Oman Teil 2 – Der Süden und das Dhofar-Gebirge

Wir erreichen Salalah. Durch  die Monsunregen im Sommer und die Lage am Fuße der Dhofar-Berge ist hier eine intensive landwirtschaftliche Nutzung möglich. Grüne Plantagen sind typisch für das Stadtbild. In diesen tropischen Gärten mit Kokos- und Papayapalmen sowie Bananenbäumen führen Wege an zahlreichen Ständen vorbei, an denen es das Obst frisch von der Palme zu kaufen gibt. Wir probieren eine der weißfleischigen Nüsse und stellen fest: sie schmecken frisch einfach um ein vielfaches besser als zu Hause! Außerdem besuchen wir den Parfüm- & Weihrauchsouq, der nicht nur alles um den Weihrauch und das Parfüm zu bieten hat, sondern auch andere omanische Souvenirs (z. B. die traditionellen omanischen Kappen, die sog. “kumma”). Am Sandstrand von Salalah stehen wir zwei Nächte circa 40 m vom Meer entfernt.  Ein besonders schöner Vorgarten…
Auf dem Weg das Umland von Salalah zu erkunden, haben wir nach  nunmehr 12.000 km unseren ersten Plattfuß (auf Asphalt).  Eine Metallscherbe hat uns einen Reifen demoliert. Beim Wechseln am Straßenrand fällt Stefan zudem auf, dass auch unsere in Ungarn geschweißte Felge nicht wirklich gut aussieht. Der kommende Tag wird also dazu genutzt der guten Felge den guten Reifen aufzuziehen.  2 Reifen, 2 Felgen, 1 Vorhaben! …und weil Stefans T-Shirt sowieso schon ein paar schwarze Flecken hat, werden auch gleich noch alle Schmiernippel mit Fett gefüllt. Der Reifen wird selbst repariert, die gerissene Felge am kommenden Tag in Salalah für umgerechnet 8 € neu geschweißt.
Auf dem Weg zum Jebel Samhan (circa 30 km östlich von Salalah) fahren wir durch das 7 km lange Wadi Darbat, ein mit hohen Bergwänden abgeriegeltes Plateau, das mit immergrünen Bäumen, Büschen und Gras bewachsen ist. Ein Paradies für die dort zahlreich weidenden Kühe und Kamele. Auch am nicht weit entfernten “Tawi Attair Sinkhole” hat die Natur etwas für die Tierwelt erschaffen. “Tawi Attair” heißt  “Brunnen der Vögel”. Zurecht, denn über und im Loch fliegen unzählige verschiedene Vogelarten ihre Runden. Das “Sinkhole” ist ein 100 m weites und 200 m tiefes Loch. Es entstand dadurch, dass Wasser in Spalten des Kalkgesteins einsickerte und ihn immer mehr auswusch. Auf dem Grund des Loches steht klares reines Wasser und bevor Dieselpumpen Anfang der 1970er Jahre das Wasser an die Erdoberfläche förderten, stiegen die Bewohner (meist Kinder) hinab, um Wasser zu holen. Seit ungefähr 6 Jahres gibt es diese Pumpen allerdings nicht mehr und das Loch dient dem Tourismus als Anziehungspunkt. Wir übernachten hier und steigen noch vor Sonnenaufgang die ersten 100 begehbaren Meter hinab und genießen die Stille und den Vogelgesang. Am Loch lernen wir Said kennen. Seine Gastfreundschaft beinhaltet ein gemeinsames Abendessen bei ihm zu Hause sowie am nächsten Tag eine Führung auf den Jebel Samhan und an den Rand der “Taiq Cave”, eine ehemalige Höhle, deren Decke einstürzte und sich nun als Krater vor uns ausbreitete. Der kommende Abend auf dem Plateau des Jebel Samhan bietet uns etwas lang nicht Gesehenes. In grauen Wolken verhüllt sitzen wir vor unserem Lagerfeuer und es fängt an zu regnen. Der erste Regen seit über 3 Monaten. Ein Gefühl, das Erinnerungen an die Heimat weckt.
Die nächsten Tage bringen uns an der Küste des arabischen Meeres entlang nach Norden…


We reach Salalah. Through the monsoon rains in summer and the location at the foot of the Dhofar mountains here for intensive agriculture is possible. Green PlayStation are typical of the city. In these tropical gardens with coconut palms, banana and papaya trees pass by way of numerous stalls where there is fresh fruit to buy from the palm. We try one of the white-fleshed nuts, stating: they taste fresh simply is many times better than at home ! We will also visit the Perfume & Weihrauchsouq, which not only has everything to offer to the incense and the perfume, but also other Omani souvenirs (such as the traditional Omani cap, called ” Kumma “). On the sandy beach of Salalah we have two nights about 40 meters from the sea. A particularly beautiful front yard…

On the way to explore the surrounding area of Salalah , we have now after 12,000 km our first flat tire (on asphalt). A metal shard has demolished us a tire. When changing roadside Stefan falls on also that our welded in Hungary rim does not look really good. The coming days will be used to raise the rim of the good good tires. 2 tires, 2 wheels, 1 project ! And… because Stefan’s t-shirt has anyway been a few black spots, are also still the same all the grease nipple with grease. The tire itself is repaired, the broken rim the next day in Salalah for the equivalent of € 8 re-welded.
On the way to Jebel Samhan (about 30 km east of Salalah) we go by the 7 km long Wadi Darbat, a sealed-off with high mountain walls plateau is covered with evergreen trees, bushes and grass. A paradise for the numerous there grazing cows and camels. Even the “Tawi Attair Sinkhole” not far away has created something for wildlife nature. ” Tawi Attair ” means “Well of Birds”. Rightly so over the hole and fly countless species of birds make their rounds. The “scoop” is a 100 m wide and 200 m deep hole. It arose from the fact that water seeped into the limestone columns and was washing him more and more. At the bottom of the hole is clear and pure water before diesel pumps promoted in the early 1970s , the water to the surface , the people (mostly children) went down to fetch water. For about 6 year no longer exists, however, these pumps and the hole serves as a tourism attraction. We stay here and go before sunrise, the first 100 meters walk down and enjoy the silence and birdsong. The hole we know Said. His hospitality includes a dinner at his home and the next day a guide to the Jebel Samhan and to the edge of “Taiq Cave”, a former cave whose ceiling collapsed and is now spread before us as a crater. The next night on the plateau of Jebel Samhan does not offer us anything seen before long. Shrouded in gray clouds we sit at the campfire and it begins to rain. The first rain since about 3 months. A feeling that brings back memories of home.
The next day, bring us to the coast of the Arabian Sea along the north…

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