Oman Teil 3 – Entlang der Küste bis Sur

Die rund 1.200 km bis Sur entlang an der Küste des arabischen Meeres sind wiederrum von beige-brauner Wüstenlandschaft geprägt. Im oberen Drittel (300 km vor Sur) durchfahren wir die Sandwüste Wahiba, die ein Gebiet von 15.000 km² mit Sanddünen bedeckt. Die Wahiba birgt 2 Sensationen, die man bis heute nur hier entdeckt hat. Zum einen gibt es in ihrem Inneren große sandfreie und mit Bäumen bewachsene Flächen, in denen verschiedene Gazellenarten leben. Das Grundwasser fließt hier nicht so tief, daher können die Pflanzen mit ihren langen Wurzeln von ihm zehren. Die zweite Besonderheit liegt unter den Dünen. Hier erstreckt sich ein riesiges Gebiet mehrere Meter dicker versteinerter Sanddünen, das weltweit größte bekannte Areal dieser Art.
Kaum in Sur angekommen erschleicht Stefan beim Lenken ein “Gefühl”. Beim genaueren Nachsehen fällt auf, dass die in Salalah montierte Ersatzfelge von Korrosion befallen ist und Luft lässt. Dieser Tag in Sur wird also verbracht mit Rad sowie Reifen von Felge demontieren, zwischendurch mit einem hilfsbereiten Omani Tee trinken (da die Werkstätten erst wieder am Spätnachmittag öffnen), Schlauch einziehen, zur Montage des Reifens auf die Felge dann doch noch in die Werkstatt fahren (hierzu wurden wir fast schon gezwungen – selbst die Rechnung durften wir nicht selbst begleichen) und wiederrum Rad montieren. Nach getaner Arbeiter fahren wir am Abend die rund 40 km zurück nach Ras al Hadd. Wir wollen versuchen doch noch Schildkröten bei der Eiablage zu beobachten. Fünf der sieben weltweit existierenden Meeresschildkröten-Arten kommen Nachts zur Eiablage an die Küsten Omans. Am Strand lernen wir “Fair” kennen, ein junger tierverrückter Omani, der uns mit seinem Allradfahrzeug mitnimmt und uns insgesamt vier Stunden bis um 2 Uhr Nachts Schildkröten zeigt. Ein beeindruckendes Erlebnis, insbesondere deshalb schon, weil wir dieses Naturschauspiel abseits der touristischen, viel besuchten Schildkrötenobservationen, erleben dürfen.  Bilder hierzu gibt es allerdings keine, da die Kröten sonst gestört werden und die Eiablage abbrechen und in der kommenden Nacht erneut mit der kräftezehrenden Prozedur beginnen müssen.
Am kommenden Tag schauen wir uns dann doch noch Sur und seine Sehenswürdigkeiten an. Wir besuchen unter anderem eine Dhau-Werft. Die traditionsreichen Holzboote wurden früher für die Perlentaucherei genutzt. Heute werden sie für die Fischerei verwendet. Eine alte, 300 Tonnen schwere “Dhau”, dessen Art  heute nicht mehr gebaut wird, steht aufgebahrt als Museumschiff  am Strand. Es ist eine der letzten seiner Art in Oman.
Nun geht es aber weiter. Unser nächstes Ziel ist Muscat…


The 1,200 km to Sur along the coast of the Arabian Sea are in turn shaped by beige – brown desert landscape. In the upper third (300 km before Sur) we drive through the Wahiba Sands, which covers an area of 15,000 km ² with sand dunes. The Wahiba involves two sensations that have been discovered until today only here. On the one hand there is inside her large overgrown with trees and sand-free areas in which different species of gazelle. The groundwater flows not so deep, so the plants can draw on their long roots from him. The second feature is below the dunes. Here a vast territory extends several meters thick petrified sand dunes, the world’s largest known complex of this type.
Just arrived in Sur Stefan surreptitiously while driving a “feeling”. A closer See reveals that the spare wheel is mounted in Salalah corroded and air can. This Day in Sur will be spent dismantle with wheel and tire from rim between with a helpful Omani tea drink (since the workshops only re-open in the late afternoon ), feed tubes for mounting the tire then still drive on the rim in the workshop ( this we were almost forced – even the bill we were not allowed to settle itself ) and install the wheel in turn. After a hard day working in the evening we drive the 40 km back to Ras al Hadd. We still want to try to watch turtles laying eggs. Five of the world’s seven existing sea turtle species come to lay their eggs at night on the shores of Oman. On the beach we learn “Fair” to know, a young crazy Omani crazy who takes us with his four-wheel vehicle and shows us up by 2 clock at night turtles four hours. An impressive experience, in particular, therefore, already, because we can experience this natural spectacle off the tourist, much visited turtle observations. However, there are no photos for this, because the toads are otherwise disturbed, and stop laying eggs and have to re- start the grueling procedure at night .
The next day we look Sur and finally has his sights on. We’ll visit a dhow yard. The traditional wooden boats were used earlier for pearl diving. Today they are used for fishing. An old, 300 -ton “dhow”, the type is no longer built today is, laid out as a museum ship on the beach. It is one of the last of its kind in Oman.
Now it goes on though. Our next destination is Muscat…

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