Oman Teil 1 – Land des Weihrauchs

4 Nächte verbringen wir bei Ulrike in Buraimi. Da sie erst kürzlich eingezogen ist, helfen wir ihr unter anderem bei der Montage einiger Vorhangstangen und beim Anschluss des Elektroherdes. Außerdem dürfen wir ihre Waschmaschine nutzen. Diese Möglichkeit lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Zuletzt hatten wir diesen Luxus – bis auf einmal als wir die total verschwitzte Bettwäsche zur Wäscherei brachten – in Ungarn.
Die nächsten Tage bringen uns gen Westen. Über Ibri erreichen wir die Oasenstadt Nizwa zu Füßen des Jebel Akdahr und umgeben von ausgedehnten Palmenhainen. Die mosaikbesetzte Kuppel der Sultan-Qaboos-Moschee und der gigantische Wehrturm ragen schon von weitem über die Wipfel der Palmen und bestimmen die Silhouette dieser Oase. Wir besichtigen das Fort mit seinem Turm, der mit einem Durchmesser von 40 m und einer Höhe von über 20 m der mächtigste Turm des Omans sein soll. Auf der riesigen runden Kanonenplattform konnte durch 24 Öffnungen die gesamte Umgebung ohne toten Winkel unter Beschuss genommen werden. Östlich des Fort liegt der Souq von Nizwa, den man möglichst am Vormittag besuchen sollte, da es nachmittags recht ruhig ist. Wir sind leider zu spät und stehen vor verschlossenen Türen. Trauriges Smiley
Bei der Weiterfahrt werden wir noch in Nizwa durch eine geplatzte Ölleitung am Fahrzeug ein wenig aufgehalten. Stefan hat das Ding jedoch schnell ausgebaut und ist innerhalb von knapp 2 Stunden von seinem Marathon die Leitung zu reparieren wieder zurück.  Wir sind froh, dass uns die Reparatur jetzt erwischt hat, die kommenden knapp 900 km Richtung Süden führen nämlich ausschließlich durch Wüste ohne größere Versorgungsmöglichkeit.
Die Wüstenroute führt uns am nächsten Tag über die Oasenorte Adam, Ghaba, Haima und Ghaftain. Ab Adam wird es immer eintöniger. Bis zum Horizont gib es nichts außer absoluter Leere, doch gerade die Monotonie verleiht diesem Gebiet und der Strecke schon wieder einen besonderen Reiz.  Wir sind fasziniert von der Weite, der Einsamkeit, der Stille und vor allem vom nächtlichen Sternenhimmel. Nach 470 km ist gut die Hälfte geschafft. Der kommende Tag lässt uns die Oasenorte Muqshin, Quibit und Dauka streifen. Wieder die selbe faszinierend endlose Weite. Erst ab Thumrait wird die öde Kieswüstenlandschaft wieder unterbrochen durch vereinzelt kleine Hügel, die aus der Ebene empor ragen. Auf den nächsten Kilometern werden es immer mehr. Dieses Gebiet wird Nejd genannt und liegt nördlich des Dhofar-Gebirges. Hier liegt der Hauptstandort der Weihrauchbäume.  Im Wadi Dawqah, circa 30 km hinter Thumrait, sehen wir uns in einem Areal der unter UNESCO-Schutz stehenden Weihrauchstätten die knorrigen Bäume einmal näher an.
Auf dem Weg zur Passhöhe des Jebel Qara ändert sich innerhalb von wenigen Kilometern die Landschaft von eintöniger Wüste in bewachsene Bergwiesen, die von Kamelen und Kühen abgeweidet werden. Die üppige Vegetation, besonders nach dem Sommermonsun (Juni bis September), und die abwechslungsreiche Hügellandschaft sind ein absoluter Kontrast zur eben noch wahrgenommenen öden Wüstenlandschaft. Dahinter wird der Blick frei auf den indischen Ozean und wir erreichen nach knapp 900 km die Salalah-Ebene.
Falls die Beantragung unserer Visa für Saudi-Arabien ins Leere läuft, vielleicht leider auch der südlichste Punkt unserer Reise. Wir haben uns diverse Gedanken gemacht, wie unsere Reise in diesem Falle weiterverlaufen könnte. Alternativen wären:

=>  Eine Verschiffung von VAE oder Oman nach Afrika (unser Traum, Afrika zu bereisen, könnte fortgesetzt werden),
=> eine Verschiffung nach Jordanien sowie Weiterreise über Israel und das Mittelmeer nach Griechenland/Türkei  ODER
=> die Rückreise über den Iran (wenn der Winter vorbei ist).

ES BLEIBT WEITERHIN SPANNEND…!

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We spend 4 nights at Ulrike Buraimi . Since it is only recently moved in, among other things, we help you with the assembly of some curtain rods and the connection of the electric range. We may also use their washing machine. This possibility, of course, we can not escape us. Last time we had that luxury – except once when we brought the totally sweaty sheets to the laundry – in Hungary.
The next day, bring us to the west. About Ibri we reach the oasis city of Nizwa at the foot of Jebel Akdahr and surrounded by extensive palm groves. The mosaic-studded dome of the Sultan Qaboos Grand Mosque and the gigantic tower rise from a distance over the tops of palm trees and determine the silhouette of this oasis. We visit the fort with its spire, which is to be the most powerful tower of Oman with a diameter of 40 m and a height of about 20 m. On the huge round cannon platform the entire environment could be taken without dead angle under attack by 24 holes. East of the Fort is the Souq of Nizwa , which you should visit in the morning as possible, as it is fairly quiet afternoon. We are too late and stand in front of closed doors. Trauriges Smiley
Sailing further we are still detained in Nizwa by a ruptured oil line on the vehicle a little. Stefan has that thing but expanded rapidly and in just under 2 hours from his marathon to repair the line back. We are glad that we repair has now caught the next almost 900 km towards south lead belongs exclusively through desert without major supply option .
The desert route takes us the next day about the oasis places Adam, Ghaba, Haima and Ghaftain. From Adam it is becoming monotonous. To the horizon give it nothing but absolute emptiness, but just the monotony and gives this area the route again a special charm. We are fascinated by the vastness, solitude, silence and especially the night sky. After 470 km half is well managed. The day that makes us the oasis places Muqshin, Quibit and Dauka stripes. Again, the same fascinating vastness. Only from Thumrait the barren gravel desert landscape is interrupted by occasional small hills that rise up out of the plane . In the next few kilometers, there are always more. This area is called Nejd and is north of the Dhofar Mountains. Here is the main location of the incense trees. In Wadi Dawqah , about 30 km after Thumrait, we are in an area which is under the protection of UNESCO incense sites closer to the gnarled trees once .
On the way to the summit of Jebel Qara changes within a few miles of the monotonous desert landscape of overgrown pastures that are grazed by camels and cows. The lush vegetation , especially after the summer monsoon (June to September), and the varied hills are a complete contrast to the just been perceived barren desert landscape. Behind the view is free to the Indian Ocean and we reach after about 900 km, the Salalah level.
If applying for our visa for Saudi Arabia comes to nothing, perhaps unfortunately, the southernmost point of our journey. We have made ​​various thoughts as our journey in this case could extend further. Alternative would be:

=> A shipment from UAE or Oman to Africa (our dream to travel to Africa could be continued)
=> a shipment to Jordan and onward travel to Israel and the mediterranean sea to Greece/Turkey OR
=> the return on Iran (when the winter is over).

IT REMAINS EXCITING…!

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