Die Pechvögel ziehen weiter – Abu Dhabi

Nachdem wir uns ja dazu entschlossen haben Ende Februar/Anfang März wieder über den Iran zurückzureisen, ist noch Zeit  für Besuche einiger neuer Bekannte. Unser Weg führt uns erneut nach Abu Dhabi bevor wir Ende Januar (das Visum für V.A.E endet) nochmals in den Oman fahren. Dort wird uns Mitte Februar Stefans Schwester besuchen.
Bei unserm letzten Besuch hier in der Hauptstadt Anfang Oktober war es noch richtig warm und extrem schwül, nun im sogenannten “Winter” ist es sehr viel angenehmer. Die Tagestemperaturen liegen bei ca. 22° Celsius, Nachts bei ca. 14° Celsius. Unsere Zeit verbringen wir unter anderem mit dem Besuch des Yas Marina Circuit, Schauplatz des alljährlichen Formel-1-Rennens. Das inmitten der Rennstrecke befindliche 5-Sterne-Hotel Viceroy ist architektonisch ein Leckerbissen und insbesondere Nachts, wenn das Dach in allen erdenklichen Farben schimmert schön anzusehen. In der Marina gehen Luxusjachten in allen Größen vor Anker. Alles in Allem, sehr eindrucksvoll, jedoch nichts für schmale Geldbeutel. Des weiteren besichtigen wir die bereits aus der Ferne sichtbare Grand Mosque. Die Moschee gehört mit Platz für 40.000 Gläubige zu den größten der Welt. Der Dreikuppelbau mit vier jeweils 115 m hohen Minaretten ist im Inneren aufwendig mit persischem Teppich, italienischem Marmor und Gold ausgestattet. Im Vergleich zur Grand Mosque in Muscat zieht sie nach unserem Empfinden allerdings den Kürzeren. Ja, und was nicht vergessen werden darf zu erwähnen.  Abu Dhabi hat auch ein Gewerbegebiet, dessen Angebot wir – wie kann es anders sein – gerne in Anspruch nehmen. Nach unserem überstandenen Reifenproblem (Inshallah!) setzt sich nunmehr das Felgenproblem weiter fort. Eine unserer bereits mehrfach geschweißten Felgen hat mittlerweile vier neue Schadensstellen und gibt nun wohl komplett den Geist auf. Schweißen kommt in diesem Fall nicht mehr in Frage, was heißt, dass eine neue Felge her muss. Nach erfolgloser Suche (die Felge ist ebenso schwer zu bekommen wie die Reifen) nächtigen wir auf drei Rädern stehend mitten im Gewerbegebiet. Dank Elie und seiner Mannschaft aus Musaffah konnten wir hier unserem Felgenproblem auf dem Firmengelände zu Leibe rücken. Stefan hofft nun, dass unser neuer Freund Saeed, bei dem wir Tage zuvor zum Essen eingeladen waren und der uns bei Problemen seine Hilfe angetragen hat, weiterhelfen kann. Und tatsächlich… Er investiert einige Stunden Zeit und findet für uns zwei gebrauchte, sehr massive Felgen eines Tata`s (ein indischer LKW) , die – nach anfänglicher Skepsis Stefans – auch passen. Somit haben wir jetzt auf der vorderen Achse zwei neue Felgen. Die übrige noch intakte Felge gesellt sich zu unserem Reifen, den wir seit unserer Reifenodyssee in Dubai als zweiten Ersatzreifen mit dabei haben. Nach drei wunderschönen Tagen bei Saeed zu Hause bei überaus gutem arabischem Essen und enormer Gastfreundschaft verabschieden wir uns und ziehen mit vielen neuen Eindrücken weiter. An dieser Stelle: Vielen lieben Dank Saeed & Elie für die Hilfe und die schöne Zeit!!


Once we have decided to travel back in late February/early March again about Iran, there is still time to check out some new acquaintances. Our route takes us again to Abu Dhabi before the end of January (the visa for UAE ends) again to Oman ride. There we will visit in mid-February Stefan’s sister.
During our last visit here in the capital in early October it was still really hot and extremely humid, now in the so-called “winter” it is much more pleasant. The daytime temperatures are about 22° Celsius at night at about 14° Celsius. We spend our time among others, the visit to the Yas Marina Circuit, the venue of the annual Formula 1 race. And situated in the middle of the race track 5-star Hotel Viceroy is architecturally a treat and especially at night when the roof in every imaginable color shimmers nice to look at. In the marina going luxury yachts in all sizes at anchor. All in all , very impressive, but not for those with thin wallets. Furthermore, we see the already visible from afar Grand Mosque. The mosque is one with room for 40,000 worshipers among the largest in the world. The Dreikuppelbau with four each 115 meters high minarets is complex equipped inside with Persian carpet, Italian marble and gold. Compared to the Grand Mosque in Muscat, she moved to our perception is actually the short straw. Yes, and what should not be forgotten to mention. Abu Dhabi also has a commercial area, which we offer – how can it be otherwise – like to take advantage of. After recovering from our tire problem (Inshallah!) the rim problem is now continuing. One of our repeatedly welded rims now has four new work sites and are now probably complete the ghost. Welding is in this case no longer in question, which means that a new rim must be found. After an unsuccessful search (the rim is just as hard to get as the tires) we sleep on three wheels standing in the middle of the industrial area. Thanks Elie and his team from Musaffah we could move our wheels problem on the premises to the body here. Stefan hopes that our new friend Saeed, in which we were invited to dinner days earlier and has set for us in case of problems his help, can help. And actually … He invested a few hours time and place for us two cars, very massive wheels of Tata (an Indian truck) wheels which – also fit- after initial skepticism Stefan. Thus we now have on the front axle, two new rims. The remaining intact rim joins our tires, we have as a second spare wheel since our tyre-odyssey in Dubai with us. After three wonderful days at Saeed at home with very good Arabic food and tremendous hospitality we say goodbye and move with many new impressions on. At this point: Thank you very much Saeed & Elie for the help and the great time!!!

Dieser Beitrag wurde unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 10 U.A.E III veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Die Pechvögel ziehen weiter – Abu Dhabi

  1. Detlef sagt:

    Hallo Stefan,
    schau mal bitte in dein Email Postfach. Ich habe Dir zu Deinem Felgen-Dilemma eine mögliche Lösung geschrieben.
    Gruß Detlef

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