…wieder zu Hause!!!

Wir verlassen – wie schon so oft in den letzten 14 Monaten – wehmütig lieb gewonnene Menschen und die kleine Ortschaft Almunia de San Juan und das “Casa del Capitan” in Richtung Südost. Ein riesen Dankeschön nochmals an unsere Freunde Pilar & Capitan für eure Gastfreundschaft. Es war eine tolle Zeit bei Euch.
Unser Weg führt weiter ins ca. 50 km südlich von Barcellona liegende Cubelles. Dort leben in Sichtweite des Mittelmeeres gelegen Maro & Luis . Die Beiden kommen ebenfalls schon seit Jahren auf das Elefantentreffen in den Bayerischen Wald.  Einige wunderschöne Sonnentage mit Ausflügen in die nähere Umgebung verbringen wir in deren Villa mit Pool im Garten. Smiley  Bei interessanten Gesprächen lernen wir in unserem mittlerweile 20sten  Reiseland so einiges über Land und Leute, Kultur, Politik aber vor allem über das leckere mediterane Essen mit viel Fisch und Meeresfrüchten. Die spanischen Nationalgerichte Paella und Tapas sind einfach der Hammer!
Wir hätten gerne noch mehr von  diesem Land gesehen, private Gründe zwangen uns jedoch dazu die Reise hier in Cubelles abzubrechen. Trauriges Smiley Vielen lieben Dank auch an Euch Maro & Luis für die Herzlichkeit, die Gastfreundschaft und die interessanten Gespräche. Wir werden sicherlich ganz oft an die schöne Zeit bei Euch zurückdenken!
Nun sind wir also wieder zu Hause. Mit Wehmut, vielen schönen Erlebnissen und noch mehr schönen Erinnerungen im Herzen schauen wir zurück auf die letzten 14 Monate. Wir möchten uns an dieser Stelle bei ALLEN bedanken, die auf Reisen unseren Weg gekreuzt und uns in schwierigen Situationen hilfreich zur Seite gestanden haben. Da dies aufgrund unserer Reifenprobleme ziemlich häufig der Fall war, wäre hier eine namentliche Erwähnung ausufernd. Zwinkerndes Smiley Erwähnung jedoch sollten unsere zahlreichen Fans finden, die mit großem Interesse unseren “Traum” hier im Netz online mitverfolgt haben. Durch EURE fleißigen Klicks auf unsere Homepage und die Rückmeldungen wurde ich immer wieder motiviert neue Reiseberichte zu verfassen und dadurch die Welt (oder ein kleiner Teil davon) an unserer Reise teilhaben zu lassen.


We leave – as so often in the past 14 months – sadly cherished people and the small town of Almunia de San Juan and the “Casa del Capitan” to southeast. A big thanks again to our friends Pilar & Capitan for your hospitality. It was a great time with you.
Our trail continues to Cubelles round about 50 km in the south of Barcelona. There live Maro & Luis within sight of the Mediterranean Sea. The two have been coming to the elephant meeting in the Bavarian Forest also for years. Some beautiful sunny days with excursions into the surrounding area we spend in their villa with pool in the garden.Smiley With interesting conversations we learn, now in travel country number twenty, so much about the country and its people, culture, politics; especially about the delicious Mediterranean food with lots of fish and seafood. The Spanish national dishes paella and tapas are simply amazing!
We would have liked to have seen more of this country, but private reasons forced us to cancel our travel here in Cubelles.Trauriges Smiley Many thanks also to you Maro & Luis for the warmth, hospitality and interesting discussions. We will certainly quite often think back to the wonderful time with you!
Now we are back at home. With sadness, many beautiful experiences and even more beautiful memories in our hearts, we look back on the last 14 months. We would like to say thank you to ALL they have crossed our path on the road and helped us in difficult situations. Since this is fairly common occurrence due to our tire problems, your name mentioned here would be sprawling. Zwinkerndes Smiley But mention should find our numerous fans who have been following with great interest our “dream” here in the online network. Through diligent YOUR clicks to our website and the feedback I was always motivated to write new trip reports and thereby the world (or a small part of it) to share in our journey.

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Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 21 GERMANY-SPAIN-GERMANY | Hinterlasse einen Kommentar

On the road again…

In den vergangenen 12 Monaten auf Reisen haben wir unser eingeplantes Budget mehr als gut eingeteilt, so dass wir uns dazu entschieden haben noch 2 Monate dran zu hängen. An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an meinen Arbeitgeber, der mir mein Sabbatjahr um genau diese 2 Monate verlängert hat.
Wir stellten also unseren treuen Freund “Manni” zu Hause unter und wechselten auf unsere Motorräder. Seit 18. Juli sind wir nun wieder “on the road”!
Erster Halt ist der Südschwarzwald. Unsere Freunde Thomas & Andrea, haben uns zu sich nach Hause eingeladen um über unsere Erlebnisse zu quatschen. Die Beiden haben wir auf unserer Route in die Golf-Staaten mehrfach getroffen. Insgesamt drei Nächte bleiben wir. Nach Wetterbesserung geht es für uns weiter. Unsere Reiseroute führt uns durch die Schweiz über den Gotthard-Pass nach Italien. Wir fahren am Ufer des Lago Maggiore entlang, über Turin nach Cueno und weiter nach Frankreich. In Tende nehmen wir unseren ersten Campingplatz und bleiben wegen anhaltendem Regen Trauriges Smiley zwei Nächte. Quer durch die französischen Seealpen geht es zur Verdunschlucht sowie weiter in die Provence und über Nimes (Pont du Gard)  und Carcasonne in die Pyrenäen.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Andorra sind wir nun in Ostspanien in der Nähe von Lleida. Stefans spanischer Freund Capitan kommt jedes Jahr Ende Januar mit dem Motorrad auf das legendäre Elefantentreffen  nach Solla im Bayerischen Wald. Wir verbringen bei ihm einige entspannte Tage, inklusive eines Motorradausfluges in die wunderschöne Schlucht von Anisclo in den Midi-Pyrenäen.
Ihr seht, es bleibt weiterhin spannend…

In the past 12 months of travel we have our ring-fenced budget divided more than good, so we decided to hang on two months more. At this point, a huge THANKS to my employer, who gave me my extended sabbatical to just these 2 months.
We parked our loyal friend “Manni” at home and switched on our motorcycles. Since 18 July, we’re back “on the road”!
First stop is the Southern Black Forest. Our friends Thomas & Andrea, have invited us to his home to talk about our experiences. The two we have met several times on our route to the Gulf States. A total of three nights we stay. After improvement in the weather we continue to the south. Our route takes us through Switzerland via the Gotthard Pass to Italy. We drive along the Lake Maggiore , via Turin to Cuneo and then to France. In Tende we take our first campsite and stay because of persistent rain Trauriges Smiley two nights. Across the French Alps, it goes to the Verdun Gorge and continues to Provence and Nimes (Pont du Gard) and Carcassonne in the Pyrenees.
After a short stay in Andorra, we are now with friends in eastern Spain near Lleida. Stefan’s spanish friend Capitan comes every year in late January with the bike on the legendary elephant meeting in Solla in the Bavarian Forest. We spend a few relaxing days with him, including a motorcycle trip in the beautiful gorge of Anisclo in the Midi-Pyrenees.
You see, it remains exciting…

Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 21 GERMANY-SPAIN-GERMANY | 1 Kommentar

Zurück in der Heimat – Back to home

Ein riesen Dankeschön an ALLE für das gelungene Überraschungsfest zu unserer Rückkehr. Es war super “griabig” und hat uns enorm gefreut!

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A big thanks to ALL for the wonderful surprise celebration in our return. It was fantastic and we were very pleased!

 

Welcom to home Huimat

Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 21 GERMANY-SPAIN-GERMANY | Hinterlasse einen Kommentar

Ungarn / Österreich – E N D S P U R T

Wir sind also wieder in Ungarn, unsere mittlerweile zweite Heimat. Stefans Onkel lebt dort Nahe Bekescsaba unweit der rumänischen Grenze und wir nutzen diesen Standort seit einigen Jahren als Basispunkt um unter anderem Rumänien oder die Ukraine mit den Motorrädern zu bereisen. Nun sind wir erneut hier und genießen die Ruhe in der Abgeschiedenheit seiner Tanya (Stück Land mit Gebäude außerhalb der Ortschaft) mitten in der ungarischen Puszta. Wir machen Urlaub! Zwinkerndes Smiley
Außerdem erwarten wir noch Besuch von Stefans Eltern samt Tante, die zu ihrem 70sten Geburtstag von zu Hause flüchten will. Bei Ankunft der Verwandtschaft gibt es noch einen unerwarteten Überraschungsgast zusätzlich. Meine Mama ist ebenfalls mit an Bord. Es freut mich riesig sie nach fast einem Jahr wieder in die Arme nehmen zu können. Wir verbringen eine super schöne, für Stefan und mich jedoch eher hektische Woche miteinander.  Bei so vielen Menschen gleichzeitig um uns herum sind wir fast schon überfordert. Die letzten knapp 12 Monate mussten wir Meinungsverschiedenheiten nur untereinander klären und nun sind da so viele Meinungen, jede mit seinen ganz persönlichen Eigenheiten. Trotzdem ist es super schön mal wieder die Familie um sich zu haben. Es wird gemeinsam gekocht (meist auf der offenen Feuerstelle) sowie viel geplaudert und gelacht. Nach einer Woche dann ist der ganze Spuk wieder vorbei und die Verwandtschaft weg.
Nach insgesamt zwei Wochen bei Stefans Onkel fahren auch wir wieder weiter. Der Weg führt uns zum Plattensee. Viele Male sind wir an ihm bereits vorbei gefahren, dieses Mal haben wir mehr Zeit und leisten ihm eine Stippvisite ab. Der See hat eine Länge von 79 km und im Mittel eine Breite von 7,8 km. Die Fläche beträgt 594 km² und ist damit 58 km² größer als der Bodensee. Neben der Hauptstadt Budapest ist der Plattensee das wichtigste Tourismuszentrum Ungarns. Wir queren entlang des Südufers von Ost nach West und verbringen zwei sonnenreiche Tage direkt am See.
Über die Grenze bei Sopron geht es nun nach Österreich. Der Hauptstadt Wien wollen wir noch einmal einen Besuch abstatten. Letztes Jahr im Juli waren wir bereits kurz da, haben aber leider nur das unter UNESCO-Schutz stehende Schloss Schönbrunn angesehen. Wir kaufen uns also ein Tagesticket für den öffentlichen Nahverkehr und starten zur großen Besichtigungstour.  Zuerst geht es – leider bei strömendem Regen – zum ersten Wahrzeichen der Stadt, dem Stephansdom, von den Wienern kurz “Steffl” genannt. Der Südturm hat eine Höhe von knapp 137 m. Im damaligen Österreich-Ungarn durfte keine Kirche höher als dieser Turm gebaut werden. Der Dom in Linz wurde z. B. deshalb um zwei Meter niedriger. Die komplette Altstadt, unter anderem mit dem imposanten Wiener Opernhaus, den Gebäuden des kunsthistorischen- sowie des naturkundlichen Museums, oder dem Burgtheater steht in seiner Gesamtheit ebenfalls unter UNESCO-Schutz. Sie ist definitiv eine wahre architektonische Augenweide.
Das nach dem Konzept und den Ideen des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser gestaltete bunte und ungewöhnliche “Hundertwasserhaus” ist bei Regen leider nicht ganz so bunt, wie wir das auf Bildern schon gesehen haben. Das Haus darf aus Rücksichtnahme auf die Mieter von innen außerdem nicht besichtigt werden. Es ist üppig begrünt. 1985 wurden ungefähr 250 Bäume und Sträucher gepflanzt, die mittlerweile dank der Pflege durch Mieter zu stattlichen Bäumen herangewachsen sind – ein echter Park auf den Dächern des Hauses.
Weiter steht der Wiener Prater auf unserer “to visit”-Liste. Der eigentliche Wiener Prater ist ein weitläufiges, etwa 6 km² umfassendes Areal, das zum größten Teil aus ursprünglich von der Donau geprägten Aulandschaften besteht. Wenn man außerhalb Wiens vom „Prater“ spricht, ist häufig nur der bekannte Vergnügungspark im Prater, der Wurstelprater gemeint. Dieser macht flächenmäßig nur einen sehr kleinen Teil des gesamten Pratergebiets aus. Das dortige aus dem Jahr 1897 stammende Riesenrad gehört ebenfalls zu den Wahrzeichens Wiens. Es wurde zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt. Eine Fahrt leisten wir uns allerdings nicht. Zum einen finden wir den Fahrpreis wirklich zu hoch. Zum anderen spielt das Wetter nicht mit, um eventuell schöne Bilder von oben machen zu können.
Somit geht es also wieder weiter. Wir beschließen mit der traditionellen Straßenbahnlinie 71 hinaus zum Wiener Zentralfriedhof zu fahren . Dieser wurde 1874 eröffnet und zählt mit einer Fläche von fast 2,5 km² und rund 330.000 Grabstellen mit rund 3 Millionen Verstorbenen zu den größten Friedhofsanlagen Europas. Er gehört aufgrund seiner vielen Ehrengräber, der Jugendstil-Bauwerke und des weitläufigen Areals ebenfalls zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Bereits legendär von Wolfgang Ambros (Es lebe der Zentralfriedhof) besungen, laufen wir bei erneut strömendem Regen an den Ehrengräbern von Ludwig van Beethoven, Johann Strauss oder Johannes Brahms vorbei. Auch das Grab von Kammerschauspieler Hans Moser steht hier. Der Zentralfriedhof in seiner heutigen Form besteht einerseits aus dem interkonfessionellen „Hauptfriedhof“, der jedem Verstorbenen, ungeachtet der Glaubensrichtung als letzte Ruhestätte zur Verfügung steht, andererseits aus den verschiedenen konfessionellen Friedhöfen. Der überwiegende Teil des Hauptfriedhofs besteht seit jeher aus katholischen Gräbern. Darüber hinaus besteht aber auch ein buddhistischer, evangelischer,  islamischer, orthodoxer, mormonischer sowie alter und neuer jüdischer Friedhof. Der alte jüdische Friedhof wurde bereits 1879 als erste konfessionelle Abteilung eröffnet. 1945 wurden durch fehlgeleitete Fliegerbomben im zweiten Weltkrieg schwere Schäden angerichtet und rund 3000 Grabstätten zerstört. In den folgenden Jahrzehnten verwilderte die Abteilung zusehends. Ein Teil der Gräber wurde zwar restauriert, die meisten liegen jedoch immer noch brach und machen unseres Erachtens jedoch irgendwie den Charme dieses Teils des Friedhofes aus. Wir genießen den mystischen Charakter und die Ruhe hier.
Bei unserer Weiterfahrt ca. 50 km westlich von Wien merken wir dann – zu unserem Entsetzen – recht schnell, dass wir (fast) wieder zu Hause sind. Kein einziges Mal wurden wir auf unserer Reise von der Verkehrspolizei ernsthaft kontrolliert. Nun ist es allerdings soweit. Wir werden von der österreichischen Polizei zur technischen Untersuchung unseres Fahrzeuges gebeten. Ergebnis der Kontrolle sind mehrere “angeblich” schwere Mängel bei der Sicherheit. Hierbei wurden zum Teil jedoch Maßstäbe angesetzt, die bei einem mittlerweile 46 Jahre alten historischen Fahrzeug keinesfalls gerechtfertigt sind. Kommentar der jungen Polizisten: “Das sind die Vorschriften. Wir machen nur unsere Arbeit.” Willkommen zurück auf dem Territorium der Überregulierungen!!!


We’re back in Hungary, now our second home. Stefan’s uncle lives there near Bekescsaba close to the Romanian border and we use this site for several years as a base point to, among others, Romania or Ukraine, to travel with the bikes. Now we are here again and enjoy the rest in the seclusion of his Tanya (piece of land with buildings outside of the village) in the middle of the Hungarian Puszta. We are on vacation! Zwinkerndes Smiley
In addition, we still expect a visit from Stefan’s parents, including aunt who wants to flee to her 70th birthday at home. Upon arrival of the relationship, there is an unexpected surprise guest addition. My mom is also on board. I am pleased to be able to take huge back in your arms after almost a year. We spend a really nice, but for Stefan and me rather hectic week with each other. With so many people we are almost overwhelmed. The last almost 12 months, we had to clarify differences of opinion among themselves and only now are there so many opinions, each with their own personal idiosyncrasies. Nevertheless, it is time again to have really nice family around. We cooked together (usually on the open hearth) and chatted and laughed a lot. After one week, the whole spook is over and the family away.
After a total of two weeks at Stefan’s uncle we continue again, too. The path leads us to the Balaton. Many times we have already driven past him, this time we have more time and make a flying visit. The lake has a length of 79 km and a mean width of 7.8 km. The area is 594 km² and so 58 km² greater than the Lake Constance. Besides the capital Budapest the Balaton is the most important tourism center of Hungary. We traverse along the south shore from east to west and spend two sunny days on the lake.
Now over the border at Sopron we go to Austria. The capital Vienna, we wish to visit again. Last year in July, we were just there already, but have unfortunately seen only the Palace Schönbrunn, which is under UNESCO protection. So we buy a day ticket for public transport and start the big tour. First, it is – unfortunately in the pouring rain – the first landmark of the city, St. Stephen, known by the Viennese short “Steffl”. The south tower has a height of nearly 137 m. In the former Austria-Hungary no church could be built higher than this tower. The cathedral in Linz, for example, therefore lower by two meters. The entire old town, including the impressive Vienna Opera House, the buildings of art history as well as the Natural History Museum, or the castle theater in its entirety is also under UNESCO protection. It is definitely a true architectural eye-catcher.
Modelled after the concept and the ideas of the Austrian artist Friedensreich Hundertwasser colorful and unusual “Hundertwasser house” is in the rain unfortunately not quite as colorful, as we have already seen it on pictures. The house may from consideration for the tenant from the inside also not be visited. It is filled with plants. 1985 were planted about 250 trees and shrubs that are grown out thanks to the care by the tenant to stately trees – a real park on the roof of the house.
Further, the Viennese Prater is on our “to visit”-list. The actual Wiener Prater is a vast, about 6 km² wide area, which consists largely of originally marked by the Danube floodplains. When speaking outside Vienna from “Prater”only the well-known amusement park in the Prater is often meant. This makes in terms of area of only a very small part of the whole Prater area. The local dating back to the 1897 Ferris wheel is also one of the landmark of Vienna. Emperor Franz Joseph I. it was built to celebrate the 50th Jubilee and was at that time one of the largest Ferris wheels in the world. A trip we did not afford. Firstly, we really find the fare is too high. Secondly, the weather is not really good to make any nice pictures on the top.
So therefore it goes on again. We conclude with the traditional tram line 71 to drive out to the Vienna Central Cemetery. This was opened in 1874 and, with an area of ​​almost 2.5 km² and around 330,000 grave sites with about 3 million dead of the largest cemeteries in Europe. He is also one of the special attractions of the city due to its many memorials, its Art Nouveau buildings and its expansive grounds. Already legendary Wolfgang Ambros (Austrian singer) sung, we walk past the graves honor of Ludwig van Beethoven, Johann Strauss and Johannes Brahms in the pouring rain again. Also the grave of actor Hans Moser is here. The Central Cemetery in its present form consists of both the inter-confessional “Central Cemetery” which each deceased, is regardless of faith as the last resting place available, on the other hand from the various denominational cemeteries. The majority of the main cemetery consists of graves has always been Catholic. In addition, however, there is also a Buddhist, Protestant, Islamic, Orthodox, Mormon, as well as old and new Jewish cemetery. The old Jewish cemetery was opened in 1879 as the first denominational division. 1945 caused severe damage caused by errant bombs during World War II and destroyed some 3,000 tombs. In the following decades, the division increasingly feral. Some of the graves was indeed restored, but most of them are still broken but somehow this makes the charm of this part of the cemetery. We enjoy the mystical character and calmness here.
In our journey about 50 km west of Vienna, we notice then – to our horror – pretty quickly that we are (almost) back at home. Not once were we seriously checked on our trip from the traffic police. However it is ready. We are asked by the Austrian police for the technical examination of our vehicle. Result of control are more “supposed” serious gaps in security. Here, however, standards were adopted partly justified at a now 46 year old historic vehicle under any circumstances. Comment of the young policeman: “Those are the rules. We just doing our job. “Welcome back to the territory of over-regulation!!!

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Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 20 HUNGARY / AUSTRIA | 1 Kommentar

Montenegro / Bosnien / Kroatien – die Reifen halten!!! ;-)

In Montenegro zieht es uns ein letztes Mal ans Meer. In Ulcinj, der südlichsten Stadt Montenegros lassen wir uns für einige Tage nieder. Ulcinj ist eine mediterane, touristisch gut erschlossene Stadt mit einer Vielzahl von Hotels und Pensionen und einer hübschen Altstadt oberhalb des Stadtstrandes. Außerhalb der Stadt liegt der “Velika Plaža” („Große Strand“), der sich bis zur albanischen Grenze mit einer Länge von 13 Kilometern erstreckt und damit der längste Sandstrand an der östlichen Adriaküste ist. Überhaupt ist der Tourismus  im kleinen Balkanstaat einer der wichtigsten Einnahmequellen des Landes. Reich an architektonischem und kulturellem Erbe, einer Vielfalt an Landschaften und Klimazonen sowie einem weitgehend erhaltenen Ökosystem bietet Montenegro jedem Besucher etwas. Zudem ist hier der Euro Zahlungsmittel, so dass der bei Pauschaltouristen oftmals verhasste Wechsel und das damit verbundene umrechnen wegfällt. Nach drei Nächten am Traumstrand von Ulcinj biegen wir bei Sutomore wieder ins Landesinnere ab. Vorbei an der Hauptstadt Podgorica setzten wir unsere Tour nach Norden fort. Ca. 15 km südlich der Stadt Niksic fahren wir vorbei am Kloster Ostrog. Ostrog ist eins der bedeutendsten Klöster und der heiligste Ort der serbisch-orthodoxen Kirche. Jedes Jahr pilgern tausende Gläubige hinauf auf den gleichnamigen Berg, in dessen Felsmassiv das Kloster, das weltweit eine der meistbesuchten christlichen Pilgerstätten ist, eindrucksvoll hineingebaut wurde. Da wir auf unserer Reise bereits so einige Klöster besucht haben, bestaunen wir dieses Kloster nur aus der Ferne und genießen stattdessen die schöne kurvenreiche und schmale Bergstrecke. Entlang am Piva-Stausee (mit einer Fläche von 12,5 km² der größte Montenegros) sowie der 33 km langen und bis zu 1.200 m tiefen Piva-Schlucht führt uns unser Weg zur Mündung des Flusses Piva. Nun stehen wir direkt an der Grenze zu Bosnien-Herzegowina, unserem 14ten Reiseland. Unsere Reise geht nun weiter und weiter gen Norden und näher Richtung Heimat. Während sich bei mir immer mehr Heimatgefühle einstellen, sind Stefans Gefühle eher von Fernweh geprägt. Ein Weltenbummler eben wie er im Buche steht… Über Trnovo erreichen wir die Hauptstadt Sarajevo. Sarajevo wurde durch drei Ereignisse weltweit bekannt: durch das Attentat von Sarajevo am 28. Juni 1914 (tödliches Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie, welches zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs beitrug), durch die Olympischen Winterspiele 1984 und durch die Belagerung durch Truppen der Vojska Republike Srpske während des Bosnienkrieges 1992 bis 1995. Sarajevo war in dieser Zeit in einen von der Regierung Bosnien und Herzegowina kontrollierten bosniakisch-kroatischen und einen von der Republika Srpska kontrollierten serbischen Teil geteilt, die sich gegenseitig beschossen. Der von den Regierungstruppen kontrollierte Teil, zu dem unter anderem das Stadtzentrum und die Altstadt gehörten, wurde genau 1.425 Tage lang von den Truppen der damaligen bosnisch-serbischen Armee belagert. Der Stadtkern war vollständig umzingelt. Der Belagerung und den Kämpfen fielen nach Angaben der Regierung Bosnien-Herzegowinas 10.615 Menschen aller Volksgruppen zum Opfer, unter ihnen 1.601 Kinder. Durch Granaten, Minen oder Scharfschützen wurden rund 50.000 Menschen, teilweise schwer, verletzt. Nichtsdestotrotz oder gerade deshalb hat Sarajevo einiges Interessantes zu bieten. Wir besuchen unter anderem einen Gottesdienst in der römisch-katholischen Kathedrale. In Sarajevo wird eine Vielzahl verschiedener Religionen ausgeübt. In der Stadt findet man Moscheen, Kirchen und Synagogen nicht weit voneinander entfernt, weswegen die Stadt auch Klein-Jerusalem genannt wird.  Natürlich unternehmen wir auch einen Bummel durch die Gassen der orientalisch geprägten Altstadt, die nach dem Krieg wunderschön renoviert wurde. Zum Abschluss unseres Sarajevoaufenthaltes besichtigen wir einen Teil des “Sarajevo-Tunnels”, eine 800 m lange unterirdische Fußweg-Verbindung unter der Start- und Landebahn des Flughafens zwischen dem durch serbische Streitkräfte belagerten bosnisch-kroatischen Teil der und einer angrenzenden Vorort-Gemeinde, die nicht belagert war. Er diente ab Mitte 1993 sowohl zur Flucht aus als auch zur Versorgung der belagerten Stadt. Die weitere Route führt uns danach über Olovo, Tuzla und Orasje ins nächste Land Kroatien. Dort sind wir allerdings nur einige Stunden, da ich gerne noch einige Zeit in unserer zweiten Heimat Ungarn bleiben möchte. Somit durchqueren wir die ca. 100 km durch Ostkroatien vorbei an Vinkovci, Osijek und Beli Manastir recht zügig und freuen uns auf die Zeit in Ungarn…


In Montenegro, it pulls us once last time to the sea. In Ulcinj, the southernmost town in Montenegro we stop for a few days. Ulcinj is a mediterranean, well-developed tourist town with a wide variety of hotels and guest houses and a pretty old town above the town beach. Outside the town is the “Velika Plaza” (“Great beach”), which extends to the Albanian border with a length of 13 kilometers, making it the longest sandy beach on the eastern Adriatic coast. In fact, tourism is in the small Balkan state one of the main sources of income of the country. Rich in architectural and cultural heritage, a variety of landscapes and climates, as well as an ecosystem largely preserved Montenegro offers something for every visitor. In addition, here is the Euro currency, so that the often invisible hated change and convert associated with fixed-price-tourists. After three nights at the dream beach of Ulcinj, we turn at Sutomore again into the interior. Passing the capital Podgorica, we continued our tour heading to the north. Approx. 15 km south of the town of Niksic, you pass the Ostrog monastery. Ostrog is one of the most important monasteries and the most sacred place of the serbian-orthodox Church. Every year, thousands of believers up to the mountain of the same name, in the rock massif the monastery, which is one of the most visited Christian pilgrimage sites around the world, was built into it impressive. Since we have visited on our trip so much monasteries, we admire at this monastery from a distance and enjoy instead the beautiful winding and narrow mountain road. Along the Piva Dam (with an area of 12.5 km ² the largest of Montenegro) and the 33 km long and up to 1,200 m deep Piva Canyon our route takes us to the estuary of the river Piva. Now we are directly on the border with Bosnia-Herzegovina, our 14th country to visit. Our journey will now be further and further north and closer towards home. While set more and more sense of home with me, Stefan’s feelings are more influenced by wanderlust. A globetrotter just as he is in the book… About Trnovo we reach the capital Sarajevo. Sarajevo became known worldwide through three events: the assassination in Sarajevo on 28 June 1914 (fatal assassination of Archduke Franz Ferdinand and his wife Sophie, which contributed to the outbreak of the First World War), through the 1984 Winter Olympics and the siege by troops the Vojska Republike Srpska during the Bosnian war in 1992 until 1995. Sarajevo was divided at this time into a government-controlled Bosnia and Herzegovina bosniak-croat and one controlled by the Republika Srpska Serb who shot at each other. The controlled by government forces part, which included among other things the city center and the old town, was exactly 1.425 days besieged by the troops of the former bosnian serb army. The town center was completely surrounded. The siege and the fighting fell according to the Government of Bosnia and Herzegovina 10.615 people of all ethnic groups for victims, among them 1.601 children. By grenades, mines or snipers were around 50.000 people, some seriously injured. Nevertheless or perhaps because of Sarajevo has some interesting things. We’ll visit a worship at the roman-catholic Cathedral. In Sarajevo, a variety of different religions is exercised. In the city you will find mosques, churches and synagogues, not far from each other, which is why the city is also called Little Jerusalem. Of course, we also take a ramble through the streets of the oriental influenced old town, which has been beautifully renovated after the war. At the conclusion of our stop in Sarajevo we visit a part of the “Sarajevo Tunnel”, a 800 m long underground walkway connection with the runway of the airport between the besieged by Serb forces Bosnian Croat part of and an adjacent suburban community, the was not besieged. He served from mid-1993 both to escape from as well as to supply the besieged city. The other route leads us know afterwards Olovo, Tuzla and Orasje into the next country of Croatia. There we are, however, only a few hours, because I would like some time in our second home Hungary remain. Thus we traverse the 100 km through eastern Croatia past Vinkovci, Osijek and Beli Manastir quite quickly and look forward to the time in Hungary…

Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 19 MONTENEGRO / BOSNIA / KROATIA | 8 Kommentare

Albanien – Land zum entdecken

Nach einer schönen Zeit im Frühling von Nordgriechenland fahren wir bei Melissopetra nach Albanien. Hier im Land ticken die Uhren wieder anders. Wir fühlen uns auf Anhieb wohl und erinnern uns an Georgien. Ähnlich wie dort sind zwar die Straßen schmal und löchrig, aber die Menschen extrem freundlich. Überall wird uns vom Straßenrand aus zugewinkt. Für die Feldarbeit gibt es wieder Pferdefuhrwerke sowie Esel. Alte Männer – nicht selten mit Sakko bekleidet – laufen mit der Sense los, um ihre Felder zu mähen. Schäfer ziehen entspannt mit ihrer Herde umher,  Kühe werden an der Leine spazieren geführt. Eine friedliche Idylle, die extrem entschleunigt wirkt und uns vielleicht genau deshalb so gut gefällt.
Generell ist uns aufgefallen, dass in Albanien ziemlich jeder Quadratmeter bewirtschaftet wird. Nicht nur jegliche Art von Obst und Gemüse wird angebaut, auch Getreide. Außerdem wachsen hier aufgrund des warmen Klimas jede Menge Olivenbäume. Derzeit sind die Kirschen reif und wir genießen jede Einzelne von ihnen. Ja, fleißig sind sie auf jeden Fall die Bauern hier in Albanien. Bei der Jugend scheint das jedoch anders zu sein. Auf den Straßen und Plätzen in den (Klein-)Städten sehen wir sehr viele junge Menschen. Wie wir erfahren, sind die meisten arbeitslos und werden häufig von ihren Eltern unterstützt, die im Ausland ihr Geld verdienen. Trotz Arbeitslosigkeit fahren viele von ihnen ein protziges Auto, meist Mercedes oder Audi – dies scheint ein Statussymbol zu sein und den jungen Leuten wichtiger als vieles andere. Die Arbeitslosigkeit wundert allerdings auch nicht, denn in diesem Land gibt es (außer Landwirtschaft) nicht viel zu tun. Tourismus gibt es kaum und die alten zerfallenen Fabriken haben vor Jahrzehnten einmal Arbeitsplätze geschaffen.
Nichtsdestotrotz ist uns dieses Land äußerst sympatisch. Tolle Landschaften, überall freundliche und hilfsbereite Menschen. Wir werden nirgendwo angefeindet oder – wie das Vorurteil in manchen Köpfen zu Hause so ist – bestohlen. Kurzum ein Land, das es sich lohnt zu entdecken…
Mit Silvia & Christoph sowie Sylvia & Rudi steuern wir direkt eine Schwefelquelle bei  Benja östlich von Permet an, wo ca. 30 Grad warmes Wasser aus der Erde sprudelt. Nach einer Nacht am Fluss Langarica  ganz in der Nähe der Quelle, fahren wir in das kleinen Städtchen Permet. Nach einigen Besorgungen sowie dem Genuss eines gemeinsamen Kaffees trennen wir uns von den anderen und fahren alleine weiter Richtung Norden. Über Tepelena, Fier sowie Elbasan geht es in die Hauptstadt Tirana. Die Stadt hat unseres Erachtens jedoch nicht allzu viel Charme, so dass es uns sehr schnell wieder raus zieht. Wir besuchen die ca. 20 km nördlich von Tirana gelegene mittelalterliche Festung von Kruja. Von den alten Festungsmauern ist nicht viel geblieben. Es wird jedoch mit der Ansiedlung zweier Museen und eines Basars versucht, etwas für den Tourismus zu bieten.  Wir lernen dort ein Paar aus Burghausen bei Altötting kennen und stellen während unseres Gesprächs wieder einmal erstaunt fest, wie klein diese Welt doch ist. Die beiden sind die Eltern von Lena, die im April mit drei Freunden im großen Kaukasus (Georgien) zum Skitourengehen unterwegs war. Wir trafen die sympatischen Vier oberhalb von Tiflis beim Kloster Berdznis und hatten eine  längere Unterhaltung, da sie sehr an unserer Reise und unserem Fahrzeug interessiert waren. Toll, welche Zufälle einem manchmal wiederfahren!
Uns zieht es weiter. Der weitere Weg führt uns vorbei an Lac und Lezha nach Skhodar am Südende des Skhodar-Sees gelegen, welcher zur Hälfte zu Albanien und zur Hälfte zu Montenegro, unserm nächstes Reiseland, gehört. Von den Überresten der dortigen Festung Rozafa ist mehr zu sehen als in Kruja, so dass die Besichtigung nicht nur wegen des atemberaubenden Ausblickes auf den Skhodar-See lohnenswert ist.
Leider sind wir aufgrund des wechselhaften Wetters nicht ins bergigen Hinterland gereist. Dort wo es am ursprünglichsten sein soll und die Menschen noch freundlicher. Meist fängt ein solches Land nämlich dort an, wo die Straßen aufhören. Aber wer weiß, ob wir irgendwann einmal mit dem Motorrad zurück kommen und diesen verpassten Teil von Albanien auf zwei Rädern bereisen. Smiley
Die Grenze zu Montenegro ist nicht mehr weit. Also machen wir uns auf zu neuen Abenteuern in einem neuen Land…


After a nice time in the spring of Northern Greece we ride Melissopetra to Albania. Here in this country the clocks tick differently again. We feel instantly at ease and remind us of Georgia. Similarly there though the streets are narrow and full of holes, but the people are extremely friendly. Everywhere is waving at us from the roadside. For the field work there are used again horse carts and donkeys. Old men – often dressed in jacket – start running with the scythe to mow their fields. Shepherd moving relaxed around with their herd, cows are out for a walk on a leash. A peaceful idyll that is extremely decelerated and maybe that’s why we like it so much.
In general, we noticed that in Albania pretty much every square meter is managed. Not just any kind of fruit and vegetables are grown, even grain. In addition, lots of olive trees grow here due to the warm climate. Currently, the cherries are ripe and we enjoy every single one of them. Yes, the farmers here in Albania are definitely hardworking. The youth, however, that seems to be different. On the streets and squares in the (small) cities, we see a lot of young people. As we know, most are unemployed and are often supported by their parents, who earn their money abroad. Despite unemployment, many of them drive a flashy car, mostly Mercedes and Audi – this seems to be a status symbol and for the young people more important than many other things. However, unemployment is not surprising, because in this country there are (except agriculture) not much to do. Tourism there is little and the old dilapidated factories have created jobs even decades ago.
Nevertheless this country is extremely sympathetic. Great landscapes, everywhere friendly and helpful people. We are nowhere met with hostility or – like the prejudice in many minds at home – robbed. In short, a country that it is worth to discover…
With Silvia & Christoph and Sylvia & Rudi, we control directly to a sulfur spring at Benja east of Permet, where about 30 degrees warm water gushes out of the earth. After a night on the river Langarica very close to the spring, we drive to the small town of Permet. After a few errands as well as the enjoyment of a common coffee we separate from the others and go on alone towards the north. About Tepelenë, Fier and Elbasan it comes to the capital Tirana. However, the city has in our view not much charm, so it very quickly pulls us out. We visit about 20 km north of Tirana situated medieval fortress of Kruja. From the ancient fortress walls remains not a lot. However attempts are made with the establishment of two museums and a bazaar for tourism to offer something. We get there a couple of Burghausen near of Altötting (Bavaria) and make during our conversation once again amazed to find how small this world really is. The two are the parents of Lena, who was in April with three friends in the Great Caucasus (Georgia) for ski touring. We met the sympathetic Four above Tbilisi at the monastery Berdznis and had a lengthy conversation, as they were very interested in our trip and our vehicle. Wow, what a coincidence sometimes go again!
Us pulling it further. The other path leads us past Lac and Lezha to Skhodar at the south end of Lake Skhodar, which is half and half to Albania and Montenegro, our next travel destination. From the remains of the fortress Rozafa there is more to see than in Kruja, so the visit is worthwhile not only because of the breathtaking lookout on the Skhodar Lake.
Unfortunately, we have not traveled to the mountainous country in the back due to the changing weather. There it should be much more pristine and the people are more friendly. Most such poor countries begins namely where the roads end. But who knows if we will come back someday with the motorbike and touring these missed part of Albania on two wheels. Smiley
The border with Montenegro is not far off. So we are on the way for new adventures in a new country…

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Griechenland – die Reifenodyssee hat hoffentlich ein Ende

Hinter Ipsala fahren wir über die türkisch-griechische Grenze und erreichen mit schlechter Bereifung und extrem mulmigem Gefühl im Bauch die Stadt Alexandroupoli. Erst einmal haben wir Hunger und gehen einkaufen. Bei LIDL fühlen wir uns fast zu Hause. Das erste Mal seit neun Monaten gibt es wieder Brot, wie wir es kennen und mögen. Wie kleine Kinder freuen wir uns über unsere gekauften Laugenbrezen und die Butter und genießen jeden einzelnen Bissen. Smiley
Gestärkt und mit gefülltem Magen klappern wir nun alle ortsansässigen Reifenhändler ab. Die Verständigung klappt dank guter Englischkenntnisse der Griechen auch wieder besser. In Griechenland sollten wir gute Chancen haben unsere Reifengröße zu bekommen.  Allerdings konnte uns eine sichere Verfügbarkeit nicht zugesichert werden. Aufgrund der Seltenheit (Reifen sind hauptsächlich auf alten Unimogs montiert) vom unheimlich hohen Preis ganz zu schweigen.
Also sind Alternativen gefragt. Stefan hat die Idee beim Militär sowie bei der Feuerwehr nachzufragen, wo die Unimogs noch im Einsatz sind. Bei beiden Einrichtungen gibt es jedoch eine Absage. Somit durchforsten wir das Internet und haben Glück, dass die Firma, bei der wir bereits zwei Reifen vor unserer Abreise gekauft haben, weiterhin unsere Reifengröße anbietet. Jetzt heißt es sich um einen günstigen Versand nach Griechenland sowie um eine Lieferadresse umzuschauen.  Hierfür suchen wir uns eine Tankstelle, die bis spätabends besetzt ist und erhalten ein o. k. Schön, wie sich nach so viel Pech irgendwie doch alles zum Guten wendet.Smiley  Nach insgesamt neun Tagen können wir dank super schneller Abwicklung in Deutschland bei strahlendem Sonnenschein am Strand von Alexandroupoli die neuen Reifen aufziehen.
Mit neuen Reifen und einem wieder guten Gefühl führen wir unsere Reise fort. Wir fahren über Kavala und Thessaloniki nach Kalambaka bzw. den dortigen unter UNESCO-Schutz stehenden Meteora-Klöstern. Der Name „Meteora“ leitet sich von „meteorizo“ ab, was „in die Höhe heben“ bedeutet. Dieser Name beschreibt die Lage der Klöster, die auf hohen Sandsteinfelsen gebaut wurden. Einst waren es insgesamt 24 Klöster, heute gibt es nur noch sechs, die aber noch bewohnt sind.
Als Erstes besuchen wir das “Agia Triada” (Heilige Dreifaltigkeit). Das Kloster soll zwischen 1458 und 1476 errichtet worden sein. Die Anlage ist noch immer bewohnt. Ursprünglich war der Zugang nur über Seilwinden und Strickleitern möglich. Erst seit 1925 gibt es eine Treppe. Dieses Kloster wurde weltweit bekannt, da ein Teil des James-Bond-Filmes “In tödlicher Mission” darin gedreht wurde. Wir wandern weiter zum unweit entfernten “Agios Stephanos”. Das etwa 1400 gegründete Kloster wird ebenfalls noch bewohnt. Im 19. Jahrhundert lebten noch mehr als 30 Mönche im Kloster, mit abnehmender Tendenz. Im Jahr 1960 war es praktisch verlassen und wurde 1961 in ein Frauenkloster umgewandelt. Da alle guten Dinge drei sind, schauen wir uns ein drittes Kloster an, das “Agia Varlaam”. Das Mitte des 14. Jahrhunderts zunächst als Einsiedelei gegründete Kloster ist ebenfalls noch bewohnt.
Auf unserem Weg weiter in den Norden kommen wir bei Monodendri an der Vikos-Schlucht vorbei. Die Angaben über die maximale Tiefe der Schlucht differieren erheblich und schwanken zwischen 600 m und knapp 1.000 m. Im Jahr 1997 wurde sie als tiefste Schlucht der Welt im Guinness-Buch der Rekorde eingetragen, wobei das Verhältnis zwischen Tiefe und Breite als maßgebliches Kriterium definiert wurde. Eine Durchwanderung der 10 km langen Schlucht, in der noch Bären und Wölfe leben sollen, überlassen wir jedoch anderen und fahren weiter zu unserem nächsten Ziel.
Ungefähr 20 km weiter nördlich liegt der kleine Ort Konitsa. Dort erwarten uns Silvia & Christoph, die mit ihrem Mercedes-Benz auf Welterfahrung unterwegs sind. Die beiden kennen wir vom letztjährigen Därr-Globetrottertreffen in Wasserburg und freuen uns sie wiederzusehen. Ein weiteres deutsches Paar (Sylvia & Rudi) hat sich den Platz direkt am Fluss Aoos ebenfalls als Zwischenstopp auf Ihrer Urlaubsreise ausgesucht. Zusammen verbringen wir zwei wunderschöne Tage und Abende, in denen viel erzählt und noch mehr gelacht wird. Und, da wir allesamt nach Albanien unterwegs sind, entscheiden wir uns für die erste Etappe dorthin zu einer gemeinsamen Weiterfahrt….


Behind Ipsala we cross the Turkish-Greek border and enter with poor tyres and extremely queasy feeling in our stomaches the city of Alexandroupoli. First of all we have to go shopping and hunger. In LIDL we feel almost at home. The first time in nine months there is bread again, as we know it and like it. As small children, we welcome our purchased pretzels and butter and enjoy every bite. Smiley
Strengthened and with a full stomach we now rattle off all the local tire dealer. The communication works thanks to good English skills of the Greeks better again. In Greece we should have a good chance to get our tyre size. However, we could not be assured a secure availability. Due to the rarity (tyres are mainly mounted on old Unimogs) from the scary high price to mention.
So alternatives are needed. Stefan has the idea to check with the military and the fire service, where the Unimogs are still in use. In both facilities but there is a cancellation. Thus, we scour the internet and are lucky that the company, in which we have already bought two tyres before we left, continue to offer our tyre size. Now there is to a cheap shipping to Greece and to a delivery address to look. For this, we look for a gas station that is open until late at night and get their o. k. Nice, how after so much bad luck somehow save the day changed. Smiley After nine days we can thanks to super-fast processing in Germany in the sunshine on the beach of Alexandroupoli fit the new tyres.
With new tyres and a good feeling again we continue our journey. We drive over Kavala and Thessaloniki to Kalambaka and the local under UNESCO protection Meteora monasteries. The name “Meteora” is derived from “meteorizo​​” which means “raise in the level”. This name describes the location of the monasteries which were built on high sandstone cliffs. Once there were a total of 24 monasteries, today there are only six but which are still inhabited.
First, we visit the “Agia Triada” (Holy Trinity). The monastery to have been built 1458-1476. The plant is still inhabited. Originally the only access via cable winches and rope ladders was possible. Only since 1925 there is a staircase. This monastery became known worldwide as a part of the James Bond movie was “In Your Eyes” was filmed there. We continue our hike from the nearby railway “Agios Stephanos.” The monastery, founded about 1400 is also still inhabited. In the 19th century were still alive more than 30 monks in the monastery with decreasing tendency. In 1960 it was practically deserted and was converted in 1961 in a convent. As all good things come in threes, let’s look at a third monastery, the “Agia Varlaam”. The monastery first founded in the mid 14th century as a hermitage is also still inhabited.
On our way further north we pass the Vikos Gorge in Monodendri. The information on the maximum depth of the gorge differ significantly and fluctuate between 600 m and nearly 1,000 m. In 1997 it was registered as the deepest gorge in the world in the Guinness Book of World Records, the ratio between depth and width was defined as the decisive criterion. However, a hike through the 10 km long gorge, there still are bears and wolves live, we leave that to others and continue to our next destination.
About 20 km to the north lies the small town Konitsa. There we expect Silvia & Christoph, who are traveling with her ​​Mercedes-Benz on experience of the world. The two we know from last year Därr-Globetrotter-Meeting in Wasserburg (Bavaria) and look forward to seeing them again. Another German couple (Sylvia & Rudi) has become the place on the river Aoos also chosen directly as a stopover on your holiday trip. Together we spend two wonderful days and nights in which tells you a lot and laughed even more. And since we are all traveling to Albania, we opt for the first stage there a common continue…

Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 17 GREECE | Hinterlasse einen Kommentar

Türkei – Die Reifenodyssee beginnt von Neuem

Am Grenzübergang Sarpi reisen wir von Georgien in die Türkei. Unser Weg führt uns am Schwarzen Meer entlang. Wir haben Trabzon noch nicht erreicht, fängt unser alt bekanntes Problem mit den Reifen wieder an. Grrrr…!!! Wir stehen auf dem Pannenstreifen und wechseln mal wieder ein Rad. Dank Mustafa und seinem Kollegen von der Polizei aus Trabzon sind wir wieder schnell zurück auf der Straße. Am kommenden Tag wird auf einer wunderschön gelegenen Landzunge mit Blick auf den Leuchtturm in der Nähe der kleinen Stadt Persembe das Ersatzrad wieder neu vorbereitet. Gott sei Dank haben wir noch einen zweiten Ersatzreifen im Petto, so dass erst einmal  wieder alles auf “Anfang” steht. Aufgrund der Idylle hier entscheiden wir noch eine zweite Nacht zu bleiben.
Weiter gemütlich an der Schwarzmeerküste entlang sehen wir ca. 100 km vor Samsun am Straßenrand ein Expeditionsmobil mit Tölzer Kennzeichen stehen. Wir sind neugierig und lernen so Ritschi und Hermann kennen, die unten am Strand gerade ein Päuschen machen. Die Beiden sind seit 2 Monaten unterwegs und gerade auf dem Rückweg von Georgien sowie Armenien. Wir verabreden uns für Samsun, leider kommt ein Treffen dort nicht mehr zustande.
Also fahren wir weiter entlang der Küste Richtung Westen. Die nächste anvisierte Stadt ist Sinop. Vor den Toren der Stadt haben wir unser zweites Reifenproblem, es entweicht Luft. Dieses Mal auf der anderen Fahrzeugseite. Ähnliche Szene mit anderem Hintergrund: Wir montieren das Ersatzrad und reparieren am Abend (nachdem wir unseren Schlafplatz gefunden haben) abseits der vielbefahrenen Straße den defekten Reifen. So gaaaanz langsam müssen wir uns wohl nach anderen Reifen umschauen!
Nach Sinop entscheiden wir uns ins Landesinnere zu fahren bzw. den kürzeren und schnelleren Weg Richtung Istanbul zu nehmen, denn dort ist die Wahrscheinlichkeit höher an unsere (ungewöhnliche) Reifengröße zu kommen. Wir streifen die Städte Kastamonu und Karabück und haben (als wenn wir es geahnt hätten) unser nunmehr drittes Problem mit den Pneus in der Türkei. Auf der Autobahn macht es einen gigantischen Knall und der erst kürzlich reparierte Gummi verabschiedet sich in alle Richtungen. Die uns mittlerweile ja allseits bekannte Prozedur geht also von Neuem los. Aufbocken, Rad runter, Ersatzrad drauf! Ach ja, einen kleinen Unterschied gibt es dann doch: wir haben jetzt kein Ersatzrad mehr. Glück im Unglück, denn der mächtige Knall unseres “Reifenplatzers” wurde von den Mitarbeiter des nahe gelegenen Betonwerkes gehört, welche kurzum ihre Hilfe angeboten haben. Sie setzen alle Hebel in Bewegung, um gebrauchte Reifen zu organisieren. Zwei in gleicher Größe wären wünschenswert gewesen, einen (allerdings nicht identisch mit den montierten) konnten sie letztendlich auftreiben. Tja, besser als nichts! Unsere nächste Aufgabe ist es also, einen zweiten gleich dimensionierten Reifen zu finden, damit auf der Achse wieder gleiche Reifen rollen.
Keine 50 km weiter in Gerede finden wir tatsächlich einen zweiten Reifen. Nicht der allerbeste, aber immerhin. Wir sind gespannt, wie lange das Abenteuer “gebrauchte Reifen”, nun von einem Bagger,  nunmehr hält. Zwinkerndes Smiley
Nächster Stopp ist Istanbul. Dort gastiert auf dem Hippodrom neben der Blauen Moschee zwischen dem 6. und 9. Mai die “Allgäu-Orient-Rallye 2014”. Da auch Stefans Freunde wieder dabei sind, wollen wir sie im Fahrerlager begrüßen. Wir stellen uns – obwohl wir nicht zur Rallye gehören – frech aufs Hippodrom und warten ab. Anscheinend hat niemand ein Problem damit, denn wir werden nicht verjagt. Start der Rallye war am 3. Mai in Oberstaufen im Allgäu. Bereits am 5. Mai Nachmittags fahren die ersten beiden Teams in Istanbul ein. Wow, ganz schön schnell. Aufgrund Dauerregens fuhren wohl manche Teams Tag und Nacht durch. Wir genießen den zentralen Stellplatz mitten in der Stadt und machen uns auf zu einem Spaziergang hinunter zum Gewürzbasar und zur Galatta-Brücke. Am Nachmittag des 7. Mai gibt es auch für uns eine riesen Überraschung. Wir bekommen für zwei Tage Besuch aus der Heimat. Stefans Schwester Daniela mit unseren Freunden Jugo, Dani und Helene stehen plötzlich vor uns. Wir sind baff und freuen uns immens. Überraschung zu 100% gelungen!!! Smiley
Das Team “Eschagore” jedoch lässt weiter auf sich warten. Sie kommen erst spät in der Nacht des 8. Mai in Istanbul an und im Gepäck ist eine weitere Überraschung für uns. “Markese” packt einen vollen Karton mit heimischen Spezialitäten (inkl. Weißwurst Zwinkerndes Smiley) aus seinem Rallyeauto, außerdem einen Karton mit heimischem Bier als Mitbringsel von unseren Freunden.   Am nächsten Morgen Aufregung im Fahrerlager! Durch eine Verschiebung im Rallyeablauf starten die Teams bereits am 8. Mai und nicht wie geplant am 9. Mai. Am Nachmittag des 8. Mai sind alle Rallyefahrzeuge wieder auf dem Weg. Nur das Team “Eschagore” beschließt noch eine Nacht zu bleiben, da sie aufgrund eines Autotausches sowieso noch einige Zollmodalitäten in Istanbul zu erledigen haben. Am Vormittag des 9. Mai um 10 Uhr haben gemäß strikter Anweisung der Polizei ALLE Fahrzeuge das Hippodrom zu verlassen. Dazu zählen auch wir.  Somit sind die aufregenden Tage voller Überraschungen in Istanbul vorbei. Team “Eschagore” verabschiedet sich Richtung Flughafen sowie wir von unseren Freunden, die uns mit ihrem Besuch ein Stück Heimat in die Türkei gebracht haben.
Dank Dauerregen und einem gebrochenen Scheibenwischergestänge verlassen wir Istanbul jedoch erst zwei Tage später. Unser Glück hat uns aber schon recht bald wieder verlassen. Bei Tekirdag wechseln wir innerhalb von nur wenigen Kilometern gleich zwei Mal die Räder. Beim ersten Mal lässt einer der erst kürzlich gekauften (Bagger)Reifen Luft. Gott sei Dank stehen wir dieses Mal nicht irgendwo im Nirgendwo, sondern direkt neben einer Tankstelle sowie einem Reifenflickerladen. Einen einzigen Schlauch haben wir noch auf Vorrat, welchen wir nun einziehen lassen. Aus unerklärlichen Gründen platzt dieser allerdings keine 10 km weiter und wir stehen heute zum zweiten Mal (innerhalb der Türkei zum fünften Mal) am Straßenrand. Durch unsere Erfahrungen und Erlebnisse, die wir auf unserer Reise im nahen und mittleren Osten sammeln durften, haben wir gelernt geduldig zu sein. Dieses Problem jedoch fängt allmählich an zu nerven! Wir fahren die letzten Kilometer bis Griechenland ohne Ersatzrad und einem schlechtem Gefühl (da wir ja schließlich zwei dieser Baggerreifen montiert haben) und hoffen dort bessere Chancen bezüglich der Verfügbarkeit  unserer Reifengröße zu haben. Ihr seht, es leibt weiterhin spannend…


At the border at Sarpi we travel from Georgia to Turkey. Our route takes us along the Black Sea. We have not yet reached Trabzon, begins our old known problem with the tyres again. Grrrr… ! We stand on the hard shoulder and change again a wheel. Thanks Mustafa and his colleagues by the police from Trabzon we are again back on the road quickly. The next day on a beautiful peninsula with a view of the lighthouse near the small town of Persembe we re-prepared the spare wheel. Thank God we do not have a second spare tyre up their sleeve, so that once again everything is set to “start”. Due to the idyll at this wonderful pace we decide to stay a second night.
Next comfortably on the Black Sea coast, we see approximately 100 km from Samsun on the roadside a expedition-vehicle with license plate from Bad Tölz. We are curious and learn Ritschi and Hermann know, just make a little break down the beach. The two are traveling for 2 months and just coming back from Georgia and Armenia. We make an appointment for Samsun, unfortunately a meeting is not concluded there.
So we drive along the coast towards the west. The nearest town is targeted Sinop. Just outside the city, we have our second tyre problem, it escapes air. This time on the other side of the vehicle. Similar scene with different backgrounds: We mount the spare and repair in the evening (after we found our sleeping place) away from the busy road for the faulty tyre. Slowly we have to look for other tyres!
After Sinop we decide to head inland or to take the shorter and faster way to Istanbul, because there is higher probability to get at our (unusual) tyre size. We roam the cities of Kastamonu and Karabück and have (as if we had known it) now our third problem with the tyres in Turkey. On the highway it makes a huge bang and the recently repaired rubber adopted in all directions. For us starting now the well-known procedure again. Jacking up, wheel down, spare wheel on it! Oh yes, a little difference is there yet, we now have no more spare tyre. Blessing in disguise, because the mighty bang from our “tyre blowout” was heard from the staff of the nearby concrete plant, which have offered their help. Set the wheels in motion to organize used tyres. Two would have been desirable in the same size, one (but not identical with the mounted) they could ultimately find. Well, better than nothing! Our next task is therefore to find a second equal sized tyres, so roll again on the same axle tyres.
Less than 50 km further we actually find a second tyre. Not the best but o.k. We are curious how long the adventure “used tyres”, now holds by an excavator, works. Zwinkerndes Smiley
Next stop is Istanbul. There at the Hippodrome near to the Blue Mosque the “Allgäu- Orient Rally 2014″ stops between the 6th and 9th of May. Stefan’s friends will be there again, we want to welcome them in the paddock. We introduce ourselves – even though we do not belong to the rally – naughty on the Hippodrome and wait. Apparently no one has a problem with that, because we are not chased away. Start of the rally was in Oberstaufen (city of Bavaria) on May 3rd. Already on 5th May afternoon arrive the first two teams to Istanbul. Wow, pretty fast. Due to continuous rain probably drove through some teams day and night. We enjoy the central parking in the middle of the city and will go for a walk down to the Spice Bazaar and the Galatta Bridge. On the afternoon of May 7th there is a big surprise for us. We get a two-day visit from home. Stefan’s sister Daniela with our friends Jugo, Dani and Helene are suddenly in front of us. We are stunned and look forward immensely. Surprise 100% successful! Smiley
But the team “Eschagore” can be further delayed. They come late in the night of the 8th of May in Istanbul and in the luggage is another surprise for us. “Markese” packs a full case with local specialties (including white sausage Zwinkerndes Smiley) from his rallye-car, also a box with local beer as a gift from our friends. The next morning excitement in the paddock! Due to a shift in the rallye-sequence, the teams start as early as 8 May and not as planned on May 9th. In the afternoon of the 8th of May all rallye-cars are back on the road. Only the team “Eschagore” decides to stay another night because they do not have to do anyway some customs procedures in Istanbul due to a car swap. Have the morning of May 9th by 10 o`clock to leave the Hippodrome strict accordance with the instructions of the police all vehicles. This includes also us. Thus, the exciting day full of surprises in Istanbul are over. Team “Eschagore” say goodbye to the airport as well as us. From our friends who have brought us with their visit a little piece of home to Turkey.
Thanks to continuous rain and a broken wiper linkage we leave Istanbul, however, until two days later. Our happiness but has left us again very soon. In Tekirdag we change within just a few kilometers equal to two times the wheels. The first time can be one of the recently purchased (excavator-) tyre. Thank God we are not this time somewhere in the nowhere, but right next to a gas station and a Tyrerepairshop. A single hose we still have in stock, which we can now move. For inexplicable reasons, however, these bursts further than 10 km away and we stand today for the second time (within Turkey for the fifth time) on the roadside. Through our experiences that we could collect on our trip in the near and middle east, we have learned to be patient. However, this problem begins gradually to annoy! We drive the last few kilometers to Greece without spare wheel and a bad feeling (because we have finally installed two of these excavators tyres) and hope there are better chances regarding the availability of our tyre size to get. You see, it remains exiting…

Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 16 TURKEY II | Hinterlasse einen Kommentar

Georgien – kleines Land, viele landschaftliche Reize

Eine Legende besagt: Als Gott das Land an die Völker verteilte, verspäteten sich die Georgier. Zuerst zürnte der Herr, denn alles Land war bereits verteilt. Doch die Fröhlichkeit und der Charme der Abgesandten dieses Volkes versöhnten ihn und er schenkte den Georgiern den Flecken Erde, den er eigentlich sich selbst vorbehalten hatte. Wir machen uns auf unserer Reise durch Georgien selbst ein Bild und sind gespannt, ob die Legende hält was sie verspricht.
Von Armenien kommend am Grenzübergang bei Sadakhlo betreten wir erstmalig georgischen Grund. Uns zieht es direkt in die Hauptstadt Tiflis, auch Paris des Kaukasus genannt. Der georgische Name Tbilissi bedeutet soviel wie “warme Quelle”. An den Nordosthängen des Mtabori sprudelt bis zu 46,5° Celsius heißes, kohlensäurehaltiges Schwefel-Quellwasser aus der Erde, das seit dem 17. Jahrhundert in Badehäusern genutzt wird. Durch die Altstadt führte einst die Seidenstraße. Noch heute stehen hier alte Karawansereien. Wir besichtigen die aus dem 5. Jahrhundert stammende Sioni-Kathedrale sowie die Synagoge und wandern dann weiter  hoch zu den Ruinen der Festung Narkila. Oberhalb der Wehranlagen steht die Monumentalstatue Kartlis Deda (dt. Mutter Georgiens). Darunter erstreckt sich ein 128 Hektar großer Botanischer Garten. Er wurde 1845 auf dem Gelände des Festungsparks angelegt und führt uns auf direktem Weg wieder zurück zu unserem Fahrzeug, welches wir in schönster Aussicht über der Stadt für die Nacht parken.
Nach zwei Tagen Großstadttrubel geht es wieder raus in ländlichere Gegenden. Wir fahren jedoch nicht allzu weit. Nordöstlich von Tiflis am Tifliser See machen wir eine sehr sympathische Begegnung mit den Schweizern Paul und Monika, so dass wir kurzerhand beschließen für diese Nacht hier zu bleiben. Die beiden Rentner sind mit ihrem Bremach-LKW bereits so lange in Georgien unterwegs, dass sie mittlerweile sogar ein georgisches Nummernschild haben.  “Sie haben sich verliebt in dieses Land” so die einstimmige Meinung. Da wir nicht ganz so viel Zeit haben und noch ein wenig vom Land sehen möchten geht es bei uns jedoch weiter.
Der Weg führt uns zunächst zur Höhlenstadt Uplisziche, ca. 12 km östlich von Gori. Ihr Alter wird auf dreitausend Jahre geschätzt. Die Bewohner Uplisziches ernährten sich überwiegend vom Handel, sprich den an ihr vorüberziehenden Karawanen auf der Seidenstraße. Im Mittelalter, zur Zeit ihrer Blüte, sollen hier einmal 20.000 Menschen gelebt haben. Im Vergleich zu den beeindruckenden noch recht gut erhaltenen Höhlenwohnungen in Kappadokien (Türkei) vermittelt diese Höhlenstadt jedoch keinen so großartigen Eindruck.
Der Stadt Gori, in der übrigens Iossif Wissarionowitsch alias “Stalin” geboren wurde, statten wir den bereits aus der Ferne sichtbaren Ruinen der Felsenfestung aus dem 12. Jahrhundert einen Besuch ab. Da Gori sonst nicht allzu viel zu bieten hat fahren wieder recht schnell wieder weiter.
Geplantes Ziel ist die alte Bergwerkstadt Chiatura am Fuße des großen Kaukasuses, welche bis Ende des 19. Jahrhunderts ein Zentrum des Manganerzabbaus war. Der Name heißt wörtlich übersetzt: „Ein Wurm oder keiner“ und stammt vom bekannten georgischen Autor Akaki Zereteli, der diesen Ausspruch beim Anblick der gewundenen Straßen getan und der Stadt damit den Namen gegeben hat. Die Straßen winden sich hier tatsächlich wie Lindwürmer entlang der Berge, so dass bei uns Sehnsüchte geweckt werden, irgendwann einmal mit dem Motorrad hierher zurückzukommen. Smiley Das “Leben” in dieser Stadt ist allerdings alles andere als einfach, denn…
1992 ist die Gas-, Wasser- und Stromversorgung zusammengebrochen, Strom gibt es seit 2004 wieder. Das Gas- und Wasserleitungsnetz ist inzwischen völlig verrottet, so dass Wasser  maximal  alle 3 – 5 Tage für etwa 30 Minuten fließt. Das Trinkwasser muss in Kanistern aus Quellen und einigen wenigen Brunnen in der Stadt herbeigeschafft werden. Die Wohnungen, auch in Hochhäusern, werden mit Holzöfen beheizt. Es ist nachvollziehbar, dass sich durch diese Situation die Einwohnerzahl fast halbiert hat. Ein hartes Leben in atemberaubender Landschaft!
Zurück auf immer noch lindwurmartigen, zum Teil aber schlecht und oftmals gar nicht asphaltierten Straßen führen wir unsere Tour fort. Zum Einkauf fahren wir nach Kutaissi, die mit gut 200.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Georgiens. Anschließend in das Naturschutzgebiet “Naturpark Sataplia”, ca. 10 km nördlich von Kutaissi. Der Naturpark erstreckt sich auf einer Fläche von 354 Hektar über die Hänge eines erloschenen  Vulkans. “Sataplia” bedeutet so viel wie “der Honigsüße”, was sich wohl auf die wilden Bienenvölker bezieht, die hier einst in großer Zahl beheimatet waren. Nirgendwo sonst finden sich auf engstem Raum diese Anzahl seltener Vertreter einer subalpinen Flora neben wärmeliebenden subtropischen Pflanzen. Mehr als 80 vom Aussterben bedrohte Baumarten gedeihen hier, außerdem über 300 verschiedene Gräser und Kräuter. In den abgelegenen Waldgebieten tummeln sich Wölfe, Bären und andere seltene Tiere, deren Lebensgrundlagen in den übrigen Landesteilen Georgiens verloren gegangen sind. Des Weiteren gibt es hier Ausgrabungen von Dinosauriern-Fußspuren und eine Karsthöhle, die wir entlang eines unterirdischen Flusses durchqueren. Beim Sparziergang durch die umliegende Natur fühlen wir uns fast wie in einem Märchenwald, wobei wir hierzu erwähnen müssen, dass unsere Sinne vom vielen Grün dieser Gegend fast erschlagen werden. Die letzten Monate in den warmen Wüstenstaaten hatten wir keine so intensiven Farben von Flora und Fauna mehr erlebt. Ich bin hin und weg von diesem farbenreichen Anblick und noch mehr vom Geruch des Frühlings. Stefan geht es zwar ähnlich, bekommt aber leider aufgrund soviel Blütenpracht seinen fast schon in Vergessenheit geratenen Heuschnupfen.
Ja, und da wir Kinder der Berge sind, fahren wir nun auch in die Berge und zwar in den großen Kaukasus. Ziel ist Uschguli, der auf 2.200 m über dem Meeresspiegel höchstgelegene Ort Europas nahe der russischen Grenze. Der Ort ist ausschließlich aus zwei Richtungen anzufahren, von West oder Ost. Wir entscheiden uns die Schleife in entgegengesetztem Uhrzeiger zu fahren. Die Hauptverbindungsstraße wird ab Lentekhi zur Schotter- und nach einem nächtlichen Gewitter zur Schlammpiste. In der kleinen Ortschaft  Mele treffen wir auf Andreas und Melanie, die mit ihrem alten Mercedes im Schlamm nicht mehr weiter kommen. Nun ist unsere Seilwinde gefragt. Wir helfen gerne und ziehen ihren Benz aus dem gröbsten Schlammassel, bis wir rückwärts fahrend selbst recht spektakulär in den ausgefahrenen schlammigen Rinnen stecken. Dank 4×4 und genug Bodenfreiheit für uns jedoch kein Problem! Wir erfahren, dass wir es auf diesem Weg leider nicht bis Uschguli schaffen werden, da der zu überquerende Pass von einer Lawine begraben wurde. Wir stecken den Kopf nicht in den Sand (äh Schnee), fahren trotzdem weiter zwischen kaukasischem Schiefer- und Granitgestein auf der einen und dem tosenden, von Schmelzwasser gefüllten Gebirgsbach auf der anderen Seite in das immer enger werdende Tal.  Die Schotter-/Schlammpiste ist mittlerweile nur noch ein Feld- und Waldweg, der aufgrund von Winterschäden ab und zu von Felsstürzen und Baumstämmen blockiert wird. Jeden Moment erwarten wir die Bretterwand, die das Ende der Welt markiert. Leider ist jetzt im April das Wetter noch recht unbeständig, so dass wir an einem Tag bei Sonnenschein 25 Grad und am nächsten bei Regen nur noch 10 Grad auf unserem Thermometer angezeigt bekommen. Da ist es doch gut, dass wir einen Holzofen mit an Bord haben. Zwinkerndes Smiley Bei einer Wanderung in das kleine Bergdorf Tsana (dort leben nur im Sommer Menschen) genießen wird trotz Regen die Einsamkeit und herrliche Ruhe dieser abgeschiedenen Region. Am kommenden Tag geht es wieder raus aus dieser Sackgasse. Der Rückweg wird allerdings nicht weniger spektakulär. Durch die anhaltenden Regenschauer wurden die mit Wasser gefüllten Schlaglöcher zahlreicher und die schlammigen Spurrinnen tiefer. Ohne zu murren und zu knurren zieht “Manni” seine eigene Spur und meistert bravorös auch diese Herausforderung.
Über Khoni, Samtredia und Ozurgeti fahren wir nun südwestwärts Richtung Schwarzes Meer. In der Stadt Batumi machen wir nochmals für mehrere Tage Halt. Batumi ist eine grüne Stadt mit vielen Parkanlagen und Alleen mit altem Baumbestand. Sehr sehenswert ist der Botanische Garten, ca. 10 km nördlich der Stadt gelegen. Der 120 Hektar große Garten gliedert sich in acht geografische und landschaftliche Zonen mit insgesamt 3.270 Baumarten, darunter verschiedenste Palmensorten, Eukalyptus, Bambus sowie ein Stück kolchischen Regenwald. Die Terrassenanlage an der Steilküste bietet außerdem schöne Ausblicke über die Bucht von Batumi.
Alles in Allem bieten Georgien tatsächlich all das was die Legende besagt. Mit den Hochgebirgswelten des Kaukasus, den Küsten des Schwarzen Meeres, den fruchtbaren Ebenen und Tälern sowie den heißen Wüsten (die Stefan auf der Allgäu-Orient-Rallye 2012 schon mal bereiste) bietet Georgien auf engstem Raum eine Vielzahl landschaftlicher Reize. Und die Georgier selbst sind – anders wie im Nachbarland Armenien – fröhlicher, freundlicher und aufgeschlossener. Wir haben uns wohl gefühlt und sind uns sicher, dass uns dieses Land nicht das letzte mal gesehen hat…


A legend says: When God gave the land to the peoples, the Georgians were late. First, the Lord was angry because all the land had already been distributed. But the gaiety and charm of the emissaries of this people reconciled him and he gave the Georgians the patch of earth he had actually reserved for himself. We are on our journey through Georgia for yourself and are excited to see if the legend holds what it promises.
Coming at the border crossing with Armenia Sadakhlo from the first time we enter Georgian reason. We travel directly to the capital Tbilisi, also known as the Paris of the Caucasus. The Georgian Tbilisi name means “hot spring”. At the northeast slopes of Mtabori bubbles up to 46.5° Celsius hot, carbonated sulfur spring water from the earth, which is used in bath houses since the 17th century. Through the old town once led the Silk Road. Even today there are old caravanserais here. We visit the dating back to the 5th century Sioni Cathedral and the Synagogue, and then continue walking up to the ruins of the fortress Narkila. Above the weirs stands the monumental statue Kartlis Deda (Mother Georgia). Underneath extends a 128 hectar botanical garden. It was created in 1845 on the site of the fort parks and leads us on a direct path back to our car, which we park to enjoy the view over the city for the night.
After two days the city bustle it goes out again in more rural areas. However, we do not drive too far. North-east of Tbilisi at the Tbilisian Sea  we make a very sympathetic encounter with the Swiss Paul and Monika, so we summarily decide to stay here for the night. The two pensioners with their Bremach-truck traveling in Georgia for so long that they now even have a Georgian platenumber. “We have fallen in love with this country” is their unanimous opinion. However, because we do not have quite so much time and would like to see a little of the country we have to go further.
The path leads us to the cave city Uplistsikhe, about 12 km east of Gori. The age is estimated at three thousand years. Residents Uplisziches subsisted mainly from trade, i.e . the flits past their caravans on the Silk Road. In the Middle Ages, in its heyday, here once said to have lived 20,000 people. Compared to the impressive yet quite well-preserved cave dwellings in Cappadocia (Turkey) but gives this cave city not so great impression.
The town of Gori, by the way, Iosif Vissarionovich was also known as “Stalin” was born , we equip the already visible from afar ruins of the rock fortress of the 12th century a visit . Since Gori else has not much to offer go back quite quickly on again.
Planned destination is the old mining town Chiatura at the foot of the great Caucasus, which was a center of minning of mangan-ore until the late 19th century. The name literally means: “A worm or no” and comes from the famous Georgian author Akaki Tsereteli who has done this saying at the sight of the winding streets of the city and thus the name. The winding roads around here really like worms along the mountains, so that in our longings are awakened to someday come back here with the bike. Smiley The “life” in this city, however, is anything but easy, as …
1992 has broken the gas, water and electricity supply, electricity has been around since 2004. The gas and water supply network is now completely rotten, so that maximum water every 3 – 5 days for about 30 minutes flows. The drinking water needs in canisters of sources and a few wells are brought in in the city. The apartments, even in high-rise buildings are heated with wood stoves. It is understandable that the population has almost halved by this situation. A hard life in breathtaking scenery!
Back to the worm-road, but partly bad and often not paved roads we manage our tour continued. For shopping we drive to Kutaissi, the second largest with 200,000 inhabitants city of Georgia. Then, in the nature reserve “Nature Park Sataplia” , about 10 km north of Kutaissi. The nature reserve extends over an area of ​​354 hectares on the slopes of an extinguished volcano. “Sataplia” means something like “the sweetness of honey”, which probably refers to the wild bee colonies that were once home here in large numbers. Nowhere else can be found in a confined space such number of rare representative of a sub-alpine flora next to heat-loving tropical plants. More than 80 endangered species of trees thrive here, as well as over 300 different grasses and herbs. In the remote forest areas, wolves, bears and other rare animals whose livelihoods have been lost in the rest of the country of Georgia romp. Furthermore, there are excavations of dinosaur footprints and a karst-cave, which we traverse along an underground river. When you walk by in the surrounding nature, we feel almost like in a fairy tale forest, where we have to mention this, that our senses by the greenery of the area are almost overwhelmed. The last few months in the warm desert states we had not experienced such intense colors of flora and fauna more. I am blown away by this colorful sight and even more by the smell of spring. Stefan he’s similar, but unfortunately due to get much bloom its almost forgotten hay fever.
Yes, and because we are children of the mountains, we drive into the mountains and in the most important Caucasus. The aim is Uschguli, the 2,200 m above sea level highest town in Europe near the Russian border. The place to be approached exclusively from two directions, from west or east. We decide to drive the loop in the opposite clockwise. The main route is from Lentekhi to gravel and after an overnight storm to mud road. In the small village of Mele we meet Andreas and Melanie, who no longer come with their old Mercedes in the mud on. Now our winch is required. We are happy to help and pull their Benz from the coarsest mess until we quite spectacular stuck riding backwards even in the extended muddy gutters. Thanks 4×4 and enough ground clearance for us but no problem! We learn that we will not do it this way to Uschguli because the over crossing pass was buried by an avalanche. We do not bury our heads in the sand (äh.. snow), go still further between Circassian metamorphic and granitic rocks on one side and the roaring filled by meltwater mountain on the other side in the increasingly narrow valley. The gravel- and mud-road is now only a field and woodland path that is blocked due to winter damage from time to time by rockslides and tree trunks. Every moment we expect the board wall that marks the end of the world. Unfortunately, the weather in April is still quite unstable, so that we get displayed on a day when the sun 25 degrees and the next when it rains only 10 degrees on our thermometer. So it’s good that we have a wood burning stove on board. Zwinkerndes Smiley Enjoy on a hike in the small mountain village Tsana (there live only in the summer people), the solitude and tranquility of this beautiful remote region, despite the rain. The next day it comes back out of this impasse. The way back is no less spectacular. Due to the persistent rain the water-filled potholes numerous and the muddy ruts were deeper. Without grumbling and growling pulls “Manni” its own track and masters brilliant this challenge.
We drive over Khoni, Samtredia and Ozurgeti south-west towards the Black Sea. In the city of Batumi we make again for several days hold. Batumi is a green city with many parks and boulevards with mature trees. Well worth seeing the city’s Botanical Gardens, about 10 km to the north. The 120 hectar garden is divided into eight geographical and scenic zones with a total of 3,270 tree species, including a variety of types of palm trees, eucalyptus, bamboo and a piece Colchian rainforest. The terrace system on the steep coast also offers beautiful views over the bay of Batumi.
All in all, Georgia actually offer all that what the legend says. With the high mountain world of the Caucasus, the Black Sea coast, the fertile plains and valleys as well as the hot deserts (that Stefan on the Allgäu-Orient Rally 2012 ever traveled) offers Georgia a confined space a variety of scenic attractions. And the Georgians themselves are – unlike in neighboring Armenia – cheerful, friendly and open-minded. We felt at home and we are sure that we have not seen the last time this country …

Veröffentlicht unter 001 MIDDLE EAST AND Southwest-EUROPE (Juli 2013 - August 2014), 15 GEORGIA | 3 Kommentare

Armenien & Berg-Karabach – miserable Straßen und noch mehr Müll

Über den kleinen Grenzübergang bei Agarak reisen wir nach Armenien ein. Die Berge werden nicht wirklich niedriger (auf 2.500 m üNN kommen wir ins Schneegestöber), der Straßenzustand immer schlechter und die Dörfer immer trister. Leider nimmt auch die für uns Mitteleuropäer nicht zu verstehende Art der Müllbeseitigung Ausmaße an, die wir so heftig noch nirgends anders gesehen haben. Überall wird der Müll entsorgt, einfach den Berg hinab oder in den Fluss. Ganz nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn! Wir verstehen es bis heute nicht und werden es wohl auch nie verstehen.
Des weiteren fällt uns recht schnell auf, dass wir hier in einem ehemaligen Sowjetland angekommen sind, denn im Gegensatz zu den herzlichen und stets freundlichen Menschen im Iran sind die Gesichter hier eher grimmig. Zudem wird uns gleich in unserer ersten Nacht im neuen Land vor Augen geführt wieder vorsichtiger bezüglich Kriminalität sein zu müssen. Wir werden doch  tatsächlich beklaut. Okay, das Stahlseil war nicht verschlossen aber in den vergangenen acht Monaten als wir in muslimischen Ländern unterwegs waren hat es auch niemand brauchen können. Das Thema Alkoholismus ist ein weiteres Thema, mit welchem wir uns wieder konfrontiert sehen. Ein nicht wenig Betrunkener will uns unbedingt etwas scheinbar Wichtiges erzählen und klopft und hämmert hierfür unaufhörlich ans Fahrzeug. Es könnte allerdings auch sein, dass er uns lediglich unser Stahlseil wieder bringen wollte! Zwinkerndes Smiley
Unser Weg führt uns weiter Richtung Nordost, das Ziel ist die Stadt Agdam. Sie liegt in Berg-Karabach in Grenznähe zu Aserbaidschan und wurde im Krieg vor 20 Jahren (1988 bis 1994) zwischen Armenien und Aserbaidschan fast vollkommen zerstört. Berg-Karabach ist eine seit 1992 von Aserbaidschan unabhängige, international aber nicht anerkannte Republik. Ausschließlich Armenien erkennt Berg-Karabach als eigenständigen Staat an. Da es an der Grenze nur eine Kontrolle der Personalien gibt aber keine Visumerteilung, fahren wir erst einmal in die Hauptstadt Stepanakert. Im Amt für Ausländerangelegenheiten bekommen wir für umgerechnet 5 € pro Person ohne große Wartezeit unser Visum ausgehändigt. Mit dem Visum erhalten wir eine Akkreditierungskarte die angibt, an welchen Orten in Berg-Karabach man sich aufhalten darf. Die Orte an der ehemaligen Frontlinie sind ausgenommen, da dort wohl noch eine erhöhte Gefahr durch Minen besteht. Leider zählt auch Agdam zu diesen Orten. Wir wollen kein Risiko eingehen – zumal wir kurz vor Agdam von der Polizei nochmals auf diese Tatsache hingewiesen werden – und bekommen daher leider nur Außenbereiche der ehemals 200.000 Einwohner zählenden Stadt zu sehen.
Nachdem auch hier die Straße nicht wirklich in perfektem Zustand ist setzen wir unsere Reise nach Norden und wieder zurück nach Armenien fort. Hierfür nutzen wir die zweite, nördlich gelegene Verbindung zwischen Berg-Karabach und Armenien. Gemäß Straßenkarte eine Hauptverbindungsstraße, doch von Hauptstraße keine Spur. Ein Ausbau ist zwar in Vorbereitung, aber derzeit bekommen wir auf eine Länge von  ungefähr 100 km nur Schlamm und Schotter sowie ein Schlagloch nach dem anderen geboten. Über einen derart miserablen Zustand eines “Feld- und Waldweges”  in Deutschland würde es bei der Gemeinde sicherlich Beschwerden hageln. Die schlechte Erreichbarkeit und Abgeschiedenheit dieser Region hat aber auch Vorteile. Beim Besuch des ehemaligen Klosters Dadivank (einer Legende nach wurde der Heilige Thaddäus in den Mauern des Klosters begraben) sind wir mutterseelenallein und genießen die besondere Ruhe, die dieser Ort ausstrahlt.
Die Grenzüberfahrt zurück nach Armenien bemerken wir gar nicht, nur unser GPS zeigt uns an, dass wir nun wieder auf armenischem Boden unterwegs sind. Kein Grenzposten weit und breit. Uns wundert es nicht wirklich, denn bei so wenig Grenzverkehr rentiert sich ein solcher Posten höchstwahrscheinlich auch nicht.
Unser nächstes anvisiertes Ziel ist die Hauptstadt Jerewan. Hierfür schwenken wir in Höhe des Sewansees wieder Richtung Süden. Ungefähr 30 km südöstlich von Jerewan besuchen wir hoch über dem Fluss Azat  im kleinen Städtchen Garni den “Tempel von Garni”, spazieren außerdem am Fluss entlang und bestaunen die “Symphonie Stones”; riesige Felsformationen, welche die Natur wie Orgelpfeifen in den Himmel ragen lässt. Unweit von Garni statten wir dem unter UNESCO-Weltkulturerbe stehenden Kloster Geghard ebenfalls einen Besuch ab. Das Kloster gehört zu den bedeutenden Zeugnissen der armenisch-apostolischen Kirche. Charakteristisch sind die teilweise in den Fels gehauenen Räume bzw. die Nutzung von Höhlen. Aus einer der Felskapellen fließt eine Quelle.
In Jerewan angekommen stellen wir mal wieder fest, dass unser Fahrzeug nicht für den dichten Verkehr in der Großstadt geeignet ist. Zwar hatten wir in den verschiedensten Städten oftmals Glück und konnten ohne viel Stress recht zentrumsnah einen Parkplatz ergattern. Dieses Glück blieb uns in Jerewan allerdings verwehrt. Wir beschließen also etwas außerhalb nach einer Stellmöglichkeit zu suchen und landen auf einem Parkplatz oberhalb der Stadt. In direkter Nachbarschaft ein Monument, welches zum Gedenken an den Völkermord der Türken an den Armeniern von 1915 errichtet wurde. Das angrenzende Museum war leider geschlossen, da es derzeit für die 100-jährige-Erinnerungsfeier im kommenden Jahr renoviert wird. Schade auch, dass das Wetter nicht ganz mitspielt. Es ist zwar teilweise sonnig, aber zu unserem Bedauern, geben die Wolken den Stolz der Stadt, den Berg Ararat, nicht frei. Wir bleiben also noch eine zweite Nacht und haben tatsächlich Glück. Trotz Bewölkung und teilweise verschleiertem Berg bekommen wir den Gipfel doch noch zu sehen. Der Tag und der Besuch Jerewans ist gerettet und wir können beruhigt die Stadt wieder verlassen.
Viel haben wir nicht mehr vor in Armenien. Also geht es weiter Richtung Norden und Richtung unseres nächsten Reiselandes Georgien. Auf dem Weg dorthin ungefähr 20 km vor der georgischen Grenze schauen wir uns ein weiteres Kloster, das Kloster Sanahin an. Es wurde um 960 n. Ch. erbaut und steht wie viele Klöster in Armenien unter UNESCO-Schutz. Im Mittelpunkt steht die Bibliothek und zeichnet sich durch diese als Ort des geistigen Lebens aus. Leider sprang der geistige Funke auf uns nicht über, so dass wir weitersehen und gespannt sind, was uns in Georgien so alles erwartet…


Our journey to Armenia over the small border crossing at Agarak. The mountains are not low (at 2,500 m above sea level, we come into the snow), the road condition getting worse and the villages always dreary. Unfortunately, so does the for us Central Europeans to understand type of waste disposal proportions that we have so violent yet seen anywhere else. Everywhere the waste is disposed of just down the mountain or in the river. True to the motto: Out of sight, out of mind! We do not understand it to this day and will probably never understand.
Furthermore, we notice quite quickly that we have arrived here in a former Soviet country, because in contrast to the warm and genuinely friendly people in Iran faces here are rather grim. In addition, we will equal out on our first night in the new country in mind to be more careful with respect to crime to have again. We are but actually robbed. Okay, the steel cable was not locked but in the past eight months as we were traveling in Muslim countries, it also has no-one can need. The subject of alcoholism is another issue with which we are confronted again. A very drunken man want to tell us something seemingly necessarily important by incessantly knocking and hammering this  to the vehicle-door. However, it could also be that he only wanted to bring our steel cable back to us! Zwinkerndes Smiley
Our route takes us further northeast, the destination is the city of Agdam. It is located in the Nagorno-Karabakh near the border with Azerbaijan and was almost completely destroyed during the war 20 years ago (1988 to 1994) between Armenia and Azerbaijan. Nagorno-Karabakh is an independent since 1992 in Azerbaijan, but internationally unrecognized republic. Exclusively Armenia recognizes Nagorno-Karabakh as an independent state. Since there is only one control of personal data are on the border but no visa, we go only once in the capital Stepanakert. In the Foreigners Office, we get for the equivalent of € 5 per person without much waiting time our visas handed out. With the visa we get an accreditation card indicating at which locations in Nagorno-Karabakh is allowed to stay. The places on the former front line are excluded, since there probably is an increased danger of mines. Unfortunately, Agdam is one of those places. We want to take any risks – especially as we are reminded by the police of this fact shortly before Agdam – and unfortunately get therefore only outer regions of the former 200,000 population city to see.
Once the road is also not really in perfect condition, we continue our journey to the north and back to Armenia. For this we use the second, northerly connection between Nagorno-Karabakh and Armenia. No trace According map a main road , but from the main road. An expansion is indeed in the pipeline, but for now we get to a length of approximately 100 km only mud and gravel and a pothole after another offered. About such a miserable state of “Field and forest road” in Germany it would certainly hail complaints with the community. However, the lack of accessibility and remoteness of this region also has advantages. During the visit of the former monastery Dadivank (according to legend, the saint Thaddeus was buried in the walls of the monastery) we are all alone and enjoy the special peace that radiates this place.
The border crossing back to Armenia we do not even notice, only our GPS shows us that we are now back on Armenian soil. No border post far and wide. For us, it is not surprising really, because with so little border traffic is such an item does not pay most likely also .
Our next intended target is the capital Yerevan. For this, we turn to the amount of Sevan south again. Approximately 30 km southeast of Yerevan we visit high above the river Azat in the small town of Garni the “temple of Garni” also stroll along the river and marvel at the “Symphony Stones”; huge rock formations, which can protrude nature like organ pipes in the sky. Not far from Garni we equip the under UNESCO World Heritage Monastery Geghard also a visit. The monastery is one of the major products of the Armenian Apostolic Church. Characteristic are the partially excavated in the rock spaces or the use of caves. From one of the rock bands a source flows .
After arriving in Yerevan, we firmly times again that our car is not suitable for the heavy traffic in the big city. In various cities although we had often lucky to get to without a lot of stress right close to the center find a parking space. This happiness was however denied us in Yerevan. So we decide on something outside to look for a garaging and end up in a parking lot above the town. In the immediate vicinity of a monument, which was erected to commemorate the genocide of the Turks against the Armenians in 1915. The adjoining museum was unfortunately closed because it is being renovated for the 100-year – commemoration next year. Pity that the weather was not quite cooperate. While it is partly sunny, but to our regret, giving the clouds the pride of the city, Mount Ararat, not free. So we remain a second night and have actually lucky. Despite clouds and partially veiled mountain we get to the summit but still visible. The day and the visit of Yerevan is saved and we can safely leave the city.
A lot of us have no longer found in Armenia. So we continue towards the north and towards our next destination country Georgia. On the way, about 20 km from the Georgian border we look at another monastery, the monastery Sanahin . It was built around 960 AD and is how many monasteries in Armenia under the protection of UNESCO. The focus is on library and characterized by them as a place of spiritual life. Unfortunately, the spiritual spark jumped on us not so that we continue to see and are excited about what awaits us in Georgia so everything …

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