Vom Zentral-Iran nach Süden zum persischen Golf

Wir erreichen Yazd, eine zwischen Esfahan und Kerman gelegene Wüstenstadt. Es geht wieder etwas beschaulicher uns ruhiger zu als in Esfahan. Wir besichtigen die Altstadt mit ihrer Hazireh, Amir Chakhmaq und Jahmeh Moschee, dem Amir Chakhmaq Komplex und natürlich – wie in jeder arabischen Stadt – dem Bazar. Auf dessen Dach genießen wir einen interessanten Ausblick über die Dächer der Stadt. Auf der Weiterfahrt wird uns bewusst, dass alle die uns vom heißen, schwülen Süden gewarnt haben, Recht behalten sollten. Bereits ca. 100 km vor Bandar Abbas werden wir die Schweißtropfen auf unserer Haut nicht mehr los. In Bandar Abbas selbst hat es derzeit (auch hier ist Herbst) bei Tag über 40 Grad und nachts kühlt es kaum ab. Unser Fahrzeug ist somit nicht nur tagsüber eine Privatsauna, sondern eben auch nachts.
Auch hier erfahren wir viel Hilfsbereitschaft und sehr freundliche Menschen. Nachdem Stefan zum Beispiel mit seinem durchschwitzten T-Shirt Aufmerksamkeit erregt hat, dürfen wir bei einem jungen Perser zu Hause duschen (inkl. anschließendem kalten Getränk und Keksen im klimatisierten Wohnzimmer).
Auch mit wenig und zum Teil ohne Englischkenntnisse  verlaufen die Gespräche immer mit viel Witz. Man versteht sich auch so!  Allgemein ist uns aufgefallen, dass diejenigen, die Englisch sprechen, ein richtig gutes Englisch haben und aufgrund Ermangelung an Möglichkeiten jede erdenkliche Möglichkeit nutzen mit Ausländern in Kontakt zu treten. Eines lässt sich auf jeden Fall zusammenfassen: wir hatten – egal ob mit oder ohne Englischkenntnisse – extrem viel Kontakt zur einheimischen Bevölkerung.
…wir beschließen aufgrund dieser für Mitteleuropäer unangenehmen Hitze, einige Tage eher als geplant in die Vereinigten Arabische Emirate weiterzureisen!

We reach Yazd, a desert located between Isfahan and Kerman city. It’s something we quietly contemplative than in Esfahan. We visit the old town with its Hazireh, Amir Chakhmaq and Jahmeh Mosque, Amir Chakhmaq complex and of course – as in every Arab city – the bazaar. On the roof we enjoy an interesting view over the rooftops of the city. On the way we realize that all of us by the hot, humid south have warned, were right. Already about 100 km from Bandar Abbas we will not get rid of the sweat on our skin. Bandar Abbas himself it currently has (again, fall) at day 40 degrees and at night it cools off hardly. Our car is not only the day a private sauna but just at night.
Again, we find much helpful and very friendly people. After Stefan has caused for example with his sweaty t-shirt attention, we may in a young Persian shower at home (including cold drinks and biscuits followed by air-conditioned living room).
Even with little knowledge of English and partly without always running the talks with wit. It is also understood that! In general, we noticed that those who speak English, have a really good English and due to the absence of opportunities to use every opportunity to make contact with aliens. One thing can definitely be summed up: we had – whether with or without knowledge of English – very much contact with the local population.
… We decide for this unpleasant heat for central Europeans, several days earlier than planned travel further in the United Arab Emirates!

Dieser Beitrag wurde unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 05 IRAN I veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Vom Zentral-Iran nach Süden zum persischen Golf

  1. Janine sagt:

    Hey ihr Zwei. Ich vermiss euch hier. Eure Bilder und Geschichten hören sich aber total spannend und aufregend an.
    Grüße aus dem Allgäu :*

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