Al Ain – Oasenstadt und Grenze zum Oman

Circa 160 km östlich von Abu Dhabi Stadt liegt Al Ain am Fuße der Hajar-Berge.  Al Ain bedeutet “die Quelle”. Die Stadt verfügt über beträchtliche Grundwasserreserven und trägt den Beinamen “Gartenstadt”. Zum verhältnismäßigen Wasserreichtum kommt die für den Handel so wichtige Nähe zum Oman. Die Landesgrenze, markiert durch einen Zaun, verläuft durch die Stadt, deren östlicher, omanischer Teil wie die gesamte Region “Buraimi” heißt.
Im Süden der Stadt steigt der “Jebel Hafeet” aus der Ebene auf. Der Berg ist mit 1.340 m der höchste der Vereinigten Emirate. Eine 15 km lange gut ausgebaute Serpentinenstraße führt, durchgehend beleuchtet, hoch auf den kahlen Gipfel, so dass man sie als orangefarbenes Band von unten sehen kann. Oben herrscht, insbesondere am Wochenende, turbulentes Treiben und man genießt eine tollen Ausblick auf die Stadt und auf die rot- und beigefarbene Wüste.
Auf dem Weg zurück in die Stadt besuchen wir auch den Kamelmarkt. Interessenten und Verkäufer kommen zum Teil von weit her, um ihre Dromedare feilzubieten oder selbst ein Tier zu erstehen, welche dann oftmals mit dem Pickup abtransportiert werden. Der Lärm und auch der von den Tieren ausgehende Geruch ist allerdings nichts für schwache Mägen.
Den eigentlichen Stadtkern bildet die “Al Ain Oasis”, der größte von mehreren Palmenhainen. Wir werden von Ulrike begleitet, die wir auf dem Parkplatz eines der vielen Einkaufszentren kennen gelernt haben. Ulrike wohnt zwar auf der anderen Seite des Grenzzaunes in Buraimi, arbeitet aber hier in Al Ain und nimmt sich die Zeit uns ein wenig von der Stadt zu zeigen. Durch ein Holztor betritt man auf gepflasterten Wegen die Oase. Dicht stehen hier die schlanken Palmen, ein leises Plätschern verrät den Verlauf eines Bewässerungskanals, des sogenannten “Falaj”. Wie ein Astwerk zweigt von der Hauptzufahrtstraße ein labyrinthartiges Wegenetz ab. Wer weit geht, bekommt leicht das Gefühl, in einem “Irrgarten” zu sein.
Direkt an die Oase angrenzend präsentiert sich das “Shaikh-Zayed-Palast-Museum”, das renovierte alte Wohnhaus des verstorbenen Herrschers der Vereinigten Arabischen Emirate Shaikh Zayed bin Sultan al-Nahyan . Der Komplex mit seinen 6 Innenhöfen ist einzig Shaikh Zayed und seiner Familie gewidmet. Der Zutritt ist kostenlos.
Ach ja, wir dürfen hier Peter nicht vergessen zu erwähnen. Wir lernten ihn kennen, als wir uns Abends am Fuße des Jebel Hafeet in einem Wadi (ausgetrockneter Flusslauf) einen Nachtplatz suchten. Peter arbeitet ebenfalls in Al Ain und ist Cheftierpfleger der hier ansässigen Aufzuchtstation des derzeitigen Herrschers Sheikh Khalifa. Die Anlage dürfen Außenstehende zwar nicht besichtigen, jedoch werden wir zu ihm nach Hause eingeladen, wo wir von seinem nepalesischen Freund Modan sehr lecker bekocht werden. In seinem Garten zieht er gerade 2 Schützlinge groß. Einen Kudu und eine Giraffengazelle, beide circa 3 Monate alt und soooooo süß!
Ja, und nun geht´s weiter in den Oman, der Einladung von Ulrike folgen…!

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About 160 kilometers east of Abu Dhabi city is Al Ain at the foot of the Hajar Mountains. Al Ain means “the source”. The city has substantial groundwater reserves has been known as the “Garden City “. Proportionate to the abundance of water which is so important for trade comes near to Oman. The border, marked by a fence, running through the city, whose east, Omani part as the whole region ” Buraimi ” means .
In the south of the city of ” Jebel Hafeet ” rises out of the plane. The mountain is 1,340 meters, the highest in the United Arab Emirates. A 15 km long good winding road leads through lit up on the bald summit , so that you can see it as an orange band from below. Up there, especially on weekends, turbulent and bustle you can enjoy a great view of the city and the red and beige desert.
On the way back to town we visit the camel market. Prospective sellers are coming partly from afar to sell their camels or even to purchase an animal, which are then often transported with the pickup. However, the noise and the smell emanating from the animals is nothing for weak stomachs.
The actual city center is the “Al Ain Oasis”, the largest of several palm trees. We are accompanied by Ulrike, who we met in the parking lot of one of the many shopping malls. Although Ulrike lives on the other side of the border fence in Buraimi, but working here in Al Ain and takes the time to show us a little of the city. One enters through a wooden gate on the paved paths oasis. Sealing the slender palm trees stand here, a faint murmur reveals the course of an irrigation canal, known as “Falaj”. As a branches from the main access road from a labyrinthine network of paths. Who goes far, easily gets the feeling of being in a “maze” .
Directly adjacent to the oasis presents itself “Shaikh Zayed Palace Museum”, the renovated old house of the late ruler of the UAE Shaikh Zayed bin Sultan al-Nahyan. The complex with its 6 courtyards dedicated solely Shaikh Zayed and his family. The entrance is free .
Oh yes, we must not forget to mention here Peter. We got to know him when we where at evening at the foot of Jebel Hafeet in a wadi (dried up river bed) looked for a place for the night. Peter also works in Al Ain and is the chief keeper of the resident breeding station of the current ruler Sheikh Khalifa. The system may not outsiders visit, but we are invited to his home, where we cooked delicious from his Nepali friend Modan. In his garden he is moving in two proteges large. A kudu and gerenuk, both about 3 months old and soooooo cute!
Yes, and now continue to oman, follow the invitation of Ulrike … !

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Dieser Beitrag wurde unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 06 U.A.E I veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Al Ain – Oasenstadt und Grenze zum Oman

  1. heinrich sagt:

    Grüß Euch

    Ihr legt momentan keine großen Strecken zurück aber wenn ihr überall eingeladen werdet ist das ja auch nicht notwendig. So spart Ihr Sprit und Futter. Die Orte und Städte hab ich auf meiner Karte noch nicht gefunden, vielleicht find ichs noch.
    Wir haben hier auch über 20 Grad Wärme natürlich. Ich fahr morgen ein paar Tage in die Schweiz.

    Liebe Grüße Heinrich van Berg

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