Reise in eine “andere” Welt – Nordiran

Die Grenzformalitäten waren am Grenzübergang von der Türkei in den Iran bei Saray erstaunlicherweise problemlos. Entgegen allem, was wir gelesen und gehört hatten, waren  wir in gut 2 Stunden durch. Erst vergangene Woche auf dem iranischen Konsulat in Erzurum hat uns eine französische Touristin über diverse Problematiken beim Grenzübertritt in Dogubayazit berichtet. Hier aber – ein kleiner Grenzübergang, an dem es auch keine LKW-Abfertigung gibt – läuft alles ohne Schleuser, “Bagschisch” und auch ohne eine zu zahlende Dieselsteuer ab.
Kurz nach der Grenze warten Thomas und Andrea auf uns, die wir in Göreme kennengelernt haben und in gleicher Richtung reisen. In der nächsten Stadt, in Khoy, wechseln wir Geld. Wir sind jetzt mehrfache Millionäre! 8 Mio. Rial nennen wir nun unser eigen, umgerechnet 200 €. Geheimnis erzählendes Smiley Der anschließende Tankvorgang ist erstaunlicherweise ohne eigene Dieselkarte abgelaufen. Wir tanken voll, d. h. 460 Liter und zahlen umgerechnet für einen Liter Diesel 9 Cent. …nach den europäischen und speziell den türkischen Preisen (ca. 1,80 €/Liter) ein Aufatmen für unseren Geldbeutel! Smiley
Weiter geht´s Richtung Osten. Wir fahren über Tabriz (Besorgung einer Straßenkarte – leider nur in “Farsi” und Besichtigung der blauen Moschee), Miyaneh, Zanjan und Qazvin. Wir sind mittlerweile wieder alleine unterwegs und machen am Straßenrand u. a. Bekanntschaft mit zwei Travellern aus den Niederlanden, die seit 6 Monaten mit ihrem Fahrrad unterwegs sind.
Auf einer Passhöhe nördlich von Qazvin werden wir von ein paar Jungs vom iranischen roten Halbmond, die dort oben Wache schieben, herzlich mit Cay versorgt. Wir dürfen heute Nacht hier unser Quartier aufschlagen.  Wie schon in der Türkei sind auch die Menschen hier sehr kontaktfreudig und freundlich. Wir wurden schon des Öfteren (auf der Straße, auf dem Bazar oder sogar von Polizisten, die uns kontrollierten) mit “Welcome to Iran” oder “Enjoy your journey in Iran” begrüßt. Bisher keine Spur vom Schurkenstaat…!
Sehr beeindruckend ist das ca. 20 km nördlich von Qazvin und ca. 50 km südlich des kaspischen Meeres gelegene Alamut-Valley. Die Landschaft dort ist eine Mischung aus Patagonien, der Schweiz, Zentralaustralien und Syrien. Auf jeden Fall extrem kurvig und ein ständiges auf und ab. Für jeden Töff-Fahrer eine wahre Freude, unser Manni jedoch muss ganz schön schnaufen. Die Serpentinen schraubten sich erst auf Asphalt, später dann auf Schotter bis auf 3.144 m üNN. 3 Stunden später in Tonekabon am kaspischen Meer sind wir wieder auf NULL.

The border formalities were surprisingly easy to Iran at Saray at the border crossing from Turkey. Contrary to everything we had read and heard , we were through in about 2 hours . Just last week at the Iranian consulate in Erzurum , a French tourist has reported on various issues at the border crossing in Dogubayazit us . But here – a small border crossing where there is no truck clearance – everything runs without smuggling , ” Bagschisch ” and also without a payable tax on diesel .
After crossing into Thomas and Andrea waiting for us , which we have met in Goreme and traveling in the same direction . In the next town , in Khoy , we exchange money . We are now multiple millionaires ! 8 million Riyal we now call our own, the equivalent of € 200. Mystery narrative Smiley The subsequent refueling is surprisingly expired without its own diesel card. We fill full, ie 460 liters and pay the equivalent of a liter of diesel 9 cents. By … the European and especially the Turkish prices ( about 1.80 € / liter) a sigh of relief for our budget! Smiley
We continue east. We drive over Tabriz ( not currently a road map – unfortunately only in ” Farsi ” and visit the Blue Mosque ) , Miyaneh , Zanjan and Qazvin . We are now back alone and make roadside including acquaintance with two Travellern from the Netherlands, who are with her bike for 6 months on the road .
On a mountain pass north of Qazvin we are sincerely cared for by a couple of guys from the Iranian Red Crescent , the slide guard up there , with Cay. We can set up our quarters here tonight . As in Turkey , the people here are very sociable and friendly. We have been frequently welcomed ( on the street, in the bazaar , or even by police who controlled us ) with “Welcome to Iran ” or ” Enjoy your journey in Iran.” So far no trace of the rogue state ! …
Very impressive is approximately 20 km north of Qazvin and about 50 km south of the Caspian Sea located Alamut Valley. The landscape is a mixture of Patagonia , Switzerland, Central Australia and Syria. In any case, extremely curvy and a constant up and down. For each motorbike drivers a pleasure , but our Manni have to really breathe . The serpentine is only screwed on asphalt , then later on gravel up to 3,144 m above sea level . 3 hours later Tonekabon on the Caspian sea, we are back to zero .

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6 Antworten auf Reise in eine “andere” Welt – Nordiran

  1. Karen sagt:

    Hi Ihr Beiden! Ich bin begeistert von Euren Iranbildern! Ich freu mich sehr, das jetzt alles so gut läuft. Bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht. Alles Gute und viele liebe Grüße aus dem Oberallgäu von Karen

  2. Alex sagt:

    Hi ihr zwei, freu mich, dass es rund läuft und es euch gut geht. Grüße aus SF

  3. Jugo sagt:

    Hi Ihr zwei Gondler, super tolle Erlebnise und Bilder da kann man euch schon a bissi beneiden ;-) weiter so und gsund bleiben. LG Jugo

  4. Gerhard Länger sagt:

    Hey Ihr Zwei,
    Grüße in den Iran. War früher als Vertriebsingenieur dort. Geiles Land.
    Viel spaß und viel Glück
    Gerhard

  5. Ramona sagt:

    Hey ihr 2, ist ja echt wahnsinn, was ihr schon alles erlebt habt!!! Hoffe es wird weiterhin alles soweit gut laufen!!! Mal ne Frage: Bei eurer Abschiedsfeier in Fischen hattet ihr zwei Bücher vom Stefan in der Hängetasche, was waren das nochmal für Titel/Autoren? Bei uns ist alles gut. Euch noch viel Spaß!!! Ganz liebe Grüße!!!

  6. Andrea sagt:

    Hallo,
    tolle bilder – jedoch vermisse ich Dich Gertrud auf den Bildern.
    LG Andrea

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