Musandam – Das Norwegen Arabiens

Zwischenzeitlich sind wir in der omanische Provinz Musandam angelangt. Musandam nimmt die felsig-zerklüftete Nordostspitze der arabischen Halbinsel ein, hat keine Landverbindung zum restlichen Oman und besticht durch seine wild-bizarre Bergwelt und die eindrucksvolle Fjordlandschaft. Aufgrund der vielfach verzweigenden Fjorde, hier Khors genannt, trägt die Gegend auch den Beinamen “Norwegen Arabiens”. Auf arabisch heißt die Gegend Ruus al-Jebel, Land der Berge. Provinzhauptstadt ist Kashab, was auf einem schmalen Küstenstreifen im Norden liegt. Wir besuchen das Kashab Fort. Früher lag das Fort direkt am Wasser, da jedoch immer mehr Touristen aus dem nahen Dubai hier herkommen, wurde kurzerhand im alten Hafenbecken Land aufgeschüttet. Nicht gerade schön, der Besuch des restaurierten Forts mit seinem liebevoll gestalteten Heimat- und Geschichtsmuseums ist jedoch sehr lohnenswert.
Ein MUSS hier in Musandam lassen wir uns natürlich nicht entgehen, wir wollen uns einen der Fjorde vom Wasser aus anzusehen und buchen eine Bootstour. Vormittags um 9 Uhr steigen wir für einen Tagesausflug auf eine der traditionellen Dhaus und fahren in den 20 km langen Khor Sham. Einer der Höhepunkte an diesem Tag ist zweifelslos das Auftauchen einer Gruppe von Delfinen, die das Boot ein Stück des Weges begleiten. Die Fahrt führt an gewaltigen, aus unzähligen verschiedenfarbigen Gesteinsschichten bestehen Felswänden,  an abgelegenen Fischerdörfchen und an einsamen Felsinseln vorbei. Das Boot geht zwei Mal vor Anker, wobei der Schnorchel- und Badestopp nahe dem Ende des Khors, bei Seebi Island, noch beeindruckender ist. Die Sichtweite in diesem ruhigen Gewässer beträgt bis zu 20 m, die bunten Fischschwärme mit ihrer enormen Artenvielfalt  lassen nicht lange auf sich warten. Man mag es kaum glauben, aber Stefan – vorher eher wasserscheu – wird hier noch zur Wasserratte und auch ich traute mich ins angenehm temperierte Nass.
Die folgenden Tage verbringen wir direkt an der Bucht des Khor Najd, an der Ostküste Musandams gelegen. Die Serpentinenpiste, die hinab ans Ufer führt, ist nichts für schwache Bremsen. Das Panorama und der Anblick des tiefblauen Wasserarms, der umrahmt wird von hohen gezackten Felswänden, ist unübertrefflich. Stefan packt mal wieder seine Angel aus und versucht sich als Fischer, aber aus unerklärbaren Gründen wollen die Biester nicht an seinen Haken. Unsere arabischen Nachbarn, die hier bereits seit 10 Tagen campieren, haben Mitleid und überreichen uns fünf frische Fische, die sie allerdings mit dem Boot weit draußen im Meer und nicht in der Bucht gefangen haben. Unser Abendessen für zwei Tage und richtig lecker!
Die Gültigkeit unser Touristenvisums für Musandam beträgt 10 Tage und vor Ablauf wollen wir auf jeden Fall noch in die Berge. Also geht´s weiter… Auch hier windet sich die Piste abenteuerlich an den Felsen entlang.  Unterhalb des 2.087 m hohen Gipfels des Jebel Harim (Berg der Frauen) parken wir unser Fahrzeug auf einem Plateau und wandern am nächsten Vormittag hinauf auf den zerklüfteten Jebel Khanzur. Hier oben in luftiger Höhe fällt sofort auf, dass sich wohl kaum ein Mensch hierher verirrt. Hier liegen weder Glasscherben noch das ganze Plastik, das bereits seit Rumänien unser ständiger Begleiter ist und uns immer wieder zum Kopf schütteln bringt. Irgendwie können wir uns an den Anblick von Unrat– immer und überall – und die Tatsache, dass es normal zu sein scheint, seinen Müll an Ort und Stelle liegen zu lassen, einfach nicht gewöhnen. Oh wie ist das schön hier oben, fast wie zu Hause… Smiley mit geöffnetem Mund


In the meantime, we have arrived in the Omani province of Musandam. Musandam takes the rocky-rugged north-eastern tip of the Arabian Peninsula, has no land connection to the rest of Oman and impresses with its wild-bizarre mountains and the stunning fjord landscape. Because of the many branching fjords, here called Khors, wearing the area also known as the “Norway of Arabia”. In Arabic, is the area Ruus al-Jebel, the land of mountains. Provincial capital is Kashab, which lies on a narrow coastal strip in the north. We visit the fort Kashab Previously was the fort right on the water, but as more and more tourists come from nearby Dubai here was unceremoniously piled in the old harbor country. Not just beautiful, the visit to the restored fort, with its lovingly designed home and History Museum is very worthwhile.
A MUST here in Musandam we can not escape us, we want to look at one of the fjords from the water and reserve a boat tour. Morning at 9 clock we go for a day trip to one of the traditional dhows and drive the 20 km long Khor Sham. One of the highlights on this day is undoubtedly the emergence of a group of dolphins accompanying the boat part of the way. The ride takes you past huge, consist of countless different colored layers of rock cliffs in remote fishing villages and secluded rocky islands. The boat goes twice at anchor, with the snorkel and swim stop near the end of Khors in Seebi Island, even more impressive is. The visibility in this tranquil waters of up to 20 m, the colorful schools of fish with its enormous biodiversity are not long in coming. It is hard to believe, but Stefan – previously rather afraid of water – is here to water rat and I dared to pleasantly tempered water.
The following days are spent directly on the bay of Khor Najd, located on the east coast of Musandam. The serpentine road that leads down to the shore, is not for the weak brakes. The panorama and the view of the deep blue Wasserarms, which is framed by jagged high cliffs, is unsurpassable. Stefan grabs his rod again and tries to be a fisherman, but for unexplained reasons, do not want the beasts to his hook. Our Arab neighbors, who camped here for the last 10 days, have pity and give to us five fresh fish they have caught, however, by boat far out to sea and not in the bay. Our dinner for two days and really delicious!
The validity of our tourist visa for Musandam is 10 days and before the end, we definitely want to have in the mountains. So go again… The track winds adventurous along the rocks. Below the 2,087 m high summit of Jebel Harim (Mountain of the Women), we park our car on a plateau and walk the next morning up to the rugged Jebel Khanzur. Up here, up in the air is immediately apparent that probably lost hardly anyone here. Here are neither broken glass still all plastic , this is our constant companion since Romania and brings us again and again shake the head. Somehow we can to the sight of filth – anytime, anywhere – and to let the fact that it seems to be normal are his garbage in place, just not used to it. Oh how that’s nice up here, almost like home… Smiley mit geöffnetem Mund

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