxes I. (464–425 v. Chr.) und Darius II. (425–405 v. Chr.) zurückgeht.
Leider ist nun die Zeit mit Vahid wieder vorbei. Es waren wieder sehr interessante und höchst informative Tage. An dieser Stelle: Vielen lieben Dank Vahid, es hat uns riesig gefreut!
Unser weiterer Weg nach Norden führt uns in die Stadt Esfahan. Zentraler Ort ist die Prachtanlage des Imam-Platzes im Zentrum der Stadt. Drumherum entstanden die bis heute eindrucksvollen beiden Prachtmoscheen  (Masǧed-e Emām & Lotfollāh), dem Palast („Hohe Pforte“) und dem am nördlichen Ende anschließenden Basar. Viele der eindrucksvollen Bauwerke stehen auch hier unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes. Das historische Stadtbild ist durch Paläste, eine Vielzahl Minarette und die blauen Kuppeln der Moscheen geprägt. Herausragend ist ebenso die 33-Bogen-Brücke über den Fluss Zayandeh Rud, der derzeit jedoch leider ausgetrocknet ist. Wir nutzen diese Tatsache für einen Spazierganz im Flussbett, der uns auf die gegenüberliegende Seite und ins armenische Viertel führt. Zentrum des Armenierviertels ist die Vank-Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert. Die Kathedrale beeindruckt durch die Vereinigung christlicher Architektur mit persisch-islamischer Gestaltungsformen. Sie ist auch heute noch das religiöse und geistige Zentrum der christlichen Armenier Esfahans. Aufgrund der Neujahrsfeiertage im Iran (nach persischem Kalender beginnt am 21. März das neue Jahr) sind jedoch extrem viele Besucher hier, so dass es uns in die benachbarte ruhigere aber ebenfalls schöne Bethlehem-Kirche zieht.
Einen besonderen Ort der Ruhe finde ich allerdings dort wo ich es nicht erwartet hätte. Ich besuchte eine kleine Moschee außerhalb des Zentrum, die bereits von außen durch seine tolle blaue Fliesenfassade schön anzusehen war. Ich durfte eintreten (natürlich nur in den Frauengebetsraum) und war beeindruckt von der lebendigen und bunten Innengestaltung aber noch mehr von dem  friedvollen Karma dieses Ortes. Ein schöner Moment, den ich genoss, bevor es wieder zurück in die pochende Metropole Esfahan und danach weiter Richtung Norden geht…


To Bandar Abbas we can take the boat back to Iran. We are really looking forward it to travel this country a second time, because there are not only lots of historical sights and admire various landscapes… No, we are particularly pleased the kindness of the people and their tremendous hospitality.
Our first destination is the island of Qeshm in the Persian Gulf, which can be reached by car ferry in a quarter of an hour. Although a rather bleak but still delightful island whose inhabitants from tourism but also from smuggling into the about 70 km away Khasab (Musandam) lives .
Back on the mainland it goes straight to the north, because the visa for Iran only has a validity of 30 days and want finally be put to good use. We have again our guide Vahid on board, who last September already shown us many gem. This time it’s in the small town Jahrom. We will visit the largest hand-made cave in the world (the removed stones were used for building houses) and a nomadic family, despite the settlement program of the Iranian state does not want to settle down and goes about with their sheep and goats. In addition we are on time at the end of the Persian calendar here (New Year is on 21 March) and celebrate with some friends the last Wednesday of the year with a jump over a campfire. The custom is to destroy all the evil of the past year and make the soul free for a Happy New Year.
Next, Vahid takes us to the famous for their garden culture city of Shiraz, also known as “the garden of Iran” because of its wealth of flowers. It also has an ancient history. The earliest reference to the city can be found on inscribed tablets from 2000 BC, which were found in June 1970 during construction work. Since it also here – as indeed in every major city – especially comes in the evenings to traffic chaos, we take a taxi to the city center and visit the Vakil Mosque with its stunning tile facades, the bazaar and an old hamam, which however only serves as a museum. In earlier times here body hygiene was celebrated. Today these types of baths are no longer necessary since each household has its own bathroom at home.
About 60 kilometers north of Shiraz, it remains historically. We will visit the most famous archaeological site of Iran, the ancient Persian city of Persepolis residence. A MUST for every Visitor Iran. She was one of the capitals of the ancient Persian Empire, was established in 520 BC by Darius I. The name “Persepolis” comes from the Greek and means “city of the Persians”. About 14 buildings are under Darius I and his successors (including Xerxes , Artaxerxes I and Artaxerxes II) was built. The palace city was destroyed in 330 BC by Alexander the Great, its partly rebuilt residues are a UNESCO World Heritage Site.
Hardly 4 km from Persepolis is the archaeological site Naqsch-e Rostam with four impressive rock tombs on the kings Darius I (522-485 BC), Xerxes I (485-465 BC), Artaxerxes I (464-425 BC) and Darius II (425-405 BC) is declining.
Unfortunately the time now with Vahid is over again. There were very interesting and highly informative days again. At this point: Many thanks Vahid, it was great!
Our way to north leads us into the city Esfahan. Central location is superb conditioning of the Imam Square in the center of the city. Trappings came up today impressive two magnificent mosques (Masǧed-e Emām & lotfollah ), the palace (“Sublime Porte”) and the subsequent on the northern end of the bazaar. Many of the impressive buildings are also under the protection of UNESCO World Heritage Sites. The historic city is dominated by palaces, minarets and a variety blue-domed mosques. Is outstanding as is the 33-arch bridge over the Zayandeh River, which however is unfortunately dried up. We use this fact for a walking on the river bed, which leads us to the opposite side and the Armenian Quarter. Center of the Armenian Quarter is the Vank Cathedral from the 16th Century. The cathedral impressed by the Association of Christian architecture with persian-islamic forms of design. She is still the religious and spiritual center of the Christian Armenians Esfahan. Because of the New Year holidays in Iran (after the Persian calendar begins the new year on March 21) there are extremely many visitors here, so that it draws us into the adjacent quieter but also beautiful Bethlehem Church.
A special place of peace I find where I would not have expected. I attended a small mosque outside the center, which was already beautiful to look at from the outside by its great blue tile facade. I was allowed to enter (of course only in the women’s prayer room) and was impressed by the vibrant and colorful interior design but more of the peaceful karma of this place. A beautiful moment that I enjoyed before heading back into the throbbing metropolis to Esfahan and then further north…

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Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 13 IRAN II | 2 Kommentare

Goodbye Emirates and Oman

Nach unserem letzten Besuch des Omans sind wir nun wieder zurück in den Emiraten, genauer gesagt in Dubai. Hier kümmern wir uns um unser Visum für den Iran. Leider lief unser erster Versuch das Visum in Muscat zu bekommen mehr als schief. Die iranische Botschaft hat die Visabearbeitung kurz vor unserer Beantragung an ein Reisebüro übergeben. Durch die Unfähigkeit der Mitarbeiter dort (niemand wusste Bescheid über die genauen Visabestimmungen) haben wir nicht nur Geld und Zeit liegen lassen, sondern auch ein abgelehntes Visum erhalten. Eine nochmalige Beantragung hätte, laut Aussage des Reisebüros, weitere 20 Tage gedauert. Da wir hierfür unser Omanvisum hätten verlängern müssen, wurde kurzerhand der Entschluss gefasst, das Visum in Dubai zu besorgen. Auf Nachfrage bei ReiseZeit Bochum, einem iranischen Reisebüro, deren Dienstleistungen wir bereits vergangenen August in Anspruch genommen haben, brachten wir in Erfahrung, dass auch bei Beantragung in den Golfstaaten die sogenannte Referenznummer von Nöten ist. ReiseZeit Bochum (www.reisezeit-bochum.de) war  äußerst schnell sowie zuverlässig und hat uns innerhalb von nur drei Tagen die Referenznummer besorgt, so dass wir in Dubai beim iranischen Konsulat vorstellig werden konnten. Dort mussten wir uns zwar nochmals einige Tage gedulden (außerdem waren auch noch Fingerabdrücke notwendig), hielten jedoch nach insgesamt einer Woche unsere Pässe inklusive der Visa in Händen.
Ja, und wie das Leben so spielt, haben wir beim Warten im iranischen Konsulat eine extrem sympathische Begegnung mit Heike aus Deutschland, deren Ruf Ihr schon ein Stück voraus war, denn… Gerade einmal einen Tag zuvor haben wir von einem Bekannten einen Zeitungsartikel aus einer Muscater Zeitung zugeschickt bekommen, für welche sie ein Interview gab. Heike ist ein enorm taffes, mutiges und verrücktes Huhn, das seit Mai 2013 ganz allein mit ihrem Fahrrad mit dem Ziel Australien unterwegs ist. Wer neugierig ist und wissen möchte, was für eine Frau da dahintersteckt kann dies auf ihrer Internetseite www.pushbikegirl.com nachlesen. Es lohnt sich, denn nicht nur die authentischen Berichte ihres Blogs ganz nah am Mensch, sondern auch die wunderschönen Fotografien lassen Fernweh aufkommen. Wir freuen uns ihr das Leben im Dubaier Stadtverkehr, der für Radler fast schon lebensgefährlich ist und auch die Entfernungen kein Katzensprung sind, ein wenig erträglicher zu machen und helfen ihr beim “Gerenne” bezüglich ihres Iranvisums. Außerdem geben wir ihr in der Nacht vor ihrer Fährüberfahrt in den Iran Obdach in unserer Küche. Vielen Dank Heike, die Zeit mit Dir war super interessant und hat extrem Spaß gemacht.
Auch unsere Zeit in den Golfstaaten ist nunmehr nach fast sechs Monaten vorbei. Wir verabschieden uns ein letztes Mal bei unseren neu gewonnenen Freunden, schauen zurück mit einem lachenden und einem weinenden  Auge bevor es zurück in den Iran und in ein neues Abenteuer geht…


After our last visit to Oman we are now back in the Emirates, specifically in Dubai. Here we take care of our visa for Iran. Unfortunately our first attempt was the visa in Muscat to get more than wrong. The Iranian embassy has handed over the visa processing just before our application to a travel agency. Due to the inability of the staff there (no one knew about it on the exact visa requirements) we can be not only time and money but also get a rejected visa. A repeated application would have taken according to a statement of the travel agency the following 20 days. Because of this we would need to extend our Oman visa, without further ado, it was decided to get the visa in Dubai. On request at travel time Bochum, an Iranian travel agency whose services we have already taken last August to complete, we brought in experience, that even when applying in the Gulf states the so-called referencenumber is really necessary. Travel time Bochum (www.reisezeit-bochum.de) was extremely fast and reliable and has got us in just three days the referencenumber, so that we could make representations to the Iranian Consulate in Dubai. There, we had indeed again a few days wait (also fingerprints were still necessary) but were looking for a total of a week our passports including Visa in hands.
Yes, and how the life goes, we have waiting in the Iranian consulate extremely sympathetic encounter with Heike from Germany, whose reputation you already a piece was ahead because… Just one day before we have get from a friend a newspaper article from a Muscater newspaper, for which she gave an interview. Heike is an enormously tough, bold and crazy chick, all alone with her bike with the aim Australia an on the road since May 2013. Those who are curious and want more to know about this woman read her website www.pushbikegirl.com. It’s worth it, because not only the authentic reports of her blog very close to the people but also the beautiful photographs can arise wanderlust. We are looking forward to her life in Dubai city traffic, which is almost lethal for cyclists and also the distances are not a stone’s throw to make it a little more bearable and help her “running around” with respect to its Iran visa. We also give her the night before their ferry crossing to Iran shelter in our kitchen. Thank you Heike the time with you was really interesting and made extremely fun .
Our time in the Gulf countries is over now after almost six months. We say goodbye one last time with our new friends, look back with a laughing and a crying eye before it goes back to Iran and into a new adventure…

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Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 12 U.A.E IV | 2 Kommentare

Die magirus-nomaden im Magazin “Outdoor UAE”

Auf unserer Homepage unter Media ist ein Bericht von uns zu lesen.

Das komplette Magazin kann unter http://outdooruae.com/magazine/ (Ausgabe Februar 2014) angesehen werden.


On our website under Media a report of us to read.

The complete magazine can be viewed under http://outdooruae.com/magazine/ (published February 2014).

Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 01 Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Oman – Besuch von Zuhause

Am Strand in der Nähe des Flughafens von Muscat verbringen wir die letzte Nacht bevor unser Besuch aus Deutschland landet. Wir verabschieden uns von unseren neuen Bekannten Heidi & Lutz sowie Irmi & Wolfgang, die mit ihren Landrovern unterwegs Richtung Mongolei sind, und holen Sonntag Spätabend Daniela, Stefans Schwester, vom Flughafen ab. Wir freuen uns ihr ein wenig von diesem vielseitigen Land zeigen zu können.
Am nächsten Morgen geht es also direkt los mit unserem 5-Tage-Programm. Wir besuchen die große Moschee, da wir diese bei unserem ersten Besuch sehr beeindruckend fanden und deren Besuch ein “Muss” ist.
Weiter führt uns der Weg hinaus aus der Stadt in die Sandwüste Wahiba. Wir fahren ca. 50 km auf Sandpiste hinein bis zum “1000 Nächte Camp”. Dort können Touristen eine orientalischen Wüstenabend inklusive Übernachtung in einem der Wüstenzelte verbringen. Wir stellen uns jedoch ein ganzes Stück abseits und zelebrieren in dieser Nacht mit einem guten Schoppen Rotwein den Geburtstag von Daniela.
Am nächsten Tag geht es die 50 km Sandpiste wieder zurück und danach weiter ans Meer nach Ras al Had. Etwas südlicher von Ras al Had fängt die Steilküste an und in den kleinen unberührten Sandbuchten kann man Schildkröten in der Nacht bei der Eiablage beobachten. Leider scheint der Mond viel zu hell und trotz langem Warten bis 2 Uhr Nachts lassen sich die Kröten nur in geringer Stückzahl blicken. Trauriges Smiley
Der nächste Tag bringt uns dann schließlich nach Sur, wo wir uns am Vormittag die dortige Dhau-Werft ansehen bevor es wieder weiter zurück Richtung Muscat geht. Zwei Nächte bleiben uns noch bis unser Besuch leider wieder die Heimreise antreten muss.
Nach einer Nacht mit Meeresrauschen in der Nähe der antiken Ortschaft Qalhat direkt auf einer Landzunge, besuchen wir ein “Sinkhole”, ein mit kristallklarem Salzwasser gefüllter Kalksteinkrater. “Sinkhole” heiß wörtlich übersetzt “Waschbeckenloch” und heiß so, da der Krater die Form eines Waschbeckens hat.
Die letzte Nacht bevor wir wieder nach Muscat kommen, verbringen wir in unserer bereits vorab getesteten “Schnorchelbucht”. Es ist allerdings sehr windig und daher relativ kühl, so dass sich ausschließlich Daniela ins kühle Nass traut. In dieser Nacht werden alle Weinvorräte aufgebraucht, so dass es nicht nur lang sondern auch feuchtfröhlich zuging. Daniela & Stefan teilen sich für die verbleibenden Nachtstunden das Lager unterm Sternenhimmel auf unserem Balkon. Smiley mit geöffnetem Mund
Zurück in Muscat besuchen wir im Altstadtviertel Mutrah den viel gerühmten “Mutrah Souk”. Es macht Spaß durch die überdachten Gassen zu schlendern, an einer Dose Weihrauch zu riechen und die angebotenen Antiquitäten sowie Silberschmuck zu bewundern. Es wird ein wenig eingekauft und eine Kleinigkeit gegessen, bevor es nochmal an den Strand geht, um die letzten gemeinsamen Sonnenstunden zu genießen.
Nachdem am Abend alles Wichtige verpackt ist, schlendern wir noch zusammen durch die Muscat Grand Mall, trinken einen letzten traditionell arabischen Tee, den “Cay Halib” und bringen Daniela anschließend nach tollen und extrem lustigen 5 Tagen voller Wehmut zum Flughafen…


On the beach near the airport in Muscat, we spend the last night before our visit from Germany lands. We say goodbye to our new friends Heidi & Lutz and Irmi & Wolfgang, who are with their Land Rovers on the road towards Mongolia and put at late Sunday evening Daniela, Stefan’s sister from the airport. We are pleased to be able to show her a little of this versatile country.
The next morning it goes so go directly to our 5-day program. We visit the Great Mosque, as we found this very impressive during our first visit and the visit a “must”.
Next the path leads us out of the city in the Wahiba Sands. We drive about 50 km on dirt road in until it “1000 Nights Camp”. There, tourists can have a oriental desert night including accommodation in a desert tent. However, we make quite a bit off and celebrate that night with a good glass of red wine the birthday of Daniela .
The next day it’s 50 km of dirt road back, and then continue to the sea in Ras al Had. Just to the south of Ras al Had begins the cliffs and small sandy coves you can watch turtles laying eggs at night. Unfortunately, the moon is shining far too bright and despite a long wait to 2 clock at night to let the toads look only in small numbers. Trauriges Smiley
The next day we finally brings us to Sur, where we are in the morning watch the local dhow shipyard before it again goes further back towards Muscat. Two nights stay with us until our visit unfortunately again must go home .
After a night with sounds of the sea near the ancient village Qalhat directly on a headland, we visit a “Sinkhole”, one filled with crystal clear salt water limestone crater.
The last night before we come back to Muscat, we spend in our already pre-tested “snorkleling-bay”. However, it is very windy and therefore relatively cool, so that only Daniela trust into the cool water. That night all wine inventories are depleted, so it happened not only long but also the merriment. Daniela & Stefan share for the remaining hours of the night the camp under the stars on our balcony. Smiley mit geöffnetem Mund
Back in Muscat we visit the Old Town district Mutrah the much-vaunted “Mutrah Souk”. It’s fun through the covered streets to stroll, to smell a can of incense and to admire the antiques offered and silver jewelry. There is some shopping and ate a little something before it again goes to the beach to enjoy the last common hours of sunshine.
After the evening everything important is packed, yet we stroll together through the Muscat Grand Mall, drink one last traditional Arab tea, the “Cay Halib” and bring Daniela followed by great and extremely funny 5 days with nostalgia to the airport…

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Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 11 OMAN III | 2 Kommentare

Land des Weihrauchs – Oman zum “Letzten”

Nun sind wir bereits das vierte Mal im Oman und werden Ende Februar bei Verlassen des Landes insgesamt 13 Wochen in diesem wunderschönen Land verbracht haben. Lange Zeit von der Außenwelt verschlossen, birgt dieses Land Tradition und Ursprünglichkeit, gepaart mit spektakulären Landschaften und der unverfälschten Freundlichkeit seiner Bewohner. Der Oman ist landschaftlich ein äußerst vielfältiges Land. Die Berge bis über 3000 m Höhe, das Meer mit seinen langen Stränden und die (Sand-)Wüsten liegen eng beieinander.
Unser vorerst letzter Besuch in diesem Land führt uns über Al Ain nach Buraimi. Dort bleiben wir nicht nur ein paar Tage und nutzen erneut die Gelegenheit zum Wäsche waschen bei Ulrike, sondern machen auch einen wunderschönen Tagesausflug  mit Andrea & Dirk in die Wüste und ein altes Oasendorf im emiratisch-omanischen Grenzgebiet. Die beiden lernten wir in Abu Dhabi, wo sie leben, kennen und waren uns sofort sympathisch.
Nächster Halt ist in den zwischen Buraimi und Sohar liegenden Bergen, die einen Teil des Hajar-Gebirges ausmachen. Die Zeit ist – da noch nicht so heiß – ideal zum wandern. Die Berge hier sind zwar nicht allzu hoch aber sehr zerklüftet. Also erwandern wir ausgetrocknete Flussbette (Wadis), beobachten Tiere (meist freilaufende Ziegen, Schafe und Esel) und genießen die Stille in dieser Einsamkeit. Unser neu installiertes Navigationssystem Zwinkerndes Smiley führt uns danach auf steiniger Piste eines “Wadis” weiter in das ehemalige kleine Fischerdorf Shinaz (ca. 30 km nördlich von Sohar) am omanischen Golf. Wie nicht anders zu erwarten sind wir auch hier innerhalb kürzester Zeit “die Attraktion” des Dorfes und werden von allen erdenklichen Quellen aus mit omanischen Köstlichkeiten versorgt bis wir uns dann nach zwei relaxten Tagen auf den Weg über Ras Sawadi nach Muscat machen.
In Muscat angekommen nehmen wir erst einmal zwei neue Mitreisende an Bord. Zwei Plüschtiere werden uns auf unserer Heimreise begleiten. Die beiden haben wir im Muscat Dunes Hotel aufgegriffen, in welchem deren rechtmäßigen Besitzer Marc mit seinen Eltern (www.linyanti.de) um den Jahreswechsel abgestiegen ist und dort leider vergessen hat.
Außerdem steht ein Besuch des “Sultan`s Armed Forces Museum” (Militärmuseum) auf unserem Programm. Im 1845 als königliche Sommerresidenz erbauten “Baid Al-Falaj Fort” war ehemals eine Kaserne untergebracht bis es dann zum Museum umgebaut und 1988 als solches von seiner Majestät Sultan Qaboos eröffnet wurde. Zum gut aufbereiteten historischen Überblick zur Militärgeschichte im Erdgeschoss belegen im ersten Stock Waffen, Uniformen, Dokumente und Fotografien die internationalen Beziehungen und militärische Fähigkeiten des Oman. Die Authentizität der Ausstellung wird durch einen Soldaten erhöht, der die Besucher während der Besichtigung nicht nur begleitet sondern auch fachkundig erklärt.
Weiter steht auch noch die Besorgung unseres Iran-Visums für die Rückreise an. Dies wollten wir nicht in den Emiraten sondern hier in Muscat erledigen. Wie ihr ja wisst ging  mein Originalreisepass in Istanbul (Türkei) verloren. Dort ließ ich mir einen neuen vorläufigen Pass (Gültigkeit 1 Jahr) ausstellen, was nunmehr ein gutes halbes Jahr später ein erneutes Problem darstellt. Das Visum für den Iran wird nur erteilt, wenn der Reisepass eine Restgültigkeit von einem halben Jahr hat. Da dies nicht mehr der Fall ist, geht es also früh morgens im strömenden Regen zur deutschen Botschaft. Diese kann jedoch erst nach Bestätigungsmeldung der Heimatgemeinde tätig werden. Also  versuchte ich über meine Kontakte bei den Gemeindeverwaltungen im Allgäu diesen Prozess  etwas zu beschleunigen und tatsächlich hielt ich – trotz Zeitverschiebung von 3 Stunden – Mittags, noch bevor die Botschaftsmitarbeiter in ihr wohlverdientes Wochenende entschwanden, meinen Pass in der Hand. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Andrea und Petra. Ihr seid echt spitze! Da es immer noch regnet herrscht zu diesem Zeitpunkt in halb Muscat Land unter! Wir fahren durch das Verkehrschaos direkt weiter zur zuständigen Agentur, welche für die Iranis das Prozedere der Visumbeantragung erledigen und hoffen nun, dass alles seine Wege geht. “Inshallah” (so Gott will) ist die Redewendung die hier gerne und ständig benutzt wird.
Die Zeit bis wir unser Visum, hoffentlich im Pass klebend, in Händen halten verbringen wir unter anderem mit dem Besuch des “Muscat Festivals”, das seit 1998 jedes Jahr im Februar stattfindet. Das Festival ist eine Ausstellung lokaler Kultur, Kunst, Gebrauchsgegenstände und Dienstleistungen, eine bunte Mischung aus Alt und Neu, historisch und modern. Die alte, teilweise aussterbende Handwerkskunst wird anschaulich dargestellt, traditionelle Trommler streifen durch die Gassen, die lokale Küche zaubert Köstlichkeiten, kurzum ein Festival für die Sinne!


Now we are already the fourth time in Oman and in the end of February have spent on leaving the country a total time of 13 weeks at this beautiful country. For a long time sealed from the outside world, this country holds tradition and originality, coupled with spectacular scenery and the genuine friendliness of its inhabitants. Oman is an extremely diverse country landscape. The mountains over 3,000 meters altitude, the sea with its long beaches and the (sandy) desert lie close together.
Our last visit for the time being in this country leads us through Al Ain to Buraimi. There we not only stay a few days and take advantage of another opportunity to wash clothes with Ulrike, but also make a wonderful day trip with Andrea & Dirk in the desert and an ancient oasis village in the emirati-omani border area. The two we met in Abu Dhabi, where they live, know and were sympathetic to us immediately.
Next stop is in the past between Buraimi and Sohar mountains that make up part of the Hajar Mountains. The time is – there is not so hot – ideal for hiking. The mountains here are not too high but very rugged. So we hike through dry river beds (wadis), observe animals (mostly free running goats, sheep and donkeys) and enjoy the silence of this solitude. Our newly installed navigation system Zwinkerndes Smiley take us on stony slopes of a “wadi” further into the small fisherman village Shinaz (about 30 km north of Sohar) in the Omani Gulf. As might be expected, we are also here in no time, “the attraction” of the village and are supplied by all possible sources with Omani delicacies until we get then after two relaxing days on the way over Ras sawadi to Muscat.
In Muscat arrived we once two new traveling companions on board. Two stuffed animals will accompany us on our journey home. The two we have picked up in Muscat Dunes Hotel, in which their rightful owner Marc staying with his parents (www.linyanti.de) around the turn of the year and there has unfortunately forgotten.
There is also a visit to the “Sultan ‘s Armed Forces Museum” (Military Museum) on our program. Built in 1845 as a royal summer residence “Baid Al Falaj Fort” was formerly a barracks housed until it was converted into a museum and opened in 1988 as such by His Majesty Sultan Qaboos. For well-prepared historical overview of military history on the ground floor occupy the first floor of weapons, uniforms, documents and photographs of international relations and military capabilities of Oman. The authenticity of the exhibition is enhanced by a soldier, who not only accompanies visitors during the tour but also explains knowledgeable.
Next also is still in the handling of our Iran visa for the return journey. This we did not do in the Emirates but here in Muscat. As you know was my original passport lost in Istanbul (Turkey). There, I ordered a new temporary passport (validity 1 year) exhibit, which is now half a year later is a problem again. The visa for Iran will only be issued if the passport has a remaining validity of six months. Since this is no longer the case, so we drive early in the morning in the pouring rain to the German embassy. However, this can act only after confirmation message from the home community. So I tried on my contacts with the local authorities at home to accelerate this process and actually something I considered – despite the time difference of 3 hours – noon, before the embassy staff vanished in her well-deserved weekend , my passport in hand . At this point a special THANK to Andrea and Petra. You guys are great! Since it is still raining there at this time half Muscat is land under! We drive through the traffic chaos on the spur to the competent agency who perform the procedure of applying for a visa for the Iranis and now we hope that everything goes his way. “Inshallah” ( God willing ) is the phrase which is often and constantly used here .
We spend the time to get our visa, hopefully adhesive in the pass, holding in hands among other things, with the visit of “Muscat Festival”, which takes place every year in February since 1998. The Festival is an exhibition of local culture, art, utelity items and services, a colorful mix of old and new, historic and modern. The old, partially dying craftsmanship is vividly , traditional drummers roam the streets, the local cuisine conjures up delicacies, in short, a festival for the senses!

Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 11 OMAN III | 6 Kommentare

Die Pechvögel ziehen weiter – Abu Dhabi

Nachdem wir uns ja dazu entschlossen haben Ende Februar/Anfang März wieder über den Iran zurückzureisen, ist noch Zeit  für Besuche einiger neuer Bekannte. Unser Weg führt uns erneut nach Abu Dhabi bevor wir Ende Januar (das Visum für V.A.E endet) nochmals in den Oman fahren. Dort wird uns Mitte Februar Stefans Schwester besuchen.
Bei unserm letzten Besuch hier in der Hauptstadt Anfang Oktober war es noch richtig warm und extrem schwül, nun im sogenannten “Winter” ist es sehr viel angenehmer. Die Tagestemperaturen liegen bei ca. 22° Celsius, Nachts bei ca. 14° Celsius. Unsere Zeit verbringen wir unter anderem mit dem Besuch des Yas Marina Circuit, Schauplatz des alljährlichen Formel-1-Rennens. Das inmitten der Rennstrecke befindliche 5-Sterne-Hotel Viceroy ist architektonisch ein Leckerbissen und insbesondere Nachts, wenn das Dach in allen erdenklichen Farben schimmert schön anzusehen. In der Marina gehen Luxusjachten in allen Größen vor Anker. Alles in Allem, sehr eindrucksvoll, jedoch nichts für schmale Geldbeutel. Des weiteren besichtigen wir die bereits aus der Ferne sichtbare Grand Mosque. Die Moschee gehört mit Platz für 40.000 Gläubige zu den größten der Welt. Der Dreikuppelbau mit vier jeweils 115 m hohen Minaretten ist im Inneren aufwendig mit persischem Teppich, italienischem Marmor und Gold ausgestattet. Im Vergleich zur Grand Mosque in Muscat zieht sie nach unserem Empfinden allerdings den Kürzeren. Ja, und was nicht vergessen werden darf zu erwähnen.  Abu Dhabi hat auch ein Gewerbegebiet, dessen Angebot wir – wie kann es anders sein – gerne in Anspruch nehmen. Nach unserem überstandenen Reifenproblem (Inshallah!) setzt sich nunmehr das Felgenproblem weiter fort. Eine unserer bereits mehrfach geschweißten Felgen hat mittlerweile vier neue Schadensstellen und gibt nun wohl komplett den Geist auf. Schweißen kommt in diesem Fall nicht mehr in Frage, was heißt, dass eine neue Felge her muss. Nach erfolgloser Suche (die Felge ist ebenso schwer zu bekommen wie die Reifen) nächtigen wir auf drei Rädern stehend mitten im Gewerbegebiet. Dank Elie und seiner Mannschaft aus Musaffah konnten wir hier unserem Felgenproblem auf dem Firmengelände zu Leibe rücken. Stefan hofft nun, dass unser neuer Freund Saeed, bei dem wir Tage zuvor zum Essen eingeladen waren und der uns bei Problemen seine Hilfe angetragen hat, weiterhelfen kann. Und tatsächlich… Er investiert einige Stunden Zeit und findet für uns zwei gebrauchte, sehr massive Felgen eines Tata`s (ein indischer LKW) , die – nach anfänglicher Skepsis Stefans – auch passen. Somit haben wir jetzt auf der vorderen Achse zwei neue Felgen. Die übrige noch intakte Felge gesellt sich zu unserem Reifen, den wir seit unserer Reifenodyssee in Dubai als zweiten Ersatzreifen mit dabei haben. Nach drei wunderschönen Tagen bei Saeed zu Hause bei überaus gutem arabischem Essen und enormer Gastfreundschaft verabschieden wir uns und ziehen mit vielen neuen Eindrücken weiter. An dieser Stelle: Vielen lieben Dank Saeed & Elie für die Hilfe und die schöne Zeit!!


Once we have decided to travel back in late February/early March again about Iran, there is still time to check out some new acquaintances. Our route takes us again to Abu Dhabi before the end of January (the visa for UAE ends) again to Oman ride. There we will visit in mid-February Stefan’s sister.
During our last visit here in the capital in early October it was still really hot and extremely humid, now in the so-called “winter” it is much more pleasant. The daytime temperatures are about 22° Celsius at night at about 14° Celsius. We spend our time among others, the visit to the Yas Marina Circuit, the venue of the annual Formula 1 race. And situated in the middle of the race track 5-star Hotel Viceroy is architecturally a treat and especially at night when the roof in every imaginable color shimmers nice to look at. In the marina going luxury yachts in all sizes at anchor. All in all , very impressive, but not for those with thin wallets. Furthermore, we see the already visible from afar Grand Mosque. The mosque is one with room for 40,000 worshipers among the largest in the world. The Dreikuppelbau with four each 115 meters high minarets is complex equipped inside with Persian carpet, Italian marble and gold. Compared to the Grand Mosque in Muscat, she moved to our perception is actually the short straw. Yes, and what should not be forgotten to mention. Abu Dhabi also has a commercial area, which we offer – how can it be otherwise – like to take advantage of. After recovering from our tire problem (Inshallah!) the rim problem is now continuing. One of our repeatedly welded rims now has four new work sites and are now probably complete the ghost. Welding is in this case no longer in question, which means that a new rim must be found. After an unsuccessful search (the rim is just as hard to get as the tires) we sleep on three wheels standing in the middle of the industrial area. Thanks Elie and his team from Musaffah we could move our wheels problem on the premises to the body here. Stefan hopes that our new friend Saeed, in which we were invited to dinner days earlier and has set for us in case of problems his help, can help. And actually … He invested a few hours time and place for us two cars, very massive wheels of Tata (an Indian truck) wheels which – also fit- after initial skepticism Stefan. Thus we now have on the front axle, two new rims. The remaining intact rim joins our tires, we have as a second spare wheel since our tyre-odyssey in Dubai with us. After three wonderful days at Saeed at home with very good Arabic food and tremendous hospitality we say goodbye and move with many new impressions on. At this point: Thank you very much Saeed & Elie for the help and the great time!!!

Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 10 U.A.E III | 1 Kommentar

Das Jahr fängt rasant an – Dünenfahrt extrem

Am Sylvestertag lernen wir am Strand Andi Schulz kennen. Er ist unter anderem mehrfacher Sieger der Rallye Dakar als Co-Pilot. Unter anderem ist er mit Jutta Kleinschmidt sowie Andrea Mayer gefahren. Mit ihm und seiner Frau rutschen wir, das grandiose Rekordfeuerwerk von Dubai vor Augen, ins neue Jahr und erhalten eine spontane Einladung zu einer Fahrt in die Dünen. Zwei Tage später ist es so weit. Wir werden am Strand abgeholt und fahren bereits wenige Kilometer östlich von Dubai das erste Mal in den Sand. Eine gute Stunde lang jagt eine Düne die nächste, auf und ab, auf und ab, nichts für schwache Mägen. Etwa 50 km weiter, kurz vor Beginn der Hajar-Berge geht es erneut in den Sand. Diesmal sind die Dünen höher und auch der Sand hat eine andere Färbung. Das Farbenspiel zwischen rotem Sand, dunklem Fels und blauem Himmel könnte beeindruckender nicht sein. Die weitere Fahrt führt uns über kurvenreiche Straßen vorbei an den gezackten Gipfeln der Hajar-Berge nach Hatta. Gerade im Sommer erholen sich hier die Besucher aus den rund 100 km entfernten Metropolen Dubai und Abu Dhabi in den vergleichsweise kühlen Höhenlagen. Wir gönnen uns einen kleinen Snack im Hatta Fort Hotel bevor es auf direktem Weg zurück nach Dubai geht. Dieser wunderbare Tag und das Erlebnis mit einem Profi die Dünen beritten zu haben, wird uns ganz besonders in Erinnerung bleiben. An dieser Stelle: DANKE nochmal Andi!
Da wir bei unseren letzten beiden Aufenthalten in Dubai das “alte Dubai” nicht gesehen hatten, wird dies nun aber nachgeholt. Der Besuch der traditionellen Märkte, der Souks ist fast Touristenpflicht. Wir sind zwar keine Touristen, sondern “Reisende”, sehen uns aber das bunte Treiben auf dem Gewürz-Souk sowie dem Gold-Souk ebenfalls an. Auch eine Fahrt mit dem Wassertaxi über den Creek, welche die beiden alten Stadtteile Dubais “Bastakiya” und “Deira” trennt,  ist insbesondere bei Nacht empfehlenswert. Faszinierender jedoch wird es, wenn die touristischen Pfade verlassen werden. In schmalen verwegenen Gassen finden sind nicht nur alte Handwerksläden sondern auch Restaurants, in denen hauptsächlich die einfachen Arbeiter essen. Es gibt allerdings keine Speisekarte, ausschließlich ein Gericht steht zur Auswahl, das  sich aus Reis und verschiedenen scharfen Soßen zusammensetzt. Ein Jubelschrei für Stefans Geschmacksnerven! Zwei Gerichte plus zwei Dosen Pepsi für gute 3 € und was hervorzuheben ist: die Mägen (selbst meiner) haben nicht rebelliert! Das deutsche Gesundheitsamt dürfte dort jedoch nicht vorbeischauen. Smiley
Das 1787 erbaute Al-Fahidi Fort, das bis in die 1960er Jahre Sitz der Regierung und des Scheichs von Dubai war, wurde 1971 umfassend renoviert und dient seither als heimatkundliches Museum. Historische Fotografien im Inneren der Ausstellung belegen eindrucksvoll, dass das Lehmfort noch bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhundert allein am sandigen Ufer des Dubai Creek stand und über das kleine Fischer- und Perlentaucherdorf wachte. Wir besuchen das Museum, dessen größter Teil unter der Erde liegt. Hier erfährt man mehr über die Geschichte Dubais, über Handelsbeziehungen mit Persien und Ostafrika, die Perlentaucherei, die Falkenjagd, die Kamelzucht und das Leben in der Wüste.  Durch realitätsnah gestaltete Puppen werden z. B. Marktszenen, eine Koranschule, traditionelles Handwerk oder das Leben in einem Beduinenlager detailfreudig vor Augen geführt.
Im hiesigen Motodrom nutzen wir außerdem die Gelegenheit zum Besuch des 24-Stunden-Rennens von Dubai,  bei kostenlosem Eintritt und sogar  freiem Zutritt in die Boxengasse. Zum Teil extrem laut aber sehr eindrucksvoll, von der Tatsache in der Box bei laufendem Rennbetrieb beim Reifenwechsel zuzusehen ganz zu schweigen.
Zur Halbzeit unserer Tour (wir sind am 10. Juli 2013 von zu Hause aufgebrochen) gibt es Neuigkeiten zu unser weiteren Reiseroute. Aufgrund der Abweisung auf der saudischen Botschaft in Muscat sowie extremen Schwierigkeiten in den Emiraten ein Transitvisum für Saudi-Arabien zu bekommen, haben wir uns nunmehr dazu entschlossen Ende Februar/Anfang März die Rückreise über den Iran anzutreten. Wir hoffen dann auf nicht allzu kalte und vielleicht frühlingshafte Temperaturen auf unserem Weg gen Norden…


On Sylvester we learn on the beach Andi Schulz know. He is the winner among other multiple of the Dakar Rally as co-pilot. Among other things, he drove with Jutta Kleinschmidt and Andrea Mayer. With him and his wife we slip, the grandiose record fireworks in Dubai before our eyes, into the new year and get a spontaneous invitation to a trip to the dunes. Two days later, it is so far. We are picked up at the beach and are already driving a few kilometers east of Dubai for the first time in the sand. For a good hour chasing a dune to the next, up and down, up and down, not for the weak stomachs. About 50 km further on, just before the Hajar Mountains, it is fed back into the sand. This time, the dunes are higher and also the sand has a different color. The play of colors between red sand, dark rock and blue sky could not be more impressive. The journey takes us along winding roads past the jagged peaks of the Hajar Mountains to Hatta. Especially in the summer here the visitors recover from the 100 km distant cities Dubai and Abu Dhabi in the comparatively cool altitudes. We enjoy a small snack in the Hatta Fort Hotel before it goes straight back to Dubai. This wonderful day and to have mounted with a professional, the dunes, the experience is, most remain in our memories. At this point: THANK YOU again Andi!
Since we had not seen in our last two stays in Dubai the “old Dubai”, but will now be rescheduled. A visit to the traditional markets, souks is almost mandatory tourists. Although we are not a tourist, but rather “travelers”, but we see the hustle and bustle of the Spice Souk and the Gold Souk also increases. A trip on the water taxi across the creek, which separates the two parts of the old city of Dubai “Bastakiya” and “Deira” is especially recommended at night. Fascinating however, it is when the tourist paths are left. In narrow streets are daring, find old craft shops but also restaurants where mainly eat ordinary workers. However, there is no menu, only a court available for selection, which consists of rice and various hot sauces. A cheer for Stefan’s taste buds! Two dishes plus two cans of Pepsi for a good 3 € which is most important: the stomachs (even mine) have not rebel ! The German health authority should not stop by there, however. Smiley
Built in 1787 Al-Fahidi Fort, which was the seat of government and the sheikh of Dubai until the 1960s, was extensively renovated in 1971 and now serves as a museum of local history. Historical photographs inside the exhibition clearly demonstrate that the clayfort until well into the second half of the 19th Century woke up alone on the sandy banks of the Dubai Creek and stood over the small fishing and pearling village. We visit the museum, most of which is underground. Here you can learn more about the history of Dubai, about trade relations with Persia and East Africa, the pearl diving, falconry, camel breeding and life in the desert. Through realistic designed dolls eg market scenes, a Koranic school, traditional crafts or life are performed in a Bedouin camp joyfully detail in mind .
In the local motodrome we also take the opportunity to visit the 24-hour race of Dubai, with free admission and even free entry to the pit lane. Extremely loud but very impressive to part with a running racing watch from the fact in the box when changing tires to mention .
At half time our tour (we are on 10 July j2013 broken up at home) there is news Itinerary to our other. Due to the rejection of the Saudi Embassy in Muscat and extreme difficulties in the Emirates to get a transit visa for Saudi Arabia, we have now decided to end February / early March to begin the return journey via Iran. We then hope for not too cold, and perhaps spring-like temperatures on our way north…

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Pannenstatistik (Stand: Januar 2014)

  1. Masseproblem (Österreich)
  2. Keilriemen gerissen (Österreich)
  3. Felge schweißen (Ungarn)
  4. Druckluftleitung undicht (Rumänien)
  5. Gaspedalhalterung gebrochen(Türkei)
  6. Spritleitung verstopft (Iran)
  7. Auspuff schweißen (Iran)
  8. Dieselvorfilter Gewinde ausgerissen (Iran)
  9. Keilriemen gerissen (VAE)
  10. Ölleitung geplatzt (Oman)
  11. Plattfuß wg. Metallscherbe (Oman)
  12. Felge schweißen (Oman)
  13. Spritleitung verstopft (Oman)
  14. Felge schweißen / Ersatzrad (Oman)
  15. Reifen/Beule die 1te (Oman)
  16. Keilriemen gerissen (Oman)
  17. Reifen/Beule die 2te (VAE)
  18. Reifen/Beule die 3te (VAE)
  19. Erneut Felgen sowie Auspuff schweißen (Oman)
  20. Ölwechsel (Oman)

    Fazit:
    Trotz aller Reparaturen erweist sich das Fahrzeug als äußerst robust und zuverlässig!
Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 01 Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Das Jahr neigt sich dem Ende – Welcome 2014

Wir sind nun zurück in Muscat. Der Hauptgrund, warum wir ein zweites Mal in die Hauptstadt des Omans kommen, ist die Aussicht auf Erteilung des Transitvisums für Saudi-Arabien. Der Besuch der saudischen Botschaft fällt jedoch eher ernüchternd und mit einem negativen Ergebnis aus. Total frustriert beschließen wir erst einmal raus zu fahren aus der Stadt. Unser Weg führt uns an eine Bucht ca. 40 km südlich von Muscat, welche uns von Irina, einer in Muscat lebenden Österreicherin, wärmstens für schöne Schnorchel-exkursionen empfohlen wurde. Die Anfahrt allein ist schon ein Erlebnis. Wie ein Bindfaden windet sich die Straße quer durch die groteske Bergwelt. Die Bucht selbst ist ruhig gelegen, nur ein paar wenige andere Strandbesucher und ein paar Fischer. Man merkt, dass hier nicht ganz so viele Menschen her kommen, denn es ist erstaunlich sauber. Das haben wir auch schon anders gesehen… Wir genießen die Tage bis unser Kühlschrank Nachschub verlangt.
Zurück in Muscat wird nicht nur eingekauft, nein wir besuchen unter anderem einen christlichen Friedhof und das “Oil and Gas Exhibition Centre”. Das Museum nimmt den Besucher mit auf eine interaktive Reise durch Omans Entdeckung, Gewinnung sowie Verarbeitung und Nutzung fossiler Brennstoffe. Den “heilig Abend” verbringen wir ebenfalls in Muscat. Unter Palmen genießen wir  den Abend am Strand von Qurum bei angenehmen 20° Celsius mit einer Flasche “Roten”.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag verlassen wir die omanische Hauptstadt. Auf unserem Weg nach Norden in der kleinen Ortschaft Nakhl schauen wir nicht nur die prächtige Burg an, sondern  besuchen eine heiße Quelle, in der das Wasser warm, wie in der Badewanne zu Hause, aus dem Fels tritt. Stefan muss nicht lange überlegen und testet (leider ohne mich Trauriges Smiley)  die Temperatur.
Da unser Visum für den Oman bald endet, machen wir uns zu unserem Bedauern, aber erneut mit vielen neuen  Eindrücken auf den  Weg Richtung Vereinigte Arabische Emirate.  Zuerst nach Sohar und über Buraimi bzw. Al Ain wieder zurück nach Dubai. Dort verbringen wir den Jahreswechsel. Das grandiose Feuerwerk, welches den Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde erreicht,  bietet uns bereits einen beeindruckenden Start ins Jahr 2014. Wir werden sehen, welche Überraschungen es für uns bereit hält…


We are now back in Muscat. The main reason why we come to the capital of Oman for a second time, the chances of being awarded the transit visa for Saudi Arabia. However, the visit of the Saudi Embassy precipitates rather sobering and with a negative result. Total frustrated we decide once out to drive out of town. Our route takes us to a bay about 40 km south of Muscat, which was highly recommended to us by Irina, a person living in an Austrian Muscat for beautiful snorkeling excursions. The journey in itself is an experience. Like a string, the road winds across the grotesque mountains. The bay itself is a quiet area, only a few other beach visitors and a few fishermen. You can tell that not so many people come here because it is amazingly clean. We have also seen different… We enjoy our fridge until required supplies the days.
Back in Muscat is not only shopped, no we visit among other things, a Christian cemetery and the “Oil and Gas Exhibition Centre”. The museum takes visitors on an interactive journey through Oman’s discovery, extraction, processing and use of fossil fuels. The “holy evening” we also spend in Muscat. Under palm trees we enjoy the evening on the beach at Qurum at a comfortable 20 degrees Celsius with a bottle of ” Red “.
On Boxing Day we left the Omani capital. On our way north to the small town of Nakhl we look at not only the magnificent castle, but visit a hot spring in which the water, such as occurs in the bathtub at home, out of the rock warm. Stefan does not have to think long and tests (unfortunately without me Trauriges Smiley ) the temperature.
As our visa for Oman ends soon, we get to our regret, but again with many new impressions on their way to the United Arab Emirates. First to Sohar and Buraimi and Al Ain back to Dubai. There we spend the New Year. The grandiose fireworks that reaches the entry in the Guinness Book of World Records, already offers us an impressive start to the year 2014. We’ll see what surprises it holds in store for us…

Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 09 Musandam & Oman II, 10 U.A.E III | 4 Kommentare