Oman Teil 4 – Von Sur über Muscat zurück nach Buraimi

Circa 20 km nach Sur übernachten wir in dem wunderschönen Wadi Tiwi. Grün über grün inmitten von hohen kargen Felswänden. Die Ortsdurchfahrt war für unser Fahrzeug zwar ein wenig sportlich, aber Stefan hat das hin bekommen. Ungefähr 4 der 10 km fahren wir und stellen uns für die Nacht mitten in das Flußbett. Die Nacht wird begleitet vom Gequake der Frösche und dem Hahn aus der Nachbarschaft.
In Muscat finden wir direkt neben dem Parkplatz der großen “Grand Mosque” eine sehr gute Möglichkeit zu übernachten. Am nächsten Vormittag sind wir nicht schlecht erstaunt von dem Prunkbau, den Sultan Qaboos anlässlich seines 30-jährigen Thronjubiläums im Jahr 2000 seinem Volk schenkte. Durch zwei hoch aufragende Torbögen gelangt man in den mit polierten Marmorplatten ausgelegten Innenhof. Wir werden eingeladen zu omanischem Kaffee sowie Datteln und es wird uns in nettem Ambiente die Moschee und die Grundzüge des Islam erklärt. Nun stehen wir also vor dem gewaltigen, ebenfalls komplett aus Marmor errichteten und von einer goldenen Kuppel bekrönten Bau. Durch das Eingangstor betreten wir den 70×60 m großen Saal, in dem rund 6.600 Menschen beten können. Er ist vollständig mit einem edlen blauen Perserteppich ausgelegt, für dessen Herstellung 600 Frauen insgesamt vier Jahre beschäftigt waren. Vier mächtige Marmorsäulen tragen die hohe bemalte Holzdecke, in ihrer Mitte wölbt sich die mit funkelnden Fliesenmosaiken ausgekleidete Kuppel, von der ein beeindruckender Kronleuchter aus Swarovski-Kristallen mit einem Gewicht von acht Tonnen hängt.  Sehr beeindruckend! Ich denke, kaum ein Besucher kann sich der atemberaubenden Pracht dieses Gotteshauses entziehen.
Auch der viel gerühmte “Mutrah Souk” ist einen Besuch wert. Er soll der orientalischste im ganzen Oman sein. Leider waren wir Freitags da und viele Geschäfte hatten geschlossen. Trotzdem machte es viel Spaß, durch die bedachten Gassen zu schlendern, Weihrauch und Parfüme zu riechen, hölzerne Schnitzereien zu bewundern, “Shawarma” zu essen (hiesige Version des türkischen Döners) und Souvenirs einzukaufen.
Nach drei Nächten in Muscat geht es also wieder los. Wir fahren weiter an der Küste Richtung Norden nach Sohar. Auf dem Weg dorthin kommen wir das erste Mal in einen ausgewachsenen Sandsturm, gefolgt von heftigem Gewitterregen. Da unser Scheibenwischer nicht unbedingt der funktionellste ist, fällt die Entscheidung leicht, uns an diesem Tag frühzeitig einen Übernachtungsplatz zu suchen. Am nächsten Tag waren wir froh über diese Entscheidung, denn die Auswirkungen des Sturms waren nicht zu übersehen. Abgeknickte Bäume und riesige, für Autos zum Teil unbefahrbare Straßenabschnitte, da das Wasser so schnell gar nicht versickert. Auf der Hauptstraße wurden Bagger eingesetzt, um den angeschwemmten Schlamm zu beseitigen und bevor an manchen Straßenbaustellen weitergearbeitet werden konnte, kamen erst einmal Wasserpumpen zum Einsatz. Ein irgendwie unwirkliches Bild, denn der Himmel war wieder strahlend blau. Zurück in Buraimi verbringen wir noch einmal ein paar Tage bei Ulrike, unsere Wäsche freut sich! Smiley
Ach ja, an dieser Stelle nicht zu vergessen. Nach über 12.000 km fing im Oman ja unser Pech mit den Reifen an. Wir hatten nicht nur in Salalah und Sur einige Probleme mit Pneu und Felge, sondern auch in Muscat. Dort entdeckte Stefan eine dicke Blase an der Seitenflanke eines Reifens. Nach dem Reifenwechsel dort fuhren wir also ohne Ersatzreifen (in Muscat wollte man den nämlich nicht reparieren) zurück nach Buraimi. Somit konnte Stefan nochmals seine McGyver-Künste unter Beweis stellen. Die Beweisfotos – wie immer – im nachfolgenden Fotoalbum…


Approximately 20 km to Sur we stay in the beautiful Wadi Tiwi. Green on green surrounded by high barren cliffs. The cross-town trip was for our vehicle although a bit sporty, but Stefan has his way. Approximately 4 of the 10 km we go and ask for the night in the middle of the riverbed. The night is accompanied by the croaking of frogs and the cock of the neighborhood.
In Muscat we find a very good way to stay right next to the parking lot of the big “Grand Mosque”. The next morning we are not bad amazed by the magnificent building, the Sultan Qaboos on the occasion of its 30th anniversary jubilee gave his people in 2000. Two towering arches leads into the lined with polished marble courtyard. We are invited to Omani coffee and dates, and it is explained to us in a nice atmosphere, the mosque and the basic principles of Islam. So now we are faced with the enormous, also completely built of marble and crowned by a golden dome construction. Through the gateway we enter the 70×60 m large hall, around 6,600 people can pray in the. It is fully lined with a noble blue Persian rug, for its production 600 women were employed for four years. Four powerful marble columns support the high painted ceiling, in the midst of the arches lined with sparkling tile mosaics dome, from which hangs an impressive chandelier made of Swarovski crystals with a weight of eight tons. Very impressive! I think hardly a visitor can escape the breathtaking splendor of this house of God .
Even the much-vaunted “Mutrah Souk” is worth a visit. He is said to be the most oriental throughout Oman. Unfortunately we were there on Fridays and many shops were closed. Nevertheless, it was great fun to stroll through the streets thoughtful to smell incense and perfumes, to admire wood carvings, “Shawarma” to eat (local Turkish version of döner) and souvenirs shop.
After three nights in Muscat, it goes so go again. We continue along the coast north to Sohar. On the way we pass the first time in a full-blown dust storm, followed by heavy rain storm. Since our wiper is the most functional not necessarily mean the decision is easy for us to look at this early day a place to stay. The next day we were happy with this decision, because the effects of the storm were not to be overlooked. Bent trees and huge, for cars partly impassable road sections, as the water as soon not seep. On the main road excavators were used to eliminate the alluvial mud and before it could be worked at some road works, water pumps were once used. A somewhat surreal picture because the sky was blue again. Back in Buraimi we spend another couple of days at Ulrike, our clothes would be! Smiley
Oh yes, at this point not to forget. After more than 12,000 kilometers began in Oman yes our bad luck with the tires on . We had not only in Salalah and Sur some problems with tire and rim , but also in Muscat. There Stefan discovered a thick bubble on the side edge of a tire. So after changing a tire there we drove without spare tire (in Muscat wanted to the fact not fix) back to Buraimi. Thus Stefan could again put his McGyver-skills to the test. The photographic evidence – as always – in the following photo album…

Dieser Beitrag wurde unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 07 OMAN I veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Oman Teil 4 – Von Sur über Muscat zurück nach Buraimi

  1. Anonymous sagt:

    Iѕto é mᥙito fascinante , éѕ սm excessivamente profissional blogger.
    Ꭼu tenho juntou-sᥱ seu alimentar ᥱ sentar para procura maiѕ de
    seᥙ fantástico postar. Também tеnho compartilhou seᥙ local na minha redes sociais http://www.surindrashoes.com/index.php?action=profile;u=47142

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