…so viel Sand und keine Förmchen!

Wir sitzen bereits morgens um 7:30 Uhr im Fährbüro für die Besorgung der Fährtickets, um 9 Uhr erreichen wir den Hafen von Bandar Abbas und verbringen dann den ganzen Tag in diversen Wartehallen. Zwischendurch ist Stefan damit beschäftigt angeblich fehlende Dokumentenkopien in x-facher Ausfertigung zu besorgen. Eine gewisse stoische Gelassenheit ist bei dieser unorganisierten Bürokratie nicht verkehrt…
Die Fähre nach Sharjah (VAE) sollte eigentlich um 21 Uhr starten. Endgültig fahren wir jedoch erst um 23:30 Uhr aus dem Hafen von Bandar Abbas. 11 Stunden tuckert der Kutter dann die 250 km über den persischen Golf in die Emirate. Bei Ankunft in Sharjah City ist es zwar heiß aber Gott sei Dank nicht mehr so schwül wie in Bandar Abbas. Die Einreiseformalitäten dauern… Wir werden von A nach B und weiter nach C geschickt, danach wieder zurück  nach A. Dann fehlt mal wieder irgendein Stempel und wieder geht`s zurück nach C. Wir fühlen uns wie bei “Buchbinder Wanninger” und Stefan wird von Mal zu Mal immer stinkiger. Nach vielen zusätzlichen Zahlungen und Diskussionen verlassen wir nach weiteren 6 Stunden endlich den Hafen von Sharjah City.
Der weitere Weg führt uns direkt nach Süden und wir finden einen Platz direkt neben der Dubai Mall, dem größten Einkaufszentrum der Welt mit 500.000 m² Verkaufsfläche und 1.200 Geschäften. Zu den Attraktionen zählen unter anderem das riesige, 100 Mio. Liter Wasser fassende Dubai Aquarium mit 33.000 Meerestieren. Größter Anziehungspunkt aber ist er Burj Khalifa, das höchste Bauwerk der Welt mit 828 m Höhe und 189 Stockwerken. Die Architekten ließen sich beim Bau des 1,5 Milliarden Dollar teuren Gebäudes von der Geometrie einer Wüstenblume inspirieren. Gleichzeitig erinnern die unterschiedlich hohen, röhrenförmigen Baukörper, die in einer Spitze auslaufen an eine überdimensionale Rakete. Zeitweilen arbeiteten 12.000 Menschen auf der Baustelle und verbrauchten dabei 31.400 Tonnen Stahlbeton. Am Fuß des Burj Khalifa erstreckt sich ein künstlicher See, der allabendlich nach Einbruch der Dunkelheit mit der Dubai Fontain beeindruckt. Die unzähligen Fontänen schießen mit Licht und Musik unterlegt bis zu 150 m in die Höhe.
Für´s erste reicht uns die Großstadtluft und wir beschließen uns Sand zu suchen, daher fahren wir mit einem kurzen Abstecher auf “The Palm Jumeirah” weiter in den Süden in die Sandwüste Rub al-Khali. Rund 250 km südöstlich von Abu Dhabi City liegen etwa 50 kleine Oasen, die Liwa-Oasen. Sie erstrecken sich über 127 km von West nach Ost, nach Süden bis weit nach Saudi-Arabien hinein. Die Menschen hier leben von Gemüse- und Dattelanbau sowie von Kamel- und Ziegenzucht. In Liwa-City treffen wir wieder auf Andrea und Thomas, mit denen wir die nächste Woche inmitten von Sand der Rub al-Khali verbringen. Unter anderem stehen wir 2 Nächte vor der zweitgrößten Düne der Emirate, der Moreeb Düne mit ihren 287 m. Stefan sammelt dort seine ersten Sanderfahrungen mit “Manni”. Beim anschließenden Ausgraben haben wir ihn natürlich gemeinschaftlich unterstützt. Die Temperaturen tagsüber sind enorm hoch und unser Innenthermometer zeigt stolze 46 ° Celsius. Wir sitzen und schwitzen…!!!

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We are already sitting in the morning at 7:30 clock in Fährbüro for the procurement of ferry tickets at 9 clock we reach the port of Bandar Abbas and then spend the whole day in various shelters . In between Stefan is busy for allegedly missing documents to get copies of the x- copies. A certain stoic composure is nothing wrong with this disorganized bureaucracy …
The ferry to Sharjah ( UAE) should actually start by 21 clock . Finally we go but only at 23:30 clock from the port of Bandar Abbas. 11 hours chugs the cutter then the 250- km above the Persian Gulf in the United Arab Emirates . Upon arrival in Sharjah , it is hot but thankfully not as humid as in Bandar Abbas. Take the formalities … we are sent from A to B and then to C , then again missing back to A. Then again some punches and again it `s back to C. We feel like ” Buchbinder Wanninger ” and Stefan is of time to time, always smelly . After many additional payments and discussions we leave for another 6 hours finally the port of Sharjah .
The other path leads us directly to the south and we found a place right next to the Dubai Mall, the largest mall in the world with 500,000 m² of retail space and 1,200 shops. Local attractions include the huge , 100 million liters of water comprehensive Dubai aquarium with 33,000 marine animals. Main attraction but he’s Burj Khalifa, the tallest building in the world at 828 meters and 189 floors. The architects were inspired to build the $ 1.5 billion expensive building on the geometry of a desert flower. At the same time remember the different levels , tubular structure , ending in a point at an oversized rocket. Time being, 12,000 people worked on the building site and consumed while 31,400 tons of reinforced concrete . At the foot of the Burj Khalifa extends an artificial lake , which features nightly after dark with the Dubai Fontain . The countless fountains shoot with light and music backed up to 150 m in height .
For now offers us the big city air and sand we decide to look for us , so we take a short trip to ” The Palm Jumeirah ” further south into the Rub al -Khali desert sand . Approximately 250 km south-east of Abu Dhabi City are about 50 small oases , the Liwa . They extend over 127 km from west to east , south to far into Saudi Arabia . The people here live on vegetables and date cultivation and breeding of camels and goats . In Liwa City, we meet again to Andrea and Thomas , with whom we spend the next weeks surrounded by sand of the Rub al -Khali . Among other things, we have 2 nights before the second largest dune of the Emirates, the Moreeb dune with its 287 m. Stefan accumulated there his first experience with sand ” Manni ” . During the subsequent excavation of course we have collectively supported him . The daytime temperatures are extremely high and our internal thermometer shows 46 degrees Celsius proud . We sit and sweat…!

Dieser Beitrag wurde unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 06 U.A.E I veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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