Das Jahr fängt rasant an – Dünenfahrt extrem

Am Sylvestertag lernen wir am Strand Andi Schulz kennen. Er ist unter anderem mehrfacher Sieger der Rallye Dakar als Co-Pilot. Unter anderem ist er mit Jutta Kleinschmidt sowie Andrea Mayer gefahren. Mit ihm und seiner Frau rutschen wir, das grandiose Rekordfeuerwerk von Dubai vor Augen, ins neue Jahr und erhalten eine spontane Einladung zu einer Fahrt in die Dünen. Zwei Tage später ist es so weit. Wir werden am Strand abgeholt und fahren bereits wenige Kilometer östlich von Dubai das erste Mal in den Sand. Eine gute Stunde lang jagt eine Düne die nächste, auf und ab, auf und ab, nichts für schwache Mägen. Etwa 50 km weiter, kurz vor Beginn der Hajar-Berge geht es erneut in den Sand. Diesmal sind die Dünen höher und auch der Sand hat eine andere Färbung. Das Farbenspiel zwischen rotem Sand, dunklem Fels und blauem Himmel könnte beeindruckender nicht sein. Die weitere Fahrt führt uns über kurvenreiche Straßen vorbei an den gezackten Gipfeln der Hajar-Berge nach Hatta. Gerade im Sommer erholen sich hier die Besucher aus den rund 100 km entfernten Metropolen Dubai und Abu Dhabi in den vergleichsweise kühlen Höhenlagen. Wir gönnen uns einen kleinen Snack im Hatta Fort Hotel bevor es auf direktem Weg zurück nach Dubai geht. Dieser wunderbare Tag und das Erlebnis mit einem Profi die Dünen beritten zu haben, wird uns ganz besonders in Erinnerung bleiben. An dieser Stelle: DANKE nochmal Andi!
Da wir bei unseren letzten beiden Aufenthalten in Dubai das “alte Dubai” nicht gesehen hatten, wird dies nun aber nachgeholt. Der Besuch der traditionellen Märkte, der Souks ist fast Touristenpflicht. Wir sind zwar keine Touristen, sondern “Reisende”, sehen uns aber das bunte Treiben auf dem Gewürz-Souk sowie dem Gold-Souk ebenfalls an. Auch eine Fahrt mit dem Wassertaxi über den Creek, welche die beiden alten Stadtteile Dubais “Bastakiya” und “Deira” trennt,  ist insbesondere bei Nacht empfehlenswert. Faszinierender jedoch wird es, wenn die touristischen Pfade verlassen werden. In schmalen verwegenen Gassen finden sind nicht nur alte Handwerksläden sondern auch Restaurants, in denen hauptsächlich die einfachen Arbeiter essen. Es gibt allerdings keine Speisekarte, ausschließlich ein Gericht steht zur Auswahl, das  sich aus Reis und verschiedenen scharfen Soßen zusammensetzt. Ein Jubelschrei für Stefans Geschmacksnerven! Zwei Gerichte plus zwei Dosen Pepsi für gute 3 € und was hervorzuheben ist: die Mägen (selbst meiner) haben nicht rebelliert! Das deutsche Gesundheitsamt dürfte dort jedoch nicht vorbeischauen. Smiley
Das 1787 erbaute Al-Fahidi Fort, das bis in die 1960er Jahre Sitz der Regierung und des Scheichs von Dubai war, wurde 1971 umfassend renoviert und dient seither als heimatkundliches Museum. Historische Fotografien im Inneren der Ausstellung belegen eindrucksvoll, dass das Lehmfort noch bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhundert allein am sandigen Ufer des Dubai Creek stand und über das kleine Fischer- und Perlentaucherdorf wachte. Wir besuchen das Museum, dessen größter Teil unter der Erde liegt. Hier erfährt man mehr über die Geschichte Dubais, über Handelsbeziehungen mit Persien und Ostafrika, die Perlentaucherei, die Falkenjagd, die Kamelzucht und das Leben in der Wüste.  Durch realitätsnah gestaltete Puppen werden z. B. Marktszenen, eine Koranschule, traditionelles Handwerk oder das Leben in einem Beduinenlager detailfreudig vor Augen geführt.
Im hiesigen Motodrom nutzen wir außerdem die Gelegenheit zum Besuch des 24-Stunden-Rennens von Dubai,  bei kostenlosem Eintritt und sogar  freiem Zutritt in die Boxengasse. Zum Teil extrem laut aber sehr eindrucksvoll, von der Tatsache in der Box bei laufendem Rennbetrieb beim Reifenwechsel zuzusehen ganz zu schweigen.
Zur Halbzeit unserer Tour (wir sind am 10. Juli 2013 von zu Hause aufgebrochen) gibt es Neuigkeiten zu unser weiteren Reiseroute. Aufgrund der Abweisung auf der saudischen Botschaft in Muscat sowie extremen Schwierigkeiten in den Emiraten ein Transitvisum für Saudi-Arabien zu bekommen, haben wir uns nunmehr dazu entschlossen Ende Februar/Anfang März die Rückreise über den Iran anzutreten. Wir hoffen dann auf nicht allzu kalte und vielleicht frühlingshafte Temperaturen auf unserem Weg gen Norden…


On Sylvester we learn on the beach Andi Schulz know. He is the winner among other multiple of the Dakar Rally as co-pilot. Among other things, he drove with Jutta Kleinschmidt and Andrea Mayer. With him and his wife we slip, the grandiose record fireworks in Dubai before our eyes, into the new year and get a spontaneous invitation to a trip to the dunes. Two days later, it is so far. We are picked up at the beach and are already driving a few kilometers east of Dubai for the first time in the sand. For a good hour chasing a dune to the next, up and down, up and down, not for the weak stomachs. About 50 km further on, just before the Hajar Mountains, it is fed back into the sand. This time, the dunes are higher and also the sand has a different color. The play of colors between red sand, dark rock and blue sky could not be more impressive. The journey takes us along winding roads past the jagged peaks of the Hajar Mountains to Hatta. Especially in the summer here the visitors recover from the 100 km distant cities Dubai and Abu Dhabi in the comparatively cool altitudes. We enjoy a small snack in the Hatta Fort Hotel before it goes straight back to Dubai. This wonderful day and to have mounted with a professional, the dunes, the experience is, most remain in our memories. At this point: THANK YOU again Andi!
Since we had not seen in our last two stays in Dubai the “old Dubai”, but will now be rescheduled. A visit to the traditional markets, souks is almost mandatory tourists. Although we are not a tourist, but rather “travelers”, but we see the hustle and bustle of the Spice Souk and the Gold Souk also increases. A trip on the water taxi across the creek, which separates the two parts of the old city of Dubai “Bastakiya” and “Deira” is especially recommended at night. Fascinating however, it is when the tourist paths are left. In narrow streets are daring, find old craft shops but also restaurants where mainly eat ordinary workers. However, there is no menu, only a court available for selection, which consists of rice and various hot sauces. A cheer for Stefan’s taste buds! Two dishes plus two cans of Pepsi for a good 3 € which is most important: the stomachs (even mine) have not rebel ! The German health authority should not stop by there, however. Smiley
Built in 1787 Al-Fahidi Fort, which was the seat of government and the sheikh of Dubai until the 1960s, was extensively renovated in 1971 and now serves as a museum of local history. Historical photographs inside the exhibition clearly demonstrate that the clayfort until well into the second half of the 19th Century woke up alone on the sandy banks of the Dubai Creek and stood over the small fishing and pearling village. We visit the museum, most of which is underground. Here you can learn more about the history of Dubai, about trade relations with Persia and East Africa, the pearl diving, falconry, camel breeding and life in the desert. Through realistic designed dolls eg market scenes, a Koranic school, traditional crafts or life are performed in a Bedouin camp joyfully detail in mind .
In the local motodrome we also take the opportunity to visit the 24-hour race of Dubai, with free admission and even free entry to the pit lane. Extremely loud but very impressive to part with a running racing watch from the fact in the box when changing tires to mention .
At half time our tour (we are on 10 July j2013 broken up at home) there is news Itinerary to our other. Due to the rejection of the Saudi Embassy in Muscat and extreme difficulties in the Emirates to get a transit visa for Saudi Arabia, we have now decided to end February / early March to begin the return journey via Iran. We then hope for not too cold, and perhaps spring-like temperatures on our way north…

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