Zurück im Oman – Hajar-Gebirge

Da wir das letzte Mal im Oman das Hajar-Gebirge nur passiert haben, sind wir jetzt zurück. Der Gebirgszug erstreckt sich von Sur im Süden, hinauf über das Staatsgebiet der Emirate bis zur zum Oman gehörenden Halbinsel Musandam im Norden, welche wir ja in unserem letzten Blogbeitrag näher beschrieben haben. Höchster Gipfel ist der 3.075 m aufragende Jebel Shams. Ganz soweit nach oben kommen wir allerdings nicht.
Wir fahren erst einmal ein Stück (von Fujairah kommend) die Küste hinab bis Al Khabura mit Aufenthalt nahe der Ortschaft Liwa. Dort stoßen wir zum wiederholten Male auf die omanische Gastfreundschaft und werden prompt mit Essen und Tee versorgt. Von dort biegen wir ein in das nördliche Hajar-Gebirge. Die Straßen queren oftmals Wasser führende Wadis, was zur Freude Stefans viele Wasserdurchfahrten bedeutet. Außerdem besichtigen wir unweit des Ortes Al-Ayn archäologische Grabstätten (erbaut ca. 2000 bis 3000 v. Chr.) während der Hafit und Umm an Nar Kultur. Aufgrund Ihres Aussehens tragen sie den Beinamen  “Bienenkorb-Gräber” und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Auf der Westseite des Gebirges steuern wir das Oasenstädtchen Nizwa an. Dort lernen wir Hassan und seinen Sohn kennen, die etwas außerhalb eine Brecheranlage leiten. Auf die Frage, ob wir irgendwas brauchen bzw. ob sie uns helfen könnten, reagiert Stefan prompt. Klar, denn kaum drei Stunden vorher haben wir mal wieder einen Reifenwechsel hinter uns gebracht, da eine unserer Problemfelgen weiter gerissen ist.  Den nächsten Tag  verbringen wir also genau in dieser Brecheranlage mit Schweißarbeiten, zur Sicherheit an beiden maroden Felgen und – weil die Gelegenheit günstig war – am schon länger kaputten Auspuff. Im Islam wird Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft ganz groß geschrieben und so bleibt es nicht aus, dass wir am Abend zum Barbecue eingeladen werden. Genauer gesagt, zum jordanischen Barbecue, denn die beiden sind Jordanier. Wir freuen uns nach diesem netten, gemütlichen Abend  jetzt umso mehr auf dieses Land, denn nach aktuellem Stand der Dinge wäre Jordanien unser nächstes Wunschreiseland, vorausgesetzt wir bekommen das Transitvisum für Saudi-Arabien.
Nach dem Besuch des Nizwa-Souk machen wir uns wieder auf den Weg in die Berge. Nördlich von Nizwa erstrecken sich die höchsten Berge des Hajar-Gebirges, unter anderem der bereits erwähnte Jebel Shams und das Massiv des Jebel al Akhdar, auch der grüne Berg genannt. Es geht steil bergauf. Oben angekommen erstreckt sich ein riesiges Plateau, das sogenannte Saiq-Plateau. Saiq ist der Hauptort hier oben auf  rund 2.000 Höhenmeter gelegen. Ein zweites, jedoch kleineres Plateau befindet sich weiter oben auf ungefähr 2.300 m über Meeresspiegel. Die Gegend ist geprägt von vielfach zerklüfteten Wadis an deren Hängen terrassenförmig Gärten angelegt sind. Hier wachsen Aprikosen, Granatäpfel, Mandeln, Feigen und kleine rosafarbene Rosen, aus denen das berühmte Rosenwasser hergestellt wird.
Die relativ kühlen Temperaturen von tagsüber 20° Celsius und nachts 5° Celsius treiben uns nun jedoch wieder hinab ins Tal…


Since we have only happened the last time in the Oman Hajar Mountains, we’re back now. The mountain range extends from Sur in the south, up through the territory of the Emirates belonging to the Oman Musandam Peninsula in the north, which we have described in our last blog post. The highest peak is the 3,075 m Jebel Shams soaring. Quite far to the above, we do not however.
We (coming from Fujairah) go once a piece down the coast to Al Khabura with residence near the town of Liwa. Here we come once again to the Omani hospitality and are promptly supplied with food and tea. From there we a bend in the northern Hajar Mountains. The roads cross water often leading wadis, which means a lot of water crossings to the delight Stefan. In addition, we will visit near the town of Al- Ayn archaeological tombs (built about 2000 to 3000 BC ) during the Umm an Nar Hafit and culture. Because of their look they carry the nickname “beehive tombs ” and a UNESCO World Heritage Site.
On the west side of the mountains we head for the oasis town of Nizwa. There we learn and know his son Hassan who run just outside a crushing plant. On the question of whether we need anything or if they could help us, Stefan respond promptly. Sure, because barely three hours before we have once again brought a change of tires behind us as one of our problem is further broken rims. The next day we spend exactly in this crushing plant with welding work, security at both ailing and rims – because the opportunity was favorable – at some time broken exhaust. In Islam, helpfulness and hospitality is very big and so it is inevitable that we will be invited to a barbecue in the evening. More specifically, the Jordanian barbecue, because the two are Jordanians. We are delighted by this cute, cozy evening now even more to this country, because according to the current state of things Jordan would be our next dream travel destination, provided we get the transit visa for Saudi Arabia.
After visiting the Nizwa souk we get back on the road in the mountains. North of Nizwa extend the highest mountains of the Hajar Mountains, including the already mentioned Jebel Shams and the massif of Jebel al Akhdar, also called the green mountain. There is a steep uphill. At the top there extends a vast plateau, the called Saiq-Plateau. Saiq the main village is located up here at around 2,000 meters. A second, but smaller plateau is further up to about 2,300 m above sea level. The area is characterized by many rugged wadis on their slopes terraced gardens are created. Growing apricots, pomegranates, almonds, figs and small pink roses, from which the famous rose water is prepared .
However, the relatively cool temperatures of 20 ° Celsius during the day and at night 5 ° Celsius now drive us down to the valley…

Dieser Beitrag wurde unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 09 Musandam & Oman II veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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